Steffen G. hat geschrieben: 01 Jun 2021 09:28
...Wie alle Batteriecomputer wird auch dieser den Füllstand der Batterie über eine Amperestundenbilanz ermitteln. Hierbei werden alle in und aus der Batterie fließenden Ströme aufsummiert und in das Verhältnis zur Ist-/Nennkapazität gesetzt, und so der Füllstand (SOC) ermittelt. Wenn jetzt ein Ladestrom nicht berücksichtigt wird, fehlt dieser in der Bilanz, was zu einer immer leerer werdenden Batterieanzeige führt. Es ist also kein "nice to have" sondern ein muss.
Du hast vollkommen recht, da stand ich irgendwie auf dem Schlauch und hab die Sache nicht ganz zu Ende gedacht!
Steffen G. hat geschrieben: 01 Jun 2021 09:28
Alles was eine feste Funktion hat, würde ich auch fest verdrahten. Nur für wechselnde Funktionalitäten sind Steckdosen/Stecker sinnvoll. Außerdem kannst du so ggf. Kabelquerschnitt sparren, und die Sicherung kleiner auslegen. 45W sind rund 3,75A, die müssen nicht mit 20A abgesichert werden.
Was ist ein SUP?
Dies sind 12V-KFZ-Stecker, diese werden häufig am mittleren Pol flächiger kontaktiert, eine Art "U" welches in die Kerbe der Spitze einrastet. Der Zigarettenanzünder-Stecker (an der Spitze nicht verjüngt, oder hat hier häufig ein roten Ring) wird über die Spitze kontaktiert, und das nur Punktuell. Bei höheren Strömen kommt es hier zur Erwärmung.
Ein SUP ist ein Stand-Up Paddel-Board.
Dieses lässt sich mit solchen Pumpen aufpumpen.
https://www.amazon.de/s?k=sup+pumpe+12V ... _sb_noss_2
Dafür ist die Dose im Kofferraum auf die ich auch nicht verzichten werde.
Allerdings habe ich gesehen, gibt es von ProCar eine USB-A/USB-C Dose mit 3,6A
https://www.pro-car.de/produkte/usb-a-u ... steckdose/
Leider steht nirgends ob diese 3,6A fest aufgeteilt werden wie bei den 5A Dosen von ProCar (2,5A je Ausgang) oder variabel.
Das MacBook benötigt eigentlich 45W aber wie Vanagaudi schon sagt. Sollten die 3,6A da eigentlich ausreichen.
Ausserdem gibt es für die Art Akku der Spiegelreflexkamera auch ein USB Ladegerät.
Eventuell verzichte ich also doch auf die zwei Buchsen im Innenraum!
Steffen G. hat geschrieben: 01 Jun 2021 09:28
Da möchte ich wiedersprechen. Mehr Verkabelung und mehr Komponenten machen die Fehlersuche aufwendiger, da auch mehr zu untersuchen ist. Der einzige Vorteil für mich, wenn ein Zweig die Sicherung durchbrennt, dann gehen die anderen noch.
Ich habe nun doch alles auf 1,5mm² und davon gestern jeweils eine 50m Spule erhalten. Deine Aussagen haben mich nochmal angeregt darüber nachzudenken. Ich werde die Lichtstromkreise reduzieren.
Ich werde nun folgende Stromkreise separat ansteuern.
- Kofferraum / Bett / Küche
- Dusche / Sitzecke
- USB Steckdosen & 2 Leseleuchten mit USB
- Hauptlicht
Jetzt habe ich nochmal ne andere Frage die geht in Richtung LiFePo4 Selbstbau.
Destagge hat hier ja bereits eine Wunderbare Dokumentation wie das Ganze funktioniert ins Netz gestellt. Großer Dank an dieser Stelle nochmal direkt an ihn!
Nachdem ich mir alle seine Videos und Blogeinträge zum Thema durchgelesen hatte, hat sich mir die Frage gestellt, wieso die OVP und LVP Leitungen seiner 160Ah Batterie abgesichtert sind (ich meine 50mA Sicherungen herausgehört zu haben) im zweiten 100Ah Akku jedoch nicht. Mir fehlt hier der Einleuchtende Grund warum einmal abgesichert und einmal nicht.
Verbauen möchte ich auf den 200Ah Zellen ebenfalls die LiPro1-3 v2 BMS Komponenten.
https://ecs-online.org/BMS/LiPro1-3/LiP ... 2::88.html
Diese haben einen Schaltstrom von max. 1A. Dementsprechend würde ich die Sicherung auf 2A auslegen. bei 1,5mm² Kabeln
Sollte passen oder?
VG und schönes Wochenende