Was man auch daraus lernt ist, dass der Betrieb der diese ganzen Änderungen entgegen der MAN-Anleitungen durchgeführt hat, sich nicht mit Ruhm bekleckert hat.Dr.Oetzi hat geschrieben: 26 Feb 2026 08:14 Leute... wir sind uns schon einig, dass MAN bei einer Kooperation mit einem >80.000 Follover schweren YouTuber, dem eine Drehgenehmigung erteilt wird, etwas mehr an einer Lösung gelegen ist, als bei einem "Otto-Normal-Kunden"?
Wichtig für uns ist doch, dass in dem Video für nicht wenige von uns sehr wichtige Details stecken. Zum Beispiel wird dort auf dem Silbertablett serviert, dass man beim Crafter SY / TGE keine Verbraucher direkt auf die Starterbatterie legen darf, sondern sich bei Änderungen an der Elektronik strikt an die Vorgaben des Herstellers zu halten hat. Auch die (valide!) Begründung wird genannt.
Das ist doch der Mehrwert aus diesem Video und nicht die Erkenntnis, dass die bei einem YouTuber mit Kamera in der Hand eine Extraschicht einlegen.
Anders formuliert:
Wer den Mehrwert erkennt wird selber weiterkommen. Wer sich darüber aufregt, dass MAN dem Kai ne Extrawurst spendiert, ist selber Schuld.
Was den Front-Assist angeht:
Es ist durchaus möglich, dass hier mehrere Fehler vorlagen. Einerseits konnte das ursprüngliche Steuergerät nicht angelernt/kalibriert werden. Das haben sie durch den Tausch in den Griff bekommen. Was jedoch nicht gezeigt wurde ist, ob dieses Steuergerät in dem anderen TGE den gleichen Fehler geworfen hat.
Dazu kommt, dass die Rad-Reifen-Kombination von Kai außergewöhnlich ist. Wer sagt, dass da nicht auch ein Problem besteht? Wir wissen auch nicht, ob eine Tachobox verbaut wurde bzw. die Tachoangleichung durchgeführt wurde. Ich vermute, dass aus dieser Richtung auch der Test mit den Rädern des anderen Fahrzeugs kam.
Anmerkung:
Ich hatte versuchsweise in meinem Tacho die Codierung für den Radumfang geändert und dabei zwei Erkenntnisse:
A) Diese Änderung ist irreversiebel. Die Folge war ein neuer Tacho mit allem was dazugehört. Nicht nachmachen!
B) Die Änderung hat Fehler im ESC-System ausgelöst. Einen Front-Assist habe ich nicht. Aber es wäre nur logisch, wenn der dann aussteigt.
Lange Rede kurzer Sinn:
Wer das Video gesehen hat weiß, dass man die Fehler am Fahrzeug von TCL/Kei dediziert betrachten muss.
MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
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jochem
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Kabe Van 690LB auf Sprinter 416cdi 4x4
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Natürlich wurden hier "Fehler" gemacht. Das steht außer Frage. Die Entwicklung eines solchen Fahrzeugs ist doch ein Prozess und da werden selbstverständlich Fehler gemacht. Teilweise Fehler, wo Leute die das Fahrzeug kennen die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Versuch macht klug - oder wie war das?
Das ich bei meinem Crafter dahingehend "alles richtig gemacht habe" liegt auch nur daran, das ich das Thema mit viel Geld erschlagen habe und direkt zu den von Volkswagen dafür zertifizierten Spezialisten gegangen bin. Mal ganz davon abgesehen, wie viele Setups die vermurkst haben müssen, bis sie eine Serienreife und die Freigabe von VW erreicht hatten.
Schau doch alleine hier ins Forum in die Threads zum Thema "Umrüstung LiFePO4" oder "Lithium vs. Powerstation" etc. Kaum einer - auch nicht die echten Experten (das meine ich NICHT abwertend; hier ist viel Fachwissen!) - wissen um die Details und Fallstricke beim Crafter/TGE bzw. MQB
Und jetzt, wo ein YouTuber über einen neuen Fahrzeugaufbau mit neuem Stromsetup berichtet und dann Fehler gefunden werden, stellst Du Dich hin und sagst, die hätten sich nicht mit Ruhm bekleckert.
Das ich bei meinem Crafter dahingehend "alles richtig gemacht habe" liegt auch nur daran, das ich das Thema mit viel Geld erschlagen habe und direkt zu den von Volkswagen dafür zertifizierten Spezialisten gegangen bin. Mal ganz davon abgesehen, wie viele Setups die vermurkst haben müssen, bis sie eine Serienreife und die Freigabe von VW erreicht hatten.
Schau doch alleine hier ins Forum in die Threads zum Thema "Umrüstung LiFePO4" oder "Lithium vs. Powerstation" etc. Kaum einer - auch nicht die echten Experten (das meine ich NICHT abwertend; hier ist viel Fachwissen!) - wissen um die Details und Fallstricke beim Crafter/TGE bzw. MQB
Und jetzt, wo ein YouTuber über einen neuen Fahrzeugaufbau mit neuem Stromsetup berichtet und dann Fehler gefunden werden, stellst Du Dich hin und sagst, die hätten sich nicht mit Ruhm bekleckert.
Crafter 'PLUS' 130kW 4Motion L4H3 (MJ2020) - Reisemobil Selbstausbau
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jochem
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Nun ja, gerade wenn ich als Wohnmobilhändler eine ungewöhnliche Bordelektrik verbaue, sollte ich mich bei allem, was die Elektrik des Basisfahrzeugs betrifft, sehr eng mit den Technikern des Basisherstellers abstimmen. Gerade weil der Käufer eines solchen Autos, so wie Kai, im Anschluß damit in einsamste Gebiete mit exremen Wetterbedingungen fährt, sollte man da nicht nach eigener Auffassung was einbauen.
Alternativ hätte man dem Kunden vielleicht ein gängigeres Fahrzeug ans Herz legen sollen, mit dessen Bordtechnik bereits mehr Erfahrung da ist.
Alternativ hätte man dem Kunden vielleicht ein gängigeres Fahrzeug ans Herz legen sollen, mit dessen Bordtechnik bereits mehr Erfahrung da ist.
Kabe Van 690LB auf Sprinter 416cdi 4x4
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Mein Eindruck ist ehrlich gesagt, dass Du (aus Unwissenheit über das, was Kai zu dem Projekt veröffentlicht hat?) aus einer vollkommen falschen Perspektive da drauf schaust und aus Mutmaßungen Tatsachen ableitest.jochem hat geschrieben: 26 Feb 2026 13:59 Nun ja, gerade wenn ich als Wohnmobilhändler eine ungewöhnliche Bordelektrik verbaue, sollte ich mich bei allem, was die Elektrik des Basisfahrzeugs betrifft, sehr eng mit den Technikern des Basisherstellers abstimmen. Gerade weil der Käufer eines solchen Autos, so wie Kai, im Anschluß damit in einsamste Gebiete mit exremen Wetterbedingungen fährt, sollte man da nicht nach eigener Auffassung was einbauen.
Das Projekt KaiMAN 2.0 entstand oder vielmehr entsteht aus einer Kooperation zwischen MegaMobil (Federführend MegaMobil Campervans AT als Händler), MAN (Basisfahrzeug) und Kai/TCL. Das Layout des Fahrzeugs wurde dabei in Zusammenarbeit mit Kai komplett neu gestaltet. Das Fahrzeug selbst befindet sich nach allem was ich verstanden habe in Kais Besitz (gekauft), soll aber auch als Showcar für Messen fungieren.
Davon unabhängig wurde mit dem Facelift (MJ2025) SFD2 eingeführt, was viele Ausbauer und Händler vor vollkommen neue Herausforderungen stellt. Gleichzeitig wurde mit dem Facelift sehr viele Änderungen an der Bordelektronik vorgenommen (Neue MIB-Generation).
Damit einhergehend wurde das Fahrzeug mit praktisch allem ausgerüstet, was es am Markt gibt und gleichzeitig sehr tiefgreifende Eingriffe in die Elektronik bedeutet:
- Seilwinde -> Auswirkung auf ACC und Front-Assist
- Luftfahrwerk hinten -> Auswirkung auf Elektronik/BMS
- Höherlegung und Rad-Reifen-Kombination -> massive Auswirkung auf die Regelsysteme
- ein riesiges Eco-Flow Setup mit Ladebooster und Rückkanal ohne Anbindung ans KFG! -> Auswirkung auf Elektronik/BMS
- zusätzliche Heizung -> -> Auswirkung auf Elektronik/BMS
Wonach sieht es also aus, wenn MAN einen Techniker aus München nach Innsbruck entsendet (den Kai von vielen früheren Terminen kennt und der auch in Videos schon zu sehen war) um da von früh Morgens bis spät Abends am Fahrzeug zu schrauben, wobei man dann gleich noch einen Kreuztausch mit Bauteilen aus einem (natürlich rein zufällig bereitstehenden) Spenderfahrzeug (was kein Kundenfahrzeug zu sein scheint) macht?
War das ein normaler Kundentermin oder eher eine intensive Analyse an einem experimentellen (Vorserien)Fahrzeug?
Crafter 'PLUS' 130kW 4Motion L4H3 (MJ2020) - Reisemobil Selbstausbau
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Ich mag mich täuschen aber ich meine rausgehört zu haben das selbst die Werksmässige Verkabelung der Zweitbatterie ( Fzg nicht Aufbau) nicht richtig war. Die Diesel Zusatzheizung ( nicht die Timberline ) ist auch MAN Zusatzausstattung .
Und der Frontassyst Fehler ist wieder da wie man später im Video hört. Der Fehler ist meines Erachtens TÜV relevant in D , die Schweizer sind da "sicher " lockerer ...... , weil mittlerweile vorgeschriebene Assistenten wohl nicht funktionieren werden.
Und der Frontassyst Fehler ist wieder da wie man später im Video hört. Der Fehler ist meines Erachtens TÜV relevant in D , die Schweizer sind da "sicher " lockerer ...... , weil mittlerweile vorgeschriebene Assistenten wohl nicht funktionieren werden.
Sprinter 419 4x4 2021 Kabe Van 2022
Do what you want but do it with style
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Bei Mercedes lese ich immer von der Ausbaurichtlinie die es seitens des Fahrzeugherstellers für Ausbauer gibt. Sowas sollte es doch bei MAN auch geben und wenn die befolgt worden wäre...
Hymer Grand Canyon S MY25 
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Ich glaube, dass Du da etwas falsch verstanden hast. Im Video hat er sich da etwas unglücklich ausgedrückt. Er hat gesagt, bei seinem Fahrzeug würde es einer angepassten Verkabelung bedürfen.Eisbär hat geschrieben: 26 Feb 2026 19:35 Ich mag mich täuschen aber ich meine rausgehört zu haben das [...]
Was er damit nach meiner Auffassung meinte ist wohl eher seine Erkenntnis, dass es vom Hersteller vorgeschriebene Punkte gibt, wo der Strom abgenommen werden darf und genau da gibt es Unterschiede je nach Ausstattung des Fahrzeugs, denn bei Fahrzeugen mit Zweitbatterie darf der Strom nur an der Klemmleiste unter dem Fahrersitz (Für kleine Verbraucher wie die Timberline) und direkt an der Zweitbatterie im Motorraum (für große Verbraucher wie die Winde) jedoch ausdrücklich nicht an der Starterbatterie entnommen werden.
Falsch verkabelt war bei ihm ab Werk also wohl nichts - der Fehler lag darin, dass seine nachträglich eingebauten Verbraucher (Timberline, Eco-Flow-Power-Hub und Luftfahrwerk) auf der Starterbatterie lagen, denn das führt zu einem für das BMS unplausiblen SoC und der Rückkanal der Eco-Flow gibt dem dann noch den Rest.
Das Problem ist:
Bei EURO6 versucht das BMS den Ladestand der Batterie(n) stets zwischen 60-80% zu halten (wobei sich schon das Problem ergibt, dass in der Praxis lediglich 20-40% der Batteriekapazität nutzbar sind!). Das funktioniert jedoch nicht nur anhand der Spannung der Batterie, sondern basiert auch auf den Messungen mit einem Shunt direkt an der Batterie, weil das BMS die Lichtmaschine nicht nur nach Spannung, sondern auch nach Last zuschaltet (Schön zu sehen ist das bereits bei den Videos zum KaiMAN 1.0 vor einiger Zeit und man ließt auch immer wieder von Dingen wie "Aufbaubatterie lädt nur bei eingeschalteter Sitzheizung).
Wenn das Fahrzeug jedoch aus ist und man an der Starterbatterie Strom abnimmt, kann der Shunt nichts messen und es kommt zu einer für das BMS unplausiblen Situation zwischen vermeintlich entnommener Energie und Spannung der Batterie.
Und genau deswegen, war die Starterbatterie bei Kai auf dem vergangenen Tripp auch ständig entladen, weswegen er wiederum über den Rück-Kanal des Eco-Flow-Power-Hub die Starterbatterie geladen hat. Das jedoch hat dem BMS dann vermutlich komplett den Rest gegeben (Stichwort Fremdladungserkennung). Erschwerend kommt da wohl hinzu, dass das Trennrelais oder vielmehr dessen Schaltung dafür nicht ausgelegt es und es in der Folge zu massiven Ausgleichsströmen zwischen Starter- und Zweitbatterie kommt.
In der Folge vermutet MAN, dass auch andere Steuergeräte - Zum Beispiel die Sensorik des Front-Assist durch die Unterversorgung Schaden genommen haben könnten. In jedem Fall wird er seine Starterbatterie dabei um einiges an Lebenszeit erleichtert haben.
Das ist die mir bekannte Erklärung des Problems. Ich bin jedoch weder ein KFZ-Mechatroniker, noch ein Elektriker. Seht es mir daher nach und korrigiert meine Aussage bitte, wenn sie falsch ist.
Was den Fehler im Front-Assist angeht, gibt es mehrere mögliche Fehlerquellen, die sich vielleicht sogar gegenseitig bedingen:
1) Die Winde - da schreibt Green Monkey ja selbst, dass eine Kalibrierung des Front-Assist beim Hersteller notwendig ist. Beim Hersteller deswegen, weil SFD2 eine Kalibrierung beim Ausbauer verhindert. Kai hat im neuen Video erwähnt, dass diese Kalibrierung während der Fahrt durchgeführt werden müsse
2) massive Höherlegung
3) Massive Änderung des Radumfangs über das verbreitete Maß 255/70 R16 (7%) hinaus. Im letzten Video Sprach er von 8% (ich weiß nicht genau was er fährt). Er hat nun zwar eine Tachobox verbaut (ich wundere mich, wie er den MFK geschafft hat; in Deutschland hätte er die Räder nie eingetragen bekommen); ggf. hat MAN den Tacho angepasst. Das werden wir nie erfahren. Das war jedoch scheinbar nicht die (alleinige?) Ursache.
4) Möglicherweise die falsche Anmeldung des Emergency-Assist. Wurde wohl diskutiert.
Kai hat im letzten Video gesagt, dass da eine Kalibrierung während der Fahrt vorgenommen werden soll. Das wird noch eine längere Geschichte. Deswegen auch sein ziemlich resignierter Kommentar im letzten Video.
Aber noch mal - das alles ist bei so einem eher experimentellen (im Sinne von sehr aufwendig umgebaut; nicht im Sinne von Bastelbude!) Fahrzeugen normal. Da braucht man sich keiner Illusion hinzugeben.
Kurz zur Standheizung:
Die optionale Luft-Standheizung (Eberspächer) klemmt werksseitig an der Zweitbatterie. Sie ging nur bisher nicht, weil ein der Innenraumfühler gefehlt hat. Normalerweise sitzt der in der Luftansaugung der Standheizung im Türeinstieg Beifahrerseite (so zumindest die Verbauposition laut ETKA in meinem Fahrzeug). Um die Regelung zu verbessern wird er bei Campingausbauten jedoch verlegt. Kai hat auf eine Stelle an der B-Säule gedeutet, was auch Sinn ergibt. Muss das bei mir auch mal noch machen
Selbstverständlich gibt es die auch bei MAN und VW. Aber es sind die kleinen Details auf die es ankommt. Da kann schon mal was untergehen. Das heißt deswegen nicht, dass der Ausbauer dann gepfuscht hat. Manche Sachen sind einfach sehr speziell und das hat man dann ggf. nicht auf dem Schirm.canis hat geschrieben: 27 Feb 2026 06:21 Bei Mercedes lese ich immer von der Ausbaurichtlinie die es seitens des Fahrzeugherstellers für Ausbauer gibt. Sowas sollte es doch bei MAN auch geben und wenn die befolgt worden wäre...
Wie gesagt - diese Videos zeigen kein (Groß-)Serienfahrzeug, sondern ein speziell für die Anforderungen des Kunden entworfenes neues Layout mit komplett individueller Zusatzausstattung. Es ist nur logisch, dass es da anfangs Probleme gibt - insbesondere dann, wenn man die offiziell vom Hersteller freigegebenen Wege verlässt (was bei so einem Projekt unumgänglich ist).
Was glaubt ihr, warum solche Fahrzeuge (meist in Kleinserien von Manufakturen gefertigt) so teuer sind wie Eigenheime und warum vermeintlich kleine Extras dann ein Vermögen kosten? Fragt nicht, wie viele Stunden da vorher in Anpassungen und Fehlerbehebung fließen, bis so ein Fahrzeug fehlerfrei beim Kunden steht. Und das ist auch der Grund, weswegen sich Ausbauer dann auf ein Setup einschießen und nicht x beliebige Konstellationen anbieten.
Was hier die Besonderheit ist, ist der Umstand, dass Kai uns auf die Reise dieses (ich nenne es mal) Entwicklungsprozesses mitnimmt. Thats it.
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Moin,Dr.Oetzi hat geschrieben: 27 Feb 2026 09:06
(im Sinne von sehr aufwendig umgebaut; nicht im Sinne von Bastelbude!) Fahrzeugen normal. Da braucht man sich keiner Illusion hinzugeben.
[/b]Thats it.
ich finde den Begriff "Bastelbude" eigentlich ziemlich zutreffend
Klaue nicht .... der Staat hasst konkurenz
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Danke für deine freundliche Belehrung.Dr.Oetzi hat geschrieben: 26 Feb 2026 14:51Mein Eindruck ist ehrlich gesagt, dass Du (aus Unwissenheit über das, was Kai zu dem Projekt veröffentlicht hat?) aus einer vollkommen falschen Perspektive da drauf schaust und aus Mutmaßungen Tatsachen ableitest.jochem hat geschrieben: 26 Feb 2026 13:59 Nun ja, gerade wenn ich als Wohnmobilhändler eine ungewöhnliche Bordelektrik verbaue, sollte ich mich bei allem, was die Elektrik des Basisfahrzeugs betrifft, sehr eng mit den Technikern des Basisherstellers abstimmen. Gerade weil der Käufer eines solchen Autos, so wie Kai, im Anschluß damit in einsamste Gebiete mit exremen Wetterbedingungen fährt, sollte man da nicht nach eigener Auffassung was einbauen.
Das Projekt KaiMAN 2.0 entstand oder vielmehr entsteht aus einer Kooperation zwischen MegaMobil (Federführend MegaMobil Campervans AT als Händler), MAN (Basisfahrzeug) und Kai/TCL. Das Layout des Fahrzeugs wurde dabei in Zusammenarbeit mit Kai komplett neu gestaltet. Das Fahrzeug selbst befindet sich nach allem was ich verstanden habe in Kais Besitz (gekauft), soll aber auch als Showcar für Messen fungieren.
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Wonach sieht es also aus, wenn MAN einen Techniker aus München nach Innsbruck entsendet (den Kai von vielen früheren Terminen kennt und der auch in Videos schon zu sehen war) um da von früh Morgens bis spät Abends am Fahrzeug zu schrauben, wobei man dann gleich noch einen Kreuztausch mit Bauteilen aus einem (natürlich rein zufällig bereitstehenden) Spenderfahrzeug (was kein Kundenfahrzeug zu sein scheint) macht?
War das ein normaler Kundentermin oder eher eine intensive Analyse an einem experimentellen (Vorserien)Fahrzeug?
Kais Videos sind mir durchaus bekannt, auch auch die Veränderung der Serientechnik habe ich, wenn auch nicht vollständig alle Videos, verfolgt. Mir ist also bewußt, dass es sich bei dem Camper um ein sehr individuelles Fahrzeug handelt.
Genau darauf bezieht sich aber der erste Satz in meinem Beitrag, den du freundlicherweise nochmal runtergezogen hast. Wenn man sowas schon als Vertragspartner des Ausbauers, gerade unter diesen Voraussetzungen, durchführt, sollte man umso intensiver im Kontakt mit den Entwicklern von MAN stehen, vielleicht sogar besser direkt mit denen zusammen in deren Halle mit deren Equipment arbeiten.
Dass MAN bei einem solchen Vorfall bei einem quasi Vorführfahrzeug von einem "Kunden" mit dieser Reichweite alles in Bewegung setzt, auch über einen normalen Servicetermin hinaus, versteht sich von selbst. Das ist aber im Nutzfahrzeugbereich bei der Betreuung von Gewerbekunden nicht unüblich. Auch meine Fahrzeuge wurden schon in dringenden Fällen von der Vertragswerkstatt an Feiertagen repariert.
Damit ist diese Kommunikation für mich beendet.
Kabe Van 690LB auf Sprinter 416cdi 4x4
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Danke an alle, die hier versuchen, aus den von Kai berichteten Erfahrungen sachlich Mehrwert abzuleiten, was wir für unseren Ausbau oder gar Fahrzeugauwahl lernen und beachten sollten …
… und dabei nicht über den Menschen Kai, Megamobil, MAN, Hintergründe, Absichten, Fähigkeiten, etc. spekulieren.
Auch wir sollten uns untereinander wertschätzend austauschen, auch wenn wir etwas anders sehen oder andere Erkenntnisse haben.
Ich weiß nun, dass ich bei meinem TGE-Ausbau, mit meinen rudimentären Kenntnissen bzgl. aktueller Fahrzeugelektrik bei bei der Anbindung meines Setup sehr aufpassen muss und mir deshalb Expertenrat einholen werde. Auch wenn ich eine gute Dokumentation inkl. Aufbaurichtlinien habe.
Mich interessiert nach wie vor das ursprüngliche Thema, welche konkreten Erfahrungen bzgl. Crafter/TGE, am besten Eure eigenen, vorliegen.
Meine Erfahrungen:
- Ich selbst kann weiter nur sagen, mein TGE gefertigt 5/25 hat nach knapp 10.000km keine erkennbaren Elektronikprobleme.
- Verblüfft war ich allerdings, dass nach zwei Tagen Schrauberei die Starter-Batterie komplett leer war. Ich habe in dieser Zeit die Türen meistens offen gehabt, ohne sonstige Verbraucher wie Licht oder Radio eingeschaltet zu haben. Die Elektronik mit seinen Steuergeräten scheint doch einiges an Strom zu verbrauchen.
Kann man selbst oder MAN dieses Verhalten verbessern?
- Die originalen MAN Windabweiser haben das Zufahren der Fenster erheblichg gebremst, sodass die Fenster teilweise beim Hochfahren plötzlich zurückfahren oder nicht mehr komplett schließen konnten. Jetzt habe ich sie gegen Climair getauscht und das Öffnen und Schließen funktioniert wunderbar.
Viele Grüße F
… und dabei nicht über den Menschen Kai, Megamobil, MAN, Hintergründe, Absichten, Fähigkeiten, etc. spekulieren.
Auch wir sollten uns untereinander wertschätzend austauschen, auch wenn wir etwas anders sehen oder andere Erkenntnisse haben.
Ich weiß nun, dass ich bei meinem TGE-Ausbau, mit meinen rudimentären Kenntnissen bzgl. aktueller Fahrzeugelektrik bei bei der Anbindung meines Setup sehr aufpassen muss und mir deshalb Expertenrat einholen werde. Auch wenn ich eine gute Dokumentation inkl. Aufbaurichtlinien habe.
Mich interessiert nach wie vor das ursprüngliche Thema, welche konkreten Erfahrungen bzgl. Crafter/TGE, am besten Eure eigenen, vorliegen.
Meine Erfahrungen:
- Ich selbst kann weiter nur sagen, mein TGE gefertigt 5/25 hat nach knapp 10.000km keine erkennbaren Elektronikprobleme.
- Verblüfft war ich allerdings, dass nach zwei Tagen Schrauberei die Starter-Batterie komplett leer war. Ich habe in dieser Zeit die Türen meistens offen gehabt, ohne sonstige Verbraucher wie Licht oder Radio eingeschaltet zu haben. Die Elektronik mit seinen Steuergeräten scheint doch einiges an Strom zu verbrauchen.
Kann man selbst oder MAN dieses Verhalten verbessern?
- Die originalen MAN Windabweiser haben das Zufahren der Fenster erheblichg gebremst, sodass die Fenster teilweise beim Hochfahren plötzlich zurückfahren oder nicht mehr komplett schließen konnten. Jetzt habe ich sie gegen Climair getauscht und das Öffnen und Schließen funktioniert wunderbar.
Viele Grüße F
2019 VW Caddy Maxi
2025 MAN TGE 4x4 L3H3 (6m/Hochdach)
2025 MAN TGE 4x4 L3H3 (6m/Hochdach)









