Seilwinde offroad

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walkman
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Re: Seilwinde offroad

#16 

Beitrag von walkman »

Schnafdolin hat geschrieben: 10 Apr 2026 08:28 Als nette Hilfe mögen ja solche labbrigen Kunststofffolien bei glattem UG gut sein. Man muss halt das Bergeequipment der zu erwartenden Tour anpassen. Im Sand taugen die jedenfalls nichts.

Martin

PS: unbedingt einen Metalldetektor mitnehmen- da war ja noch der Erdnagel... :idea:
:D

Ja, ganz genau, ich denke auch, dass genau da das Missverständnis liegt: Bei einem Camper, der sich auf einer nassen Wiese festgefahren hat oder einfach nur keinen Grip bekommt, können solche Dinge ganz sicher genau der entscheidende Faktor sein, der das Auto wieder auf den befestigten Untergrund bringt. Gut möglich, dass 4 freundliche Menschen mit Anschieben das Gleiche erreicht hätten, aber das schmälert auf einem Campingplatz schnell die eigenen Biervorräte :D

Dass sowas vermutlich im Schlamm / Wüstensand etc. nicht den Effekt bringt, ist aber auch klar.

Die Spannbreite bei "Sandboards" ist heute ja auch groß geworden, von den erwähnten Gummitraktionshilfen, über die leichten Dekosandboards (gerne per Magnet befestigt), über die schwereren Kunststoffteile / Maxtrax und Co, bis hin zu Pionierblechen gibt es ja alles...
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Re: Seilwinde offroad

#17 

Beitrag von Schliedueker »

Naja, wenn ich das nicht mehrfach ausprobiert hätte, würde ich das auch nicht empfehlen. Und ja, der 30 cm Nagel hält durchaus die Platte fest. Und das Löchlein dafür ebenfalls.Vielleicht nicht in der Sahara aber an Nord und Ostsee funktioniert das. Man darf auch einen 50cm Nagel nehmen, ist nicht verboten. Eine normaler Zelthäring wird jedenfalls nicht reichen.

Hatte vor einiger Zeit einen Test bei YouTube gesehen, wo einige massive Sandboards in einer klassischen AmStrandFestfahrSituation ausprobiert wurden. Das Problem, das praktisch alle hatten war, dass sie unter dem Reifen durchgezogen wurden und nur, wenn sie eher zufällig dabei tief genug in den Boden gebohrt wurden, gab es einen Effekt. Die Dinger überhaupt unter den Reifen zu kriegen, war immer obligatorische Spatenarbeit. Leider hatten sie dieses Billigset nicht im Test dabei.
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Re: Seilwinde offroad

#18 

Beitrag von Sierraecho »

Ich habe bei mir eine Heavy Cruiser (PL) windenhalterung mit einer Antwinch 6t Winde verbaut, die Halterung steht nicht über und muss laut meinem Prüfer nicht eingetragen werden,
da sie den Personenschutz und die Fahrzeugmaße nicht verändert.
Natürlich darfst du sie nicht bei den Bekannten deutschen Händlern (e4x4 usw,) kaufen, direkt beim Hersteller kostete diese vor ein paar Jahren 180€.
Hat mir schon mehrmals den Hintern gerettet das Teil.

Eine nicht Fest verbaute Option ist eine für die AHK hinten, das hatte ich bei meinem Vorgänger, such einfach mal nach AHK Seilwinde
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Re: Seilwinde offroad

#19 

Beitrag von Themightydude »

Moin, guter Hinweis, danke. Was mich allerdings wundert, ist der Hinweis, dass nicht geschweißt werden muss. Für die Montage müssen ja vier Löcher in die Längsträger gebohrt werden und wenn ich die Aufbaurichtlinie von MB noch richtig im Kopf habe, müssen solche Löcher mit eingeschweißten Hülsen verstärkt werden. (Vermutlich, damit der Träger nicht zusammengedrückt wird)
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Re: Seilwinde offroad

#20 

Beitrag von Karl-Ernst »

Hab mir solche Dinger angeschafft. Noch nicht testen müssen, kann mir aber vorstellen dass die in Sand und Matsch ganz gut helfen. Je 2 pro Rad.
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Re: Seilwinde offroad

#21 

Beitrag von farnham »

Schliedueker hat geschrieben: 10 Apr 2026 13:31 Hatte vor einiger Zeit einen Test bei YouTube gesehen, wo einige massive Sandboards in einer klassischen AmStrandFestfahrSituation ausprobiert wurden. Das Problem, das praktisch alle hatten war, dass sie unter dem Reifen durchgezogen wurden und nur, wenn sie eher zufällig dabei tief genug in den Boden gebohrt wurden, gab es einen Effekt.
Auf Youtube hab ich das noch nicht gesehen, aber sicher schon 50 mal live und in Farbe, und bei grob die Hälfte der Fälle floß eigener Schweiß, weil es mein Auto war, das ich so wieder flott gemacht habe...

Um eine lange Geschichte kurz zu machen: genau das ist das Funktionsprinzip der Dinger: sie ziehen sich von selbst unter den Reifen. Und wenn sie tief genug stecken, bewegen sich nicht mehr die Bretter, sondern das Auto. Und genau aus diesem Grund funktionieren die Gummimatten nicht wirklich. Und aus dem gleichen Grund hat jeder, der die Dinger nicht nur für die Eisdiele dabei hat, mindestens vier davon. Oder man steht auf "Meiers Gruppenreisen" und legt zusammen...

Auf Sand würde ich nicht im Leben daran denken, ein Ersatzrad für die Winde zu verbuddeln. Mit den Boards ist man da so schnell draußen, dass man in der Zeit nicht das Windenseil ausziehen und wieder auftrommeln kann...
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Re: Seilwinde offroad

#22 

Beitrag von Schnafdolin »

Karl-Ernst hat geschrieben: 04 Sep 2026 20:05 ....kann mir aber vorstellen dass die in Sand und Matsch ganz gut helfen. Je 2 pro Rad.
Wenn du Untersetzung hast, kann das gut gehen.
Ohne Untersetzung wird sich die Kupplung mit üblen Gerüchen an dich wenden.

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Re: Seilwinde offroad

#23 

Beitrag von walkman »

Horntools hat eine Winde in ner Kiste entwickelt, die es ab ca Q2 auch für größere Gewichte geben soll. Das wäre meine Wahl, wenn es nicht um Aussehen (für mich auch legitim) sondern Nutzen gehen soll. Die lässt sich dann vorne und hinten verwenden, hinten z. B. an 2-Zoll-Vierkanteinschub statt normaler Anhängerkupplung.
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Re: Seilwinde offroad

#24 

Beitrag von Themightydude »

walkman hat geschrieben: 05 Sep 2026 20:18 Horntools hat eine Winde in ner Kiste entwickelt, die es ab ca Q2 auch für größere Gewichte geben soll. Das wäre meine Wahl, wenn es nicht um Aussehen (für mich auch legitim) sondern Nutzen gehen soll. Die lässt sich dann vorne und hinten verwenden, hinten z. B. an 2-Zoll-Vierkanteinschub statt normaler Anhängerkupplung.
Ich habe mir diese Kistenwinde mal in deren Laden in Velbert(?) angeschaut, das kann man mit etwas Geschick auch selber bauen. Ist einfach nur deren "normale" Winde auf eine dicke Stahlplatte geschraubt, und das alles in einen handlichen Koffer gesteckt. Also nichts gegen die Horntools-Lösung, ist natürlich praktisch, wenn es das direkt zu Kaufen gibt :)
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Re: Seilwinde offroad

#25 

Beitrag von farnham »

Ich sehe den Sinn der Winde in einer Kiste nicht. Der Zweck einer Winde ist es, zumindest bei mir, schnell und einfach einsatzbereit zu sein. Wenn ich die Winde erst aus der Kiste holen, anschließen, ab- und wieder aufwickeln muss, bin ich mit den Boards dreimal schneller.

Dazu kommt ein weiteres Problem: wie dick und schwer sollen eigentlich die Kabel werden, wenn die 300..500A über 6..8m Entfernung einmal um das Auto rum geleitet werden sollen, so dass dort auch noch irgendwas in der Größenordnung von 12V ankommt?

PS: mal schnell gerechnet: für 5% Spannungsabfall @ 8m @500A braucht es 240mm^2, mit anderen Worten 5kg Kupfer pro Meter, also alleine 40kg an Kabel (nur der Kupferanteil), wenn man diese auch hinten einsetzen will. Den Preis auszurechnen, lass ich mal lieber bleiben...
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Re: Seilwinde offroad

#26 

Beitrag von TnTkr »

Laut der Hersteller 190 A und 12 mm2 3 meter Kabel.
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Re: Seilwinde offroad

#27 

Beitrag von Schnafdolin »

farnham hat geschrieben: 07 Sep 2026 10:43 Ich sehe den Sinn der Winde in einer Kiste nicht....
Erhöhung des Bodendrucks? :D
farnham hat geschrieben: 07 Sep 2026 10:43 ....mit anderen Worten 5kg Kupfer pro Meter, also alleine 40kg an Kabel (nur der Kupferanteil), wenn man diese auch hinten einsetzen will. Den Preis auszurechnen, lass ich mal lieber bleiben...
Du brauchst nur "+" als langes Kabel und vorn und hinten jeweils einen guten Massepunkt und schon hast du 20 Kg Kupfer gespart. :?
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Re: Seilwinde offroad

#28 

Beitrag von farnham »

Schnafdolin hat geschrieben: 07 Sep 2026 12:47 Du brauchst nur "+" als langes Kabel und vorn und hinten jeweils einen guten Massepunkt und schon hast du 20 Kg Kupfer gespart. :?
Ich wäre sehr überrascht, wenn der Rahmen mit einer Zehnerpotenz weniger spezifischer Leitfähigkeit, plus Übergangswiderständen, einem Kabel von 240qmm E-Kupfer die Stirn bieten kann. Selbst meine relativ günstige 12500lbs-Aussie-Winde im Landcruiser ist zweipolig an die (Doppel-)Batterie angeschlossen - sicher nicht ganz ohne Grund.
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Re: Seilwinde offroad

#29 

Beitrag von asap »

farnham hat geschrieben: 07 Sep 2026 12:57 Ich wäre sehr überrascht, wenn der Rahmen mit einer Zehnerpotenz weniger spezifischer Leitfähigkeit, plus Übergangswiderständen, einem Kabel von 240qmm E-Kupfer die Stirn bieten kann.
Bei einem kurzen Weg (Länge des Masse-Kabels) kann der Querschnitt des Plus-Kabels dünnen ausfallen, als wenn sich durch eine langes Masse-Kabel der Weg verdoppelt. Daher den kurzen Weg zu einem Masse-Punkt an der Karosserie suchen.
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Re: Seilwinde offroad

#30 

Beitrag von Themightydude »

farnham hat geschrieben: 07 Sep 2026 10:43 Ich sehe den Sinn der Winde in einer Kiste nicht. Der Zweck einer Winde ist es, zumindest bei mir, schnell und einfach einsatzbereit zu sein. Wenn ich die Winde erst aus der Kiste holen, anschließen, ab- und wieder aufwickeln muss, bin ich mit den Boards dreimal schneller.

Dazu kommt ein weiteres Problem: wie dick und schwer sollen eigentlich die Kabel werden, wenn die 300..500A über 6..8m Entfernung einmal um das Auto rum geleitet werden sollen, so dass dort auch noch irgendwas in der Größenordnung von 12V ankommt?

PS: mal schnell gerechnet: für 5% Spannungsabfall @ 8m @500A braucht es 240mm^2, mit anderen Worten 5kg Kupfer pro Meter, also alleine 40kg an Kabel (nur der Kupferanteil), wenn man diese auch hinten einsetzen will. Den Preis auszurechnen, lass ich mal lieber bleiben...
Nun die Winde bleibt in der Kiste, die Befestigungspunkte ragen aus selbiger heraus. Die Kiste dient zum einfachen Transport und Lagerung. Kabelquerschnitt ist für die Anbringung hinten sicherlich ein Thema, aber alle Darstellungen zeigen die Winde vorne angebracht (mit Gurten) und daher reicht für die 1,8t-Winde der 24mm²-Querschnitt bei 3 m Kabellänge. Für die 4,3t-Winde wird 35mm² bei 3 m Kabellänge angegeben. Letztere gibts aber nicht in einer Kiste. Also am besten vorne anbringen, oder auf ein 24 V-System umrüsten.
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