Hallo an alle,
habe bei meinem WoMo auch das Problem, Mercedes sagt zur Auflastung auf 3.8t muss eine neue Vorderachse eingebaut
werden, hinten sind 2240kg vorne 1600kg.
Hinten ist eine Goldschmitt Zusatz-Luftfederung eingebaut.
Kennt Ihr eine Möglichkeit der Auflastung ohne Umbau der Vorderachse?
Schon jetzt danke an alle )
verstehe ich nicht. Frag doch mal Deinen WOMO-Händler, meist haben die mehr Ahnung. Ich habe einen 316 cdi, Bj 2000 mit 3,8 t. Meine Achslasten sind mit Deinen identisch.
Vermute mal Dei DC-Händler hatte entweder keine Lust oder keine Ahnung...
Übrigens, ich habe keinerlei Sonderfedern oder so.
Gruß,
Stefan
Hallo Stefan,
danke für die schnelle Antwort, hab schon alle versucht, überall die selbe Antwort- Mercedes fragen, wenn die so keine Freigabe mit Zettel kein Eintrag 3,8t und was sagt MB neue Vorderachse, nach meiner Meinung alles nur Geldmacherei
Was heißt bei denen neue Vorderachse - nur Blattfeder oder auch Dämpferbein usw.? Eine Blattfeder wäre ja kostenmäßig noch im Rahmen und vielleicht für deine Ladung nicht ganz unsinnig.
Hi Thomas,
so wie ich Mercedes richtig verstanden habe, müssen die Achschenkel ausgetauscht werden, od die Federn auch raus müssen kann ich nicht sagen.
Es sollen ca. 1500 Euro zusammen kommen.
Hallo Michael,
das würde bedeuten, dass die Achsschenkel vom 4,2-tonner reinkommen. Das macht aber nur Sinn, wenn auch die Blattfeder mit getauscht wird, denn sonst ist ja eigentlich eine größere Achslast nicht möglich. Falls du das machst, überleg dir, ob du nicht gleich von Iglhaut die 4,2-tonner Vorderbremse einbauen lässt, da wird auch der Achsschenkel getauscht, allerdings nicht die Blattfeder und kostet mit Eintragung ca. 1200-1300€. Mit Blattfedertausch zusätzlich schätze ich ca.200-300€ mehr, aber dafür hättest du für fast das gleiche Geld gleich auch noch eine vernünftigere Bremse drin.
Nach meinem Wissensstand kannst Du mit Verhandeln beim TÜV üblicherweise ein GG von etwa 3700kg eingetragen erhalten, also VO 1600 + HA 2240 = 3840kg, da ist noch genügend Reserve. Wird typischerweise bei Feuerwehrfahrzeugen (zumindest in Österreich) seit Jahrzehnten (noch beim T1) gemacht. Die 1750kg VA hat nach meinem Wissen zumindest eine andere Feder und die Bremszangen sind größer. Alleine die Teile für die Bremsen habe ich angefragt, kosten ohne Montage etwa 1000 Euro. Die anderen Teile weiß ich nicht. Wenn Du beim TÜV nachweisen kannst, daß du die Auflastung eben hinten brauchst (must halt geschickt laden und nachweisen, daß du immer etwa so ladest, bei einem WOMO dürfte das kein Problem sein) müßte es ohne VA-Auflastung gehen.
Wolfgang.
Hallo, an die DC - Spezies:
Weltreisewolfgang schrieb: "Die 1750kg VA hat nach meinem Wissen zumindest eine andere Feder und die Bremszangen sind größer."
Stimmt das? Hat ein 316er Sprinter, werksmäßig mit 1750er Vorderachse größere Bremszangen?
dm
Seit 2025 mit Frankia Neo BD (910er Triebkopf, ALKO-Chassis, Frankia Aufbau)
Möchte euch nur kurz mitteilen, dass ein "Auflasten" teuer werden kann. Ich denke da an die Autobahnmaut in Österreich, die mit Sicherheit in ganz Europa kommen wird.
Habe daher mein Womo "MAN" verkauft und bin auf einen Sprinter 316 CDI bis 3,5 t umgestiegen. Habe erst heute wieder im Rundfunk gehört, dass es in ganz Österreich ab Juni 04 auch Fahrverbote auf den bundesstraßen geben wird.
Die Lage verschärft sich also gewaltig.
Gruß Gerhard
Die Auflastung liegt im Spielraum des Prüfers.
Der Prüfer hat in diesem Fall einen Spielraum von +/-10%.
Wenn du einen kulanten Prüfer findest ist es kein Problem, wenn du einen hast der nicht kulant ist beruft er sich auf das was in den Papieren eingetragen ist.