907 - Zuverlässigkeit

Mercedes Sprinter 3 (Typ VS30, Baumuster W907/W910) - ab 2018
mks916
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Re: 907 - Zuverlässigkeit

#46 

Beitrag von mks916 »

fOV hat geschrieben: 02 Apr 2026 13:18 das dürfte ja kein Kriterium sein. Alle 15.000km das Öl nebst Filter zu tauschen. Musst ja nicht zwangsweise beim Offiziellen machen lassen um mit feenstaub betreufeltes Flüssiggold zu bekommen.
Dann müsste ich ja spätestens alle 3 Monate Ölwechsel machen, manche Nutzer hier alle 6 bis 8 Wochen :shock:
[/quote]

Die von MB vorgegebenen Ölwechselintervalle von 60 tkm sind schon nachvollziehbar.
Der Sprinter hat fast die doppelte Ölmenge als die PKW‘s.
Das heisst, dass auch die im Öl enthaltenen wichtigen verschleissmindernden etc Additive in doppelter Menge vorhanden sind.

Insofern ist die Relation hinsichtlich Service-Intervall Sprinter /Pkw und der Ölmenge korrekt.

Persönlich würde ich aber die 60 tkm nicht ausreizen.
Eher schon die 2 Jahre.
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hwhenke
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Re: 907 - Zuverlässigkeit

#47 

Beitrag von hwhenke »

Also, ich glaube, die Schwachstellen sind die Fahrer....
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Re: 907 - Zuverlässigkeit

#48 

Beitrag von asap »

mks916 hat geschrieben: 02 Apr 2026 19:13 Die von MB vorgegebenen Ölwechselintervalle von 60 tkm sind schon nachvollziehbar.
man bedenke das verdünnen des Motoröls durch den Diesel der durch abgebrochenen Regeneration ... daher wechsel ich das Öl einmal im Jahr ...
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Re: 907 - Zuverlässigkeit

#49 

Beitrag von hwhenke »

asap hat geschrieben: 02 Apr 2026 20:27
mks916 hat geschrieben: 02 Apr 2026 19:13 Die von MB vorgegebenen Ölwechselintervalle von 60 tkm sind schon nachvollziehbar.
man bedenke das verdünnen des Motoröls durch den Diesel der durch abgebrochenen Regeneration ... daher wechsel ich das Öl einmal im Jahr ...
Und wie kommt der Diesel ins Öl???
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Re: 907 - Zuverlässigkeit

#50 

Beitrag von mks916 »

Durch die Regeneration des DPF‘s.

Es werden mindestens 550 °C Abgastemp. Vor dem DPF benötigt.
Dies wird durch Nacheinspritzung in den Auslasstakt erreicht. Dieser Diesel verbrennt im Oxidationskatalysator was zur gewünschten Temperaturerhöhung führt.

Ein Rest des eingespritzten Diesels bleibt an den Zylinderwänden und wird durch die Kolbenringe abgestreift und gelangt so in die Ölwanne.

Die Regeneration ist ein sehr komplexer Vorgang und erfordert viel Entwicklungsarbeit, um eben die Ölverdünnung so gering wie möglich zu halten und den DOF zu regenerieren
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Re: 907 - Zuverlässigkeit

#51 

Beitrag von v-dulli »

Beim Abbruch der Regeneration, bleibt
mks916 hat geschrieben: 03 Apr 2026 00:24 Ein Rest des eingespritzten Diesels bleibt an den Zylinderwänden und wird durch die Kolbenringe abgestreift und gelangt so in die Ölwanne.
Und das passiert auf Kurzstrecke.
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Re: 907 - Zuverlässigkeit

#52 

Beitrag von Almaric »

hwhenke hat geschrieben: 02 Apr 2026 19:58 Also, ich glaube, die Schwachstellen sind die Fahrer....
Das hat mir der Meister beim Freundlichen auch gesagt: "Du mit deinem AGR Ventil, fahr doch einfach wie die anderen mit dem 3l Motor: Nur Vollgas, dann merkst du auch das Rucken im Teillastbereich nicht" :lol:
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Re: 907 - Zuverlässigkeit

#53 

Beitrag von hwhenke »

Das braucht es nicht immer, aber ab und zu macht es alles frei
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Re: 907 - Zuverlässigkeit

#54 

Beitrag von Almaric »

hwhenke hat geschrieben: 03 Apr 2026 21:09 Das braucht es nicht immer, aber ab und zu macht es alles frei
Ich hab den großen Motor ja auch nicht gewählt um damit nur im untersten Drehzahlbereich zu gleiten - auch wenn ich das oft mache. Besonders an Autobahnauffahrten wird das Ding auch schonmal (zwangsläufig) getreten. Oder noch letzte Woche als ich mal wieder durch die Kasseler Berge gefahren bin. Da muss das Aggregat auch schonmal was leisten. Ich hab den Motor halt nicht gewählt um damit Rennen zu fahren, schnell zu beschleunigen oder hohe Endgeschwindigkeiten zu erreichen, sondern genug Leistung zu haben wenn ich sie brauche - gerade beim Fahren und Rangieren mit Hänger. Wobei die Geräusche die die Kiste von sich gibt wenn du rückwärts mit 6-6,5t am Berg anfahren / hochfahren musst sind alles andere als vertrauenserweckend. Aber wenn sich die Fuhre erst am Punkt vor dem Kickdown überhaupt in Bewegung setzt kann ich das auch nicht ändern. Solche Extreme hab ich zum Glück nur selten, aber auch dafür sind dann die vielen Pferdchen da.
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Re: 907 - Zuverlässigkeit

#55 

Beitrag von v-dulli »

Mit "Vollgas" zu beschleunigen, hat den Vorteil dass diverse Steller und Klappen an die jeweiligen Anschläge gefahren und so gereinigt werden.
"Langsam" fahren heißt nicht das Gaspedal zu streicheln.
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Re: 907 - Zuverlässigkeit

#56 

Beitrag von Alderan55 »

hwhenke hat geschrieben: 03 Apr 2026 21:09 Das braucht es nicht immer, aber ab und zu macht es alles frei
HVO oder Superdiesel tun das permanent.
Dann geht das AGR gar nicht erst zu.

Beispiel
Mein Touareg V8 50tkm mit Diesel, AGR zu sowie Ansaugbrücke und Injektoren ungleichmässige Einspritzmenge.
130tkm mit Superdiesel weder AGR noch Injektoren haben je wieder Probleme gemacht.
Einspritzmengen der Injektoren bei km 180tkm schön gleichmässig.

Seit einem Jahr fahre ich HVO bzw. XTL im Ausland mit dem Sprinter.

Beste Gruesse Bernd
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Re: 907 - Zuverlässigkeit

#57 

Beitrag von KudlWackerl »

Das ist wieder mal so ein Thread, wo schon am Anfang Löwensenf steht.

Ich fahre den W907 416CDI als Baujahr des Mercedes Ende 2018 im Hymer BJ 2019.

Mit immer über 3,8 t und mittlerweile knapp 100.000 km.
Am Mercedes-Anteil war noch nichts, nothing at all. Ausser die üblichen Verschleißteile.

Wartung mache ich weitgehend selbst, d. h. Ölwechsel alle zwei Jahre, Filterwechsel, Reifen, den Kleinkram. Die Bremsbeläge lasse ich beim freien Meister machen, wenn sowieso der Haus-TÜV fällig ist.

Ich kann nur sagen, das Fahrzeug ist so gut wie perfekt.
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Re: 907 - Zuverlässigkeit

#58 

Beitrag von mpetrus »

KudlWackerl hat geschrieben: 05 Apr 2026 16:00 Das ist wieder mal so ein Thread, wo schon am Anfang Löwensenf steht.

Ich fahre den W907 416CDI als Baujahr des Mercedes Ende 2018 im Hymer BJ 2019.

Mit immer über 3,8 t und mittlerweile knapp 100.000 km.
Am Mercedes-Anteil war noch nichts, nothing at all. Ausser die üblichen Verschleißteile.

Wartung mache ich weitgehend selbst, d. h. Ölwechsel alle zwei Jahre, Filterwechsel, Reifen, den Kleinkram. Die Bremsbeläge lasse ich beim freien Meister machen, wenn sowieso der Haus-TÜV fällig ist.

Ich kann nur sagen, das Fahrzeug ist so gut wie perfekt.
Du hast ja ein „modifiziertes 906 Modell“. Also Übergang 906 zu 907 und zu einer guten Zeit gekauft. Da hatte von Corona noch keiner was geahnt. Im Suezkanal hatte sich kein Schiff quer gestellt. Ukrainekrieg gabs auch noch nicht. Die Industrie ist „Vollgas“ gelaufen.
Also Friede, Freude, Eierkuchen mit gute Aussichten.

Der große Schock kam ja erst ab März 2020 mit Lock down, Suezkanal Probleme und anschließenden Ukraine Krieg. Alles was in diesem Zeitraum produziert wurde war/ist „billig“ zusammengeschustert.
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hljube (05 Apr 2026 16:51)
Grüße Michael
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Re: 907 - Zuverlässigkeit

#59 

Beitrag von mks916 »

Das klingt nach „früher war alles besser“ und es sind pauschalisierte Aussagen ohne Fakten.

Der genannte modifizierte 906 wird zum 907 ?

Der 907 hat ab Modellstart eine 907 Architektur, ob mechanisch oder elektrisch. Lediglich wurden zwei Motorbaureihen durch den OM654 abgelöst. Und es kamen gesetzlich vorgeschriebene Assistenzsysteme hinzu.

Bitte nicht immer die Schwarzmalerei früher war …….
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Re: 907 - Zuverlässigkeit

#60 

Beitrag von MobilLoewe »

Die Frage des TE:
grünersprinter hat geschrieben: 18 Mär 2026 17:12 Hallo, Ich bekomme meinen 907 nächsten Monat. Gibt es da noch "Schwachstellen"?

Gruß grünersprinter
KudlWackerl hat geschrieben: 05 Apr 2026 16:00 Ich fahre den W907 416CDI als Baujahr des Mercedes Ende 2018 im Hymer BJ 2019.
Thema verfehlt, 6 setzen. :lol:
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Davor Hymer B-MCT 600, ML-T 580 V6 4x4 und zwischendurch kurze Zeit GCS 700 4-Matic, Sprinter seit 1999.
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