MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme

VW Crafter 2 & MAN TGE - ab 2017
fOV
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme

#61 

Beitrag von fOV »

ich habe gerade Teile von seinem letzten Video auf YT angeschaut. Dabei wird eine kurze Sequenz von seinem KI angezeigt. Der Christbaum leuchtet in den schönsten Farben :mrgreen:
Grüßle
Oliver

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Dr.Oetzi
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme

#62 

Beitrag von Dr.Oetzi »

Richtig - weil die Kalibrierung nach wie vor nicht (vollständig) durchgeführt wurde.

Der 12V Fehler, Getriebeprobleme etc sind aber wohl nicht mehr aufgetreten.

Insofern scheint der Besuch bei MAN zumindest ein Teilerfolg gewesen zu sein.

Ich gehe davon aus, dass in den nächsten Wochen noch mal was dazu zu sehen wird. Kann mir nur schwer vorstellen, dass die das so lassen (müssen).
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v4e
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme

#63 

Beitrag von v4e »

Dr.Oetzi hat geschrieben: 01 Mär 2026 09:44
v4e hat geschrieben: 27 Feb 2026 10:55 - Verblüfft war ich allerdings, dass nach zwei Tagen Schrauberei die Starter-Batterie komplett leer war. Ich habe in dieser Zeit die Türen meistens offen gehabt, ohne sonstige Verbraucher wie Licht oder Radio eingeschaltet zu haben. Die Elektronik mit seinen Steuergeräten scheint doch einiges an Strom zu verbrauchen.
Kann man selbst oder MAN dieses Verhalten verbessern?
Jain...

wie etwas weiter oben beschrieben, versucht das BMS des Fahrzeugs die Batterien auf einem Ziel-SoC zwischen 60 und 80% zu halten. Das bedeutet, unter 60% wird geladen. Zwischen 60-80% wird "optimiert" geladen - zum Beispiel beim Rollen mit aktiver Schubabschaltung. Über 80% wird nicht geladen. Die Technik dafür kommt aus dem PKW Segment und spart tatsächlich fast 1l je 100km. Kann jeder testen - einfach mal den Shunt von der Starterbatterie abziehen.

Das führt dazu, dass in der Praxis nur 20% bis maximal 40% der Batteriekapazität effektiv nutzbar sind. Das ist sehr sehr wenig und effektiv nur so ca. 20-30Ah.

Gleichzeitig weckt das Fahrzeug beim Öffnen der Fahrertüre alle Steuergeräte auf. Das ist eine Automatik, um die Systeme im Alltag schneller für den Fahrtantritt zur Verfügung zu stellen. Aber auch beim Öffnen der anderen Türen, werden einzelne (soweit ich weiß Komfort-)Steuergeräte geweckt.

Diese beiden Umstände führen in Kombination bei genau dem von Dir beschriebenen Szenario schnell zu einem kritisch niedrigen SoC der Starterbatterie.

Daran "ändern" kannst Du nichts aber Du kannst gegen steuern:

1) Du kannst die Starterbatterie mit einem Ladegerät "fremdladen". Ich habe mir dazu einen Anschluss unter den Fahrersitz gelegt und mir ein kleines 15A Ladegerät besorgt.

2) Es gibt für den Crafter/TGE einen optionalen "Max. Laden-Taster". Dieser hebelt das Energiemanagement des Fahrzeugs aus und bewirkt ein maximales Laden der Batterie(n). Dieser ist bei den Grand California Modellen fester Bestandteil. Wird aber auch bspw. bei Einsatzfahrzeugen etc verbaut. Weiterer - massiver Vorteil ist, dass wenn die Funktion aktiv ist, auch die Leerlaufdrehzahl auf ca. 1.050upm angehoben wird (ähnlich Regeneration). Das entlastet die Lichtmaschine, wenn im Stand geladen wird massiv.

Viele Grüße zurück ;-)
Danke für Dein Feedback ... sehr hilfreich :-)


Mein TGE hat letzte Woche ein werkseitiges Software-Update erhalten, welches auch den Stromverbrauch im Nicht-Fahrbetrieb verringern soll:
"9079TW Ungewollte Aktivierung der Kühlflüssigkeitsumlaufpumpen führt zur Belastung der Starterbatterie"

Seit dem Update kann ich nach dem Öffnen des TGE kein Geräusch (vorher ein hoher Ton) mehr wahrnehmen. Mal schauen, ob ich nun das ab und zu Fremdstarten nicht mehr notwendig ist.


Viele Grüße F
2019 VW Caddy Maxi
2025 MAN TGE 4x4 L3H3 (6m/Hochdach)
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