Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Mercedes Sprinter 2 (Typ NCV3, Baumuster W906) & VW Crafter 1 - ab 2006 bis 2017 bzw. 2018
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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von Darth Fader » 12 Mär 2018 11:16

Da werden noch mehr Fahrverbote kommen. Nicht nur für Diesel!
Auch das Elektroauto ist ja nicht besser - irgendwo muss die Energie herkommen. Die gesamte Diskussion dreht sich im Moment nur darum, die Verschmutzung kurzfristig aus Ballungsgebieten fernzuhalten und woanders abzulagern. Nachhaltigkeit und Individualverkehr gehen noch lange nicht zusammen!
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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von Vagabundo » 12 Mär 2018 17:31

:mrgreen: Lösung ? :mrgreen:

Ein Auto mit H Kennzeichen zulegen. Mit der Dieselschleuder zum Pendlerparkplatz fahren, in den abgestellten Oldtimer umsteigen und in die Stadt ( Umweltzone ) fahren..... :lol:

https://www.bussgeldkatalog.org/autoken ... nnzeichen/

Gruß Vagabundo

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Re: 2018 schon 15 Überschreitungstage in Leipzig

Beitrag von hymeraner » 12 Mär 2018 22:23

Rosi hat geschrieben:
12 Mär 2018 07:03
Wie asozial ist es ferner, den in Städten gesammelten Ruß in Partikelfiltern zu sammeln, um diesen in der Landschaft freizubrennen?
Du weißt aber schon, was freibrennen bedeutet? Der Ruß wird nicht einfach als Ruß freigesetzt, sondern zu CO2 nachverbrannt.
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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von Almaric » 12 Mär 2018 22:52

Mat hat geschrieben:
11 Mär 2018 20:22
Ich bin übrigens ein ganzes Jahr komplett ohne Plakette, weil zu faul zum Einkleben gewesen, in Stuttgart rumgefahren und es interessiert niemanden!
Dazu kann ich nur sagen, dass ein guter Kollege mit seinem alten T4 Bulli beruflich immer mal wieder nach Ludwigsburg muss (Handwerker). Und er hat dort nun schon 2 oder 3 Mal ein Zettelchen drangehabt wegen Befahren der Umweltzone. Dort wird also sehr wohl von den ganz normalen Politessen kontrolliert. Und dafür sind auch mal eben 80€ fällig...

@Rosi: Danke für den Bericht, ich hatte davon nur am Rande was mitbekommen. Ich sags ja: Der Diesel ist aktuell der Buh-Mann und alle machen mit, größtenteils mit gefährlichem Halbwissen.

Zum Thema Elektroauto: Nicht nur der Strom muss irgendwo herkommen. Das ist ja nun auch nicht so, dass in einer Batterie / Akku nur geschnittenes Gras drin wäre. Erstmal sind die Bestandteile und die Herstellung ja auch nicht ganz ohne (die hochgelobten LED-Strahler sind da ähnlich). Und zusätzlich habe ich noch letztens irgendwo gelesen, dass eine komplette Umstellung auf Elektroautos aktuell gar nicht möglich wäre, da wir gar nicht genügend Rohstoffe für die ganzen Batterien auf der Welt haben.

Und ja, H-Kennzeichen ist leider eine Lösung. Also nen LT Generation 1 besorgen :lol:

Ich bin übrigens durchaus dafür die Elektromobilität zu fördern. Gerade innerhalb Städten wo man kurz zur Arbeit / Einkaufen fährt und keine langen Wege hat finde ich so ein Auto (Bezahlbarkeit vorausgesetzt) durchaus attraktiv. Nur ich bin davon beruflich betroffen. Ich habe ein Montagefahrzeug, wohne 5 Tage die Woche darin und fahre locker 5000km im Monat um irgendwo in NRW Kabelfernsehen, Internet und / oder Telefon über Koax oder Glasfaser zu verlegen / wieder zusammenzuflicken. Ich benötige die Reichweite, hab sogar schon drüber nachgedacht nen noch größeren Tank anzubauen, damit ich nicht so oft zur Tanke muss - wenn die Dinger nicht so abgehobene Preise hätten :roll:

Aus dem Grund interessiert mich halt was mit den Schadstoffklassen, Zufahrten, Fahrverboten usw. passiert oder passieren wird, da ich nunmal überall unterwegs bin.
Soweit ich das übrigens bislang in Erfahrung bringen konnte erfüllen nur eine Hand voll Autos schon die Euro 6D Norm, der Rest krepelt weiterhin bei 6B rum. Von den Transportern ist glaube ich gar kein Diesel mit 6D dabei, egal welcher Hersteller. Wenn mir MB nun sagt, dass man einen aktuellen Sprinter mit 6B in Zukunft locker auf 6D Niveau bekommen kann (durch Soft oder Hardwaremaßnahmen) oder er die Norm sogar schon erfüllt wäre ich dem Auto ja nicht abgeneigt. Ansonsten kaufe ich doch eine neue Krücke die jetzt eigentlich schon wieder alt und überholungsbedürftig ist und aktuell nur durch Ausnahmeregelungen noch geduldet wird bei denen die Grenzwerte um das bis zu 2,1 fache überschritten werden dürfen. Aber ab 2020 muss dann wohl jedes neu angemeldete Auto die 6D erfüllen.

Aktuell ist das Geschrei natürlich groß, aber ein Stück weit fühle ich mich durchaus auch von der Autoindustrie verarscht. Und der Großteil der Bevölkerung weiss doch bis heute nichtmal, dass Euro 6 noch Unterkategorien hat, was einem beim Autokauf natürlich auch nett verschwiegen wird. Natürlich kauft man ein neues, tolles und absolut sauberes Produkt auf dem Stand der Technik :roll:

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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von hymeraner » 13 Mär 2018 23:22

Almaric hat geschrieben:
12 Mär 2018 22:52
Von den Transportern ist glaube ich gar kein Diesel mit 6D dabei.
Jeder Sprinter über 3,5t hat seit Jahren Euro VI, was der PKW-Norm 6d entspricht.
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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von Almaric » 14 Mär 2018 20:41

hymeraner hat geschrieben:
13 Mär 2018 23:22
Jeder Sprinter über 3,5t hat seit Jahren Euro VI, was der PKW-Norm 6d entspricht.
Hi, das klingt sehr interessant, habe ich jedoch bei meinen Recherchen bislang noch nicht gefunden. Es wäre ja auch zu einfach, wenn man so was simpel und ohne 27 Sonder- und Ausnahmeregelungen formulieren könnte :roll: Du hast nicht zufällig grad ne Quelle dazu parat?
Sinn macht es jedenfalls, da die LKWs ja strenger kontrolliert werden wie die PKWs.

Aber ab 3,5t? Ich bräuchte auf jeden Fall einen 3,5 Tonner, mehr darf ich mit dem tollen neuen Führerschein eh nicht fahren... Da wär dann die Frage ob das dafür auch noch gilt. Mal sehen was der Freundliche mir in den nächsten Tagen noch so erzählt.

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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von hymeraner » 15 Mär 2018 19:23

Meine Quelle ist mein COC. Mein Hymer ML-T ist auf einem 3.88t-Chassis aufgebaut und auf 3.5t abgelastet.

Ich denke, rechtlich kann ein Fahrzeug über 3.5t nicht nach PKW-Norm homologiert werden.
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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von Vagabundo » 24 Mai 2018 18:59

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... issan.html

Die Deutsche Mafia läßt grüßen..... :cry:

Den Erfolg darf man schon bald in Hamburg bewundern. Menschen werden quasi enteignet und das mit relativ neuen Fahrzeugen. Unser Staat duldet und deckt diese Verbrecher mehr oder weniger auch noch.

Mittlerweile wird ja beimTÜV nicht mehr nur per OBD die Abgasproblematik ermittelt sondern zusätzlich per Endrohrmessung. Selbstverständlich mit Mehrkosten die widerum der Bürger zu tragen hat! Auf meine Frage ob durch diese Messung schon Auffälligkeiten zu Tage kamen sagte man mir bei der Dekra, kein einziges....

Wie heißt es so schön " Zum Wohle des Deutschen Volkes"

Gruß Vagabundo

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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von v-dulli » 24 Mai 2018 19:55

Ausgebaute/ manipulierte DPF fallen dabei auf.
Gruß
v-dulli

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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von Darth Fader » 25 Mai 2018 05:30

Vagabundo hat geschrieben:
24 Mai 2018 18:59
Den Erfolg darf man schon bald in Hamburg bewundern. Menschen werden quasi enteignet und das mit relativ neuen Fahrzeugen.
Ich find diese aggressive Rhetorik etwas anstrengend...!
"Enteignet" wird niemand! Jeder darf sein Statussymbol behalten und wird gerade mal von 580m Strasse ausgeschlossen - mit ausgeschilderten Umleitungen. Nur die LKW kriegen nochmal knapp 2km mehr Fahrverbot. Anlieger sind von der Regelung ausgenommen.

Ich hab seit einem 3/4 Jahr knapp 500m Baustelle vor der Tür - mit einbahnstrassenregelung und absolutem Halteverbot; die dauert nochmal so lange.
Rate mal, was mich persönlich mehr stört, als der Sack Reis in Hamburg... :|

Das Grundproblem ist ja auch seit Jahrzehnten bekannt: zu viele (große) Fahrzeuge mit denen zu viel gefahren wird. Die Automobilindustrie laviert sich dann durch, um zwischen den Wünschen der Kundschaft, der kruden Gesetzeslage und dem technisch möglichen den optimalen Gewinn einzufahren, um die Aktionäre zu befriedigen.
Wen wundert es, wenn am Ende nur Müll rauskommt?

(Mich beschleicht ein wenig das Gefühl, ich rede mich in einem Fahrzeugforum um Kopf und Kragen... :oops: )
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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von Vagabundo » 25 Mai 2018 08:08

v-dulli hat geschrieben:
24 Mai 2018 19:55
Ausgebaute/ manipulierte DPF fallen dabei auf.
Da bin ich mir nicht so sicher da laut Aussage die Trübung gemessen wird. Wer stellt sich für einen Test zur Verfügung :mrgreen:
Darth Fader hat geschrieben:
25 Mai 2018 05:30
Vagabundo hat geschrieben:
24 Mai 2018 18:59
Den Erfolg darf man schon bald in Hamburg bewundern. Menschen werden quasi enteignet und das mit relativ neuen Fahrzeugen.
Ich find diese aggressive Rhetorik etwas anstrengend...!
"Enteignet" wird niemand! Jeder darf sein Statussymbol behalten und wird gerade mal von 580m Strasse ausgeschlossen - mit ausgeschilderten Umleitungen. Nur die LKW kriegen nochmal knapp 2km mehr Fahrverbot. Anlieger sind von der Regelung ausgenommen.

Ich hab seit einem 3/4 Jahr knapp 500m Baustelle vor der Tür - mit einbahnstrassenregelung und absolutem Halteverbot; die dauert nochmal so lange.
Rate mal, was mich persönlich mehr stört, als der Sack Reis in Hamburg... :|

Das Grundproblem ist ja auch seit Jahrzehnten bekannt: zu viele (große) Fahrzeuge mit denen zu viel gefahren wird. Die Automobilindustrie laviert sich dann durch, um zwischen den Wünschen der Kundschaft, der kruden Gesetzeslage und dem technisch möglichen den optimalen Gewinn einzufahren, um die Aktionäre zu befriedigen.
Wen wundert es, wenn am Ende nur Müll rauskommt?

(Mich beschleicht ein wenig das Gefühl, ich rede mich in einem Fahrzeugforum um Kopf und Kragen... :oops: )
Na ja ob meine Gedanken Rhetorik sind, siehe Definition http://www.rhetorik-homepage.de :roll:

Hamburg ist der Anfang und wohl auch als Test zu sehen. Weitere Straßen in weiteren Städten werden folgen. Wenn ich im guten Glauben ein Fahrzeug mit Euro schlag mich Tod gekauft habe und darf dann nicht mehr überall fahren so auch z.B zur Arbeit dann kann bzw. muß man wohl oder übel von Enteignung sprechen.

Mit den großen Fahrzeugen stimme ich voll zu. Aber auch da werden wir mehr oder weniger belogen wenn man nur an das Energielabel denkt :lol:.

Zurückliegend bei der Einführung von Abgasreinigungen wollten die Automobilhersteller dies durch spritsparende Motorentechnik
( Aussage eines Mercedes Wissenden ) erreichen. Die EU und Deutschland Bürokraten wollten aber eine teure und technisch aufwändige Abgasreinigung. Warum... kann jedes Kind beantworten, man hätte viel, sehr viel Steuergeld bei der Mineralölsteuer verloren. Die Autohersteller wiesen daraufhin, daß die Abgasgrenzen nur schwer mit entsprechender Technik zu erreichen wäre, fanden aber kein Gehör. Und so wurde dann wohl in die Trickkiste gegriffen. Die Leittragenden werden wir Bürger sein, und die Synergie für die Automobilindustrie liefern da nun mehr neue Fahrzeuge gekauft werden anstatt sich massiv gegen diese Betrüger zur Wehr zu setzen

Ob jemand sein Problem ( Lärm bzw. Baustelle ) vor der Haustür hat oder über den Sack Reis nachdenkt sei jedem selbst überlassen. Ich fahre privat auch kein Statussymbol sondern einen Smart und ein Wohnmobil ( Sprinter ). Wenn ein Auto heutzutage als Statussymbol angesehen wird kann man nur milde lächeln wenn man bedenkt was damit ausgedrückt wird.

Gruß Vagabundo

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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von Vagabundo » 25 Mai 2018 11:40


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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von Darth Fader » 25 Mai 2018 14:53

Ich bin eher so der Wikipedia-Freak und hab eine anderes Bild von "Rhetorik"...

...und übrigens auch von "Enteignung".
Als Enteignung bezeichnet man juristisch den Entzug des Eigentums an einer unbeweglichen oder beweglichen Sache durch den Staat, im Rahmen der Gesetze und gegen eine Entschädigung. In der Umgangssprache wird auch die Konfiskation, der entschädigungslose Entzug, oft als Enteignung bezeichnet.
Keine Angst - unsere ollen Diesel-Schlurren will uns keiner nehmen; die will ja jetzt schon kein klar denkender Mensch mehr haben!
Demzufolge kannst du dein Eigentum weiter nutzen, auf Ökoenergie Updaten oder als Stationärmotor nutzen. Mit vorgespanntem Ackergaul dürftest du dann vermutlich auch weiterhin durch die gesamte Stresemannstrasse.
Letztendlich ist das, was gerade passiert nix anderes, als wenn du dir heute ein Jahresticket für die Bahn kaufst und die melden zeitgleich Insolvenz an. Das Ticket bleibt dein Eigentum...

Was eben nicht geht, ist weitermachen wie bisher. Weder in der Industrie, noch in der Politik oder gar als Fahrzeugnutzer.
Ich kann den Frust nachvollziehen - aber besser wird es durch markige Worte nicht. Und ein WoMo ist recht wohl ein Statussymbol - auch, wenn wir (als Besitzer) über diesen Status milde lächeln. Mein Statussymbol ist ungewaschen, beulig/rostig und ziemlich zusammengepfuscht.
Aber es trägt einen Stern vorne drauf. :mrgreen:
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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von Vagabundo » 26 Mai 2018 08:38

Darth Fader hat geschrieben:
25 Mai 2018 14:53
Ich bin eher so der Wikipedia-Freak und hab eine anderes Bild von "Rhetorik"...

...und übrigens auch von "Enteignung".
Als Enteignung bezeichnet man juristisch den Entzug des Eigentums an einer unbeweglichen oder beweglichen Sache durch den Staat, im Rahmen der Gesetze und gegen eine Entschädigung. In der Umgangssprache wird auch die Konfiskation, der entschädigungslose Entzug, oft als Enteignung bezeichnet.
Keine Angst - unsere ollen Diesel-Schlurren will uns keiner nehmen; die will ja jetzt schon kein klar denkender Mensch mehr haben!
Demzufolge kannst du dein Eigentum weiter nutzen, auf Ökoenergie Updaten oder als Stationärmotor nutzen. Mit vorgespanntem Ackergaul dürftest du dann vermutlich auch weiterhin durch die gesamte Stresemannstrasse.
Letztendlich ist das, was gerade passiert nix anderes, als wenn du dir heute ein Jahresticket für die Bahn kaufst und die melden zeitgleich Insolvenz an. Das Ticket bleibt dein Eigentum...

Was eben nicht geht, ist weitermachen wie bisher. Weder in der Industrie, noch in der Politik oder gar als Fahrzeugnutzer.
Ich kann den Frust nachvollziehen - aber besser wird es durch markige Worte nicht. Und ein WoMo ist recht wohl ein Statussymbol - auch, wenn wir (als Besitzer) über diesen Status milde lächeln. Mein Statussymbol ist ungewaschen, beulig/rostig und ziemlich zusammengepfuscht.
Aber es trägt einen Stern vorne drauf. :mrgreen:
Ich für meinen Teil denke das ich meine Gedanken nicht mit markige Worte ausgedrückt habe sondern so wie der Hauptteil der Autofahrer über dieses Thema denkt.

Statussymbole besitze ich persönlich für meine Möglichkeiten nicht, jedoch für Dich ist mein Wohnmobil eines obwohl Du es noch nie gesehen hast. Und mein Smart ist bereits über 10 Jahre. Schön....... anbei ein Link ( nicht Wikipedia ) was Statussymbol überhaupt für eine Bedeutung hat damit mehr Klarheit in die Sache kommt.

https://www.healthyhabits.de/9-statussy ... htig-sind/

Wo wir uns einig sind ist, daß insgesamt beim Umweltschutz viel mehr gemacht werden muß :!:

Gruß Vagabundo

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Re: Dieselskandal: Kommt nun Software-up oder nicht?

Beitrag von hymeraner » 28 Mai 2018 22:42

Beim Umweltschutz müssen immer die anderen was machen, deshalb wird das auch nix.

Übrigens widersprechen sich niedriger Spritverbrauch und Abgasreinigung nicht, sondern sie ergänzen sich. Ganz kurz umrissen funktioniert das beim Diesel so: Verbrennungstemperatur rauf, Wirkungsgrad rauf, Verbrauch runter, Feinstaub runter, NOx im Rohabgas rauf. Dann kommt der SCR-Kat und reduziert das NOx zu Stickstoff (N2) und Wasserdampf (H2O; Der Wasserstoff dazu stammt aus dem AdBlue). So machen es alle LKWs seit Euro V. Alles gut.

Außer wenn ein Schlaumeier unter den PKW-Herstellern meint, er muss AdBlue oder gleich den ganzen SCR-Kat sparen: dann kommen Mogeldiesel raus...

Grüße von Horst
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