zu dem intensiven Austausch der fachgerechten Entsorgung unserer Ausscheidungen im WoMo habe ich eine Frage an die Hundebesitzer in dieser (an Diskussionsteilnehmern überschaubaren) Runde zum Thema Fäkalien-Entsorgung - zu einem Punkt, der mit keine Ruhe lässt:
Allein in Deutschland fallen pro Tag 1.000 Tonnen (!) Hundekot an.
Wie wird deren Kaka denn entsorgt?
Generell, aber bspw. auch beim autarken Stehen?
Und wird deren Pipi ebenfalls aufgefangen und fachgerecht entsorgt, wie bei uns Campern (egal ob TTT, Chemiekübel, etc. )?
PS:
Ich frage für einen Freund…
Mit den besten Grüßen,
Peter
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Trudel hat geschrieben: 07 Feb 2026 17:36
Ich frage für einen Freund…
So so, du fragst für einen Freund.
Ist doch ganz einfach. Das bei Hunden biologische Abfälle in Abfallbehältern faktisch geduldet werden und pinkeln überall, geschieht aus Praktikabilität, nicht aus Logik. Bei Campern ist die Entsorgung der großen Urin und Gülle Bottiche klar abgrenzbar, also regulierbar.
Und tschüss!
Hymer ML-T 570, 4.1t Sprinter 907 4-Matic, 10,25″ MBUX, 9-G-Tronic, OM654 mit 190 PS, Assistenten fast volle Hütte.
Davor Hymer B-MCT 600, ML-T 580 V6 4x4 und zwischendurch kurze Zeit GCS 700 4-Matic, Sprinter seit 1999.
Trudel hat geschrieben: 07 Feb 2026 17:36
Allein in Deutschland fallen pro Tag 1.000 Tonnen (!) Hundekot an.
Wie wird deren Kaka denn entsorgt?
Generell, aber bspw. auch beim autarken Stehen?
Kommt darauf an wo sie ihr Geschäft macht, auf einer großen Wiese oder in einem Wald bleibt es liegen, an den meisten anderen Stellen kommt es in die Kacktüte und dann ab in die Restmülltonne. Wir haben die Tüte allerdings auch schon mehrfach in unsere TTT getan, da wo es keinen Mülleimer gab.
Trudel hat geschrieben: 07 Feb 2026 17:36
Und wird deren Pipi ebenfalls aufgefangen und fachgerecht entsorgt, wie bei uns Campern (egal ob TTT, Chemiekübel, etc. )?
Selbstverständlich wird das so gemacht, dazu führen wir immer so einen kleinen 1 Liter Senfeimer mit Deckel mit, da muss sie sich dann immer drauf hocken.
Viele Grüße, Micha
Sprinter 316 CDI Bj 11/2019
Umbau zum Wohnmobil im Mai 2024 erfolgreich abgeschlossen
ist ja off topic, aber
wenn sie in die Wiese ihr Geschäft macht, dann auch mitnehmen.
Fast alle Wiesen werden für die Fütterung von Rindern genutzt.
Es sein denn, der Hundebesitzer ist selbst Lawi und kann das unterscheiden, was Wiese ist und nicht genutzt wird. Gibt es auch.
Die Rinder wollen keine Sch... fressen.
Gruß
Joachim
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hwhenke (11 Feb 2026 15:53), mks916 (11 Feb 2026 21:56)
GCS xover, Bj 2022, OM654.920, Euro VI, Iglhaut Sperre, 56.000 Km, 4,1t
belgier hat geschrieben: 12 Feb 2026 12:57
Wir waren jetzt 40Tg in Skandinavien unterwegs und sahen nie einen Campingplatz (war ja meistens dunkel ).
Also ist der Umbau des ehemaligen Militär Sprinter fertig .... dann kannst du uns doch noch ein paar neue Bilder einstellen
W906 316 CDI, I=3,923, L2H2, Bj 6/16 (EURO VI), Mopf, Highline KI und MFL, AHK, 100 L Tank noch ein LKW,
Dachträger von ND-Rack montiert, wird in ein Womo für 2 Leute
Davor VW T3 TD Womo DIY mit Hubdach, VW T4 TDI Multivan Allstar
Wir sind im Sommerhalbjahr praktisch unendlich autark bei Strom mit 600 Wp Solar, 1060 Ah und Ladebooster 70 A - wobei wir nicht wochenlang an einer Stelle stehen. In Spanien sind z.B. ca. 95 % aller kommunalen Stellplätze ohne Stromsäulen, dafür aber mit Trinkwasser und Entsorgung. Auch in anderen Ländern haben nicht alle Stellplätze Stromsäulen. Wir waren in den letzten beiden Jahren nie an einer Stromsäule trotz üppigen Verbrauch, z.T auch durch elektrischen Heizlüfter.
Wir sind mit ca. 250 l Trinkwasser unterwegs. Das reicht uns für ca. 2 ... 2,5 Wochen, da wir im Hochsommer im Norden unterwegs sind, wo es nicht so heiß ist, so dass man nicht täglich duschen muss. Selten fahren wir auf einen Campingplatz, um mal warm und ausgiebig ohne die Enge einer Womoduschkabine zu duschen, und für V + E.
Gas: Eine 11 kg-Flasche hält bei uns ca. 20 Wochen, aber wir nutzen Gas nur zum Heizen und Warmwasser, denn wir haben einen Kompressorkühlschrank und kochen mit einer Doppelinduktionskochplatte. Wir haben aber eine Reservegasflasche mit 11 kg Gas mit, die wir bei Fahrten in kältere Gegenden auch schon angerissen haben. Wir fahren aber nicht im Winter, wo der Heizbedarf sehr viel höher ist. Da wir immer sehr lange unterwegs sind, ersparen wir mit der "Elektrifizierung" das Versorgungsproblem mit Gas im Ausland. Da wir schon im Ausland ohne Gas stehen geblieben sind, z.B. bis das Wochenende vorbei ist und man wieder Gas kaufen kann,und das immer bei Hochsommertemperaturen und damals noch mit Absorberkühlschrank, heizen wir noch sehr sparsam, solange wir noch keine Zusatzdieselheizung oder einen Gastank/Gastankflaschen haben. Letztere sind nach aktueller Rechtslage in unserem Womo-Typ noch verboten, aber ein Zulassungsverfahren ist auf dem Weg. Dann könnte man an einem großen Teil der Tankstellen Autogas tanken, aber in Schweden, Norwegen und Spanien ist das Tankstellennetz mit Autogas recht dünn.
Fäkalien: In manchen Ländern kein Problem wie z.B. in Spanien, da viele Entsorgungsmöglichkeiten, aber in Schweden und Norwegen und viel mehr im Baltikum ist das legale Entsorgen einer Toi-Box nicht so einfach. Deshalb haben wir eine 2. Toi-Box mit. Damit reichen wir etwa 6 bis 7 Tage und dann müssen wir eine Entsorgungsmöglichkeit gefunden haben. In Ländern mit nicht so üppiger Entsorgungs-Infrastruktur findet man Entsorgungspunkte an Autohöfen und LKW-Parkplätzen, da auch LKW-Fahrer ihre Box entleeren müssen und in S an Autobahnparkplätzen. Wenn man gar nichts findet, fahren wir für eine Nacht auf einen CP.
Da wir auch viel in entlegenen Gebieten unterwegs sind und z.B. wandern, haben wir einen großen Kühlschrank mit einem sehr großem Tiefkühlfach. Da könnten wir ohne Probleme 3 und mehr Wochen autark sein, aber wir nutzen gern lokale Leckereien und eine frische Bäckereiversorgung.
Der Dieseltank ist nur 90 l groß. Größere gibt es seit Jahren nicht mehr in Neufahrzeugen. Wir hätten gern einen größeren Tank gehabt, aber auch eine Nachrüstung ist beim Sprinter 910 aus konstruktiven Gründen nicht möglich. Aber das Tankstellennetz in Europa ist recht dicht, außer in Nordskandinavien. Vor der Fahrt in einsame Gegenden tanken wir immer noch einmal voll. Für Notfälle haben wir noch einen Reservekannister. Wir hatten schon mehrere Situationen, wo ein Tanken zeitlich nicht möglich war, z.B. 3 mal, weil der Strom ausgefallen war wie in Spanien großflächig im vergangenem Jahr bei großen Black-Out und 2 x in Frankreich. Dazu kamen Streiks und Tankstellen, wo man nicht mit einer Kreditkarte bezahlen kann, z.B. viele in Selbstbedienungstankstellen in Süditalien, wo nur örtliche Prepaid-Chipkarten akzeptiert werden, einer der diesbezüglichen dt. Tankstellen ist die Hoyer in Wilsdruff, wo nur kommerzielle LKWs mit entsprechenden Karten tanken können. Man sollte also den Tank nicht leer fahren.
Die Müllentsorgung ist auf den spanischen kommunalen Stellplätze kein Problem, auch nicht in den Ländern, wo die Müllentsorgung kostenlos ist, also Müllcontainer überall offen herum stehen. Aber zunehmend mehr Länder haben wie in D nur noch kostenpflichtige Entsorgungsmöglichkeiten, wo man als Auswärtige nichts mehr hinein werfen kann. Da wir aber in der Regel nur 1 bis 2 Tage an einer Stelle übernachten, finden wir häufig an Autobahnparkplätzen, Rastplätzen usw. eine Entsorgungsmöglichkeit für "Reiseabfälle". Da wir alle 1 bis 2 Tage so eine Gelegenheit nutzen, ist unsere Müllmenge pro Entsorgung nur klein und fällt noch unter Reiseabfälle. Wir verwenden aber auch kein Wegwerfgeschirr mehr.
Fazit: Ein echtes Limit bezüglich Autonomie ist die Entsorgung der Toi-Boxen, in manchen Ländern auch die Frischwasserversorgung wie z.B. im Baltikum. Da muss man schon etwas findig sein.
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Wenn bei euch die Toi der begrenzende Faktor ist, solltet ihr vllt über eine Kompost oder Trenntoilette nachdenken. Das verlängert den Zeitraum der Autarkie gewaltig. Im Baltikum haben wir eigtl gegenteilige Erfahrung gemacht letzten Dezember. Fast jede Tankstelle hat auch kostenlos Frischwasser zur Verfügung gestellt, meistens sogar sehr bequem direkt am Gebäude mit Parkplatz direkt neben dem Wasserhahn.
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dietmardd hat geschrieben: 20 Mär 2026 03:03Fazit: Ein echtes Limit bezüglich Autonomie ist die Entsorgung der Toi-Boxen, in manchen Ländern auch die Frischwasserversorgung wie z.B. im Baltikum. Da muss man schon etwas findig sein.
Danke für die ausführliche Beschreibung.
Frischwasserversorgung war in Europa noch nie ein Problem, auch nicht im Baltikum. Übrigens, alle paar Wochen GPL tanken ist auch in Spanien kein Problem, etliche Repsol Tankstellen bieten GPL an.
Eure Stromversorgung ist phantastisch, ich muss mich neuerdings mit 320Ah Lithium, Booster und zwei 80er Solarpanelle rumschlagen. Kompressorkühlschrank, Dieselheizung, Gas 5 kg ausschließlich fürs Kochen. An Landstrom sind wir selten, nur auf Stellplätzen wo der Strom inkludiert ist.
Begrenzender Faktor ist in der Tat die Kassettentoilette, mit Reservekassette 5 Tage. Entsorgung klappt eigentlich immer, die Reservekassette ist daher selten im Einsatz.
Aber ich denke es kommt insgesamt auch darauf an, wie man reist.
Euer Mobil ist noch ein Geheimnis, vielleicht taucht das bald in der Signatur auf?
Gruß Bernd
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Sascha82 hat geschrieben: 20 Mär 2026 06:25
Wenn bei euch die Toi der begrenzende Faktor ist, solltet ihr vllt über eine Kompost oder Trenntoilette nachdenken.
Die längere Zeit gilt aber auch nur für die Feststoffe. Fürs Pipi fällt halt eine leicht geringere Menge an, weil man Spülwasser spart gegenüber den "Chemiekübeln". Da kommen zu zweit aber trotzdem schnell so einige Liter zusammen. Da schafft eine Trenntoilette auch nur wenige Tage mehr - wenn überhaupt je nach Modell / Behältergröße. Entweder baut man die dann um auf einen Festtank, oder holt sich mehrere von den Kanistern die man dann nacheinander voll macht. So oder so muss das Zeug irgendwann entsorgt werden.
Ich persönlich würde mir solche Entsorgungsmöglichkeiten an Autobahnraststätten wünschen (also auch bei uns) - gerne gegen eine Gebühr, damit hab ich kein Problem.
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Sascha82 hat geschrieben: 20 Mär 2026 06:25
Wenn bei euch die Toi der begrenzende Faktor ist, solltet ihr vllt über eine Kompost oder Trenntoilette nachdenken.
Die längere Zeit gilt aber auch nur für die Feststoffe. Fürs Pipi fällt halt eine leicht geringere Menge an, weil man Spülwasser spart gegenüber den "Chemiekübeln". Da kommen zu zweit aber trotzdem schnell so einige Liter zusammen. Da schafft eine Trenntoilette auch nur wenige Tage mehr - wenn überhaupt je nach Modell / Behältergröße. Entweder baut man die dann um auf einen Festtank, oder holt sich mehrere von den Kanistern die man dann nacheinander voll macht. So oder so muss das Zeug irgendwann entsorgt werden.
Ich persönlich würde mir solche Entsorgungsmöglichkeiten an Autobahnraststätten wünschen (also auch bei uns) - gerne gegen eine Gebühr, damit hab ich kein Problem.
Den Pipikanister von einem Trockentrennklo kann man in jeder normalen Toilette entsorgen, also u. a. auch auf jedem Rastplatz an der Autobahn.
dietmardd hat geschrieben: 20 Mär 2026 03:03
einer der diesbezüglichen dt. Tankstellen ist die Hoyer in Wilsdruff, wo nur kommerzielle LKWs mit entsprechenden Karten tanken können.
Du meinst sicher Kesselsdorf. Aber das mit den LKW stimmt so nicht ganz, wir haben schon seit 15 Jahren oder noch länger auch mit unseren Sprintern bei den EPT Tankstellen getankt, die dann von Hoyer übernommen wurden. Es gab aber früher auch EPT Tankstellen, z.B. in Dippoldiswalde oder in Markersdorf bei Görlitz dort konnte man auch mit Kredit oder EC Karte bezahlen, hatte aber natürlich dann auch einen höheren Preis wie wir mit unserer EPT Karte.
Jetzt nachdem wir aufgehört haben verbinde ich das tanken gleich mit einer Reise, nach tanken in Polen vor 14 Tagen gehts jetzt über Tschechien nach Ungarn, das ist noch Preiswerter als bei Hoyer.
Viele Grüße, Micha
Sprinter 316 CDI Bj 11/2019
Umbau zum Wohnmobil im Mai 2024 erfolgreich abgeschlossen
Kesselsdorf ist ein Ortsteil der sächsischen Stadt Wilsdruff.
Für diese Automatentankstelle braucht man unbedingt Tankkarten kommerzieller Unternehmen, aber Privatpersonen bekommen keine solche. Man kann bei dieser konkreten Tanke nicht mit der EC-Karte oder mit einer Kreditkarte bezahlen - laut telefonischer Auskunft von Hoyer. Ich hatte extra dort angerufen, weil die Anfahrt schon ein Stück ist und ich mit dem Womo nicht umsonst hinfahren wollte und ich Gerüchte dazu gehört hatte. Bei anderen Hoyer-Tankstellen werden lt. Internet auch EC-Katen und diverse Kreditkarten akzeptiert - siehe auf dem Link unter Akzeptanzpartnern.
Diese Tanke liegt auch nicht an einer normalen Straße, sondern in einem Gewerbegebiet.
Ich hatte gedacht, dass ich bei unserer nächsten Urlaubsreise mal kurz von der Autobahn abfahre und dort tanken könnte bzw. am Ende der Reise im Herbst dort volltanke, bevor ich das Womo über den Winter abstelle. HVO100 soll angeblich bei längeren Standzeiten nicht so faulen wie normaler Diesel mit Biozusatz. Da es bei uns im weiteren Umkreis kein HVO100 gibt, schütte ich eben etwas Anti-Bakterien-Diesel-Additiv zu, um das Faulen des Diesels im Winterhalbjahr zu vermeiden. Die Gefahr des Faulens ist durch die tiefen Temperaturen zwar nicht so groß, abder der Schaden wäre sehr teuer.
Angeblich hat Premiumdiesel keinen Bioanteil, aber das stimmt nicht mehr - angeblich auch mit 5 % Bio. Das steht auf vielen Zapfsäulen von Premiumdiesel auch dran.
Im Übrigen fault bzw. verharzt auch Benzin bei längeren Standzeiten. Nach zwei Wintern sprang der Rasenmäher nur noch sehr schwer an und lief unruhig. In der Werkstatt wurde kein Fehler gefunden und nur das Teil auseinander genommen und von den Verharzungen gereinigt. Für das Geld hätte ich einen halben neuen Rasenmäher kaufen können. Seitdem überwintert unser Rasenmäher auch mit einem Biozid im Tank.
Die meisten Additive zeigen bei Diesel und Benzin kaum eine Wirkung, aber die jeweiligen Biozide sind nach meiner Erfahrung sinnvoll.
dietmardd hat geschrieben: 27 Mär 2026 13:39
I
Angeblich hat Premiumdiesel keinen Bioanteil, aber das stimmt nicht mehr - angeblich auch mit 5 % Bio. Das steht auf vielen Zapfsäulen von Premiumdiesel auch dran.
Aral soll noch B0 anbieten. Zumindest steht das an der Zapfe.