Sprinter mit Flüsiggas betreiben

Mercedes Sprinter 1 (Typ T1N, Baumuster W901-W905) & VW LT 2 - ab 1995 bis 2006
viszlat
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#61 

Beitrag von viszlat »

@ jens_voshage

lies doch bitte mal auf der verlinkten seite unter alternative Antriebe

http://www.autohaus.de/sixcms/detail.php?id=377320

da kann ich beim besten willen keinen großen unterschied finden,
weder technisch noch ökonomisch.
ist natürlich alles etwas oberflächlich, aber den kern trifft es schon.

witzig, was fällt beim ergas fördern an? flüssiggas.
warum soll manns nicht verwerten?
jede menge stapler fahren seit jahren damit in geschlossenen Hallen und kein mitarbeiter fällt um zum beispiel.
Erfahrung kann man nicht vermitteln, Erfahrungen muss man machen!
hinterfragt,recherchiert,bildet eure meinung,
wer lesen kann ist klar im vorteil,
verstehen ist allerdings etwas anderes.
jens_voshage
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#62 

Beitrag von jens_voshage »

die verbände führen die diskussion nicht leidenschaftlich, sondern versuchen vorteile für ihre mitglieder zu erhaschen. das trifft auf den BGW ebenso zu wie auf die flüssiggas-mafia und die befürworter von GTL (Gas-to-Liquide) und BTL (Biomasse-to-liquide). da geht es nicht um die umwelt oder die kunden, sondern ums geschäft.

technisch ist erdgas der beste fossile kraftstoff, da er u.a. die höchste klopffestigkeit hat. die motorentechniker sind von den möglichkeiten begeistert.

ökologisch ist erdgas der beste fossile kraftstoff, da er den höhsten wasserstoffanteil hat und durch die guten technischen eigenschaften "saubere", sparsame motoren ermöglicht. und ganz wichtig: mit der zukunftsvision biogas (die schon sehr nahe ist) bietet erdgas die möglichkeit sich von fossilen energieträgern zu lösen. diese möglichkeit haben zwar auch benzin und diesel (BTL), aber die ausbeute (km-fahrleistung pro hektar anbaufläche) ist nirgends so groß wie bei biogas.

wer etwas aufgepasst hat, der weiß, dass ich nicht von nachrüstlösungen spreche. sondern von modernen serien- oder seriennahen fahrzeugen. von monovalenten motoren, die für erdgas ausgelegt wurden. da ist erdgas dann auch wirtschaftlich die sinnvollere alternative. und bei der entscheidung um die steuerbefreiung bis 2018 ging es nicht um nachrüstfahrzeuge, sondern um die neuentwicklung. daher ist es ziemlich egal, ob es heute das entsprechende modell am markt schon gibt. wenn erdgas nicht mindestens bis 2015 steuerlich vergünstigt bliebe, dann würde mercedes wohl kaum einen sprinter-CNG auf die beine stellen. die entwicklungskosten ließen sich doch nie wieder einfahren.

und natürlich gibt es wichtige objektive gründe, die gegen erdgas als kraftstoff sprechen:
_wenn keine erdgastanke in der nähe ist
_wenn häufig nach frankreich, dänemark oder holland gefahren wird
_wenn häufig mit schweren hängern gefahren wird
sollte man die finger von erdgas lassen.

zu meiner anmerkung mit den duc-fahrern: habt ihr noch nie ins ducato-forum geschaut? die tun so, als hätten sie den besten transporter der welt gekauft. dass es an den füßen zieht und die heizleistung nicht ausreichte - macht nichts. dass der duc teilweise nicht günstiger als der sprinter ist - macht nichts. wenn man fakten akzeptieren würde, müsste man ja zugeben, dass man eventuelle eine suboptimale entscheidung getroffen hat. daher werden fakten dann vorsätzlich missachtet. kann ich nicht leiden ein solches vorgehen. ist mir als ingenieur fremd. man kann fakten unterschiedlich beurteilen - aber man muss sie nunmal als gegeben akzeptieren. sonst ist eine diskussion sinnlos und verschwendet zeit. gerade, wenn dann die argumente auf bildzeitungs-niveau ("ist natürlich alles etwas oberflächlich, aber den kern trifft es schon. ") daher kommen.

jens
Arne
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#63 

Beitrag von Arne »

@ jens-voshage,

na das hört sich ja schon wieder fast Ok an ! :D :D :D :D :D

Zum letzten Beitrag in Deinem Thread: hast Du noch nie ins Sprinter-Forum reingeschaut, die Herren Sprinter-Fahrer meinen, den besten Transporter der Welt zu haben, im Forum findest Du aber nur Probleme mit diesem Top-Grät ! :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D
( Ist nicht so ganz Ernst gemeint, aber leider wahr !)

In Deinem Thread kam leider nie direkt zum Ausdruck, dass Du nur Neufahrzeuge meinst !

Bezüglich der Klopffestigkeit hast Du vollkommen Recht, aber die Entwicklung der bivalenten Fahrzeuge kann diese Klopffestigkeit leider nicht 100 %ig ausnutzen.

Mit Deiner Warnung für Auslandsfahrer hast Du das richtige Thema angeschnitten, auch in Deutschland ist das LPG-Tankstellennetz dichter !

Meine Meinung ist: Es gibt unterschiedliche Gründe, sich für einen "Gasantrieb" zu entscheiden( Tankstellennetz, Kraftstoffpreis, Umrüstkosten bei Gebrauchtfahrzeugen, etc.........)
Wichtig: Jeder, der sich für so eine Kraftstofflösung entscheidet hat seine Individuellen Gründe !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Und diese sollte man auch gelten lassen !!!!!!!!!!!!!!!!!

Deshalb: Gasfahrer haltet zusammen, macht Euch doch nicht gegenseitig das Leben schwer !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich hoffe, dass Dich meine Äusserungen ein bischen toleranter machen können, nichts für ungut,

Arne
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#64 

Beitrag von jens_voshage »

hi arne,
mit deinen aussagen habe ich null probleme. ganz in meinem sinn.

gruß

jens

p.s.: ich kann über das für und wieder von sprinter und duc nur müde lächeln! (und fahre lieber LT *g*)
viszlat
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#65 

Beitrag von viszlat »

allgemeines problem bei den ewigen fakten ist doch,
daß fast keiner richtig mit der sprache rausrückt und klartext spricht.
in den medien wird alles nur oberflächlich angeschnitten und gut.
der potentielle kunde der dumme.

da kann mann kaum eine genaue entscheidung treffen oder die fakten bzw. daten auswerten.
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#66 

Beitrag von jens_voshage »

siehst du. und da ich mich beruflich mit dem krams beschäftige, werde ich für das beschäftigen mit den fakten und den hintergründen auch noch bezahlt. und kann mir dann nebenbei meine eigene meinung bilden. egal, was manche zeitungen so zusammenschreiben.

jens
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#67 

Beitrag von viszlat »

ja eben,wollte ich noch erwähnen,
du bist ja wohl glaub Jornalist und kennst dich aus.

eine normale zeitung bringt eben nur oberflächeninfos und untermauert kaum was.

naja ,egal.schön das die kommunikation nun immer besser wird und in eine richtung weist. ausser beim betriebsstoff
:D :D :D :D :D

aber wenn mann sich nicht austauscht,geht es schon gar nicht.

mich würden natürlich deine erfahrungswerte mit deinem neuen auto ,wenn du es dann mal hast interessieren.
kann dir auch meine vom lpg-wagen kundtuhen.
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Massa
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#68 

Beitrag von Massa »

Hallo,
gestern inkraftgetreten die Gleichstellung von CNG und LPG
http://www.bgblportal.de/BGBL/bgbl1f/bgbl106s1534.pdf
Gruß von Werner
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#69 

Beitrag von Massa »

Hallo,
Jedes mit Autogas betriebene Fahrzeug leistet einen nennenswerten Beitrag zur Verwirklichung der Klimaschutzpolitik der Bundesregierung. Das CO2-Minderungspotenzial von Autogas ist beträchtlich. Die Umwelt-Entlastung wird dabei nicht nur durch Neufahrzeuge erreicht. Die in Europa millionenfach bewährte und vergleichsweise kostengünstige Autogas-Technik erlaubt auch die schnelle und problemlose Umrüstung im Fahrzeugbestand und sorgt damit für zusätz liche positive Klimaeffekte.

Jedes Autogas-Fahrzeug spart bei einer jährlichen Fahrleistung von 35.000 km ca. 1,19 t CO2 ein. Nach dem Fortschrittsbericht der Bundesregierung zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie könnten im Jahr 2020 rund eine Million Autogas-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen rollen. Diese Autogas-Fahrzeuge würden jährlich unsere Umwelt um rund 1,2 Mio. t CO2 entlasten. Im Hinblick auf die Verpflichtungen aus dem jetzt in Kraft getretenen Kyoto-Papier ist dies ein unverzichtbarer Beitrag, um die ehrgeizigen Umweltschutzziele zu erreichen.
Gruß von Werner
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#70 

Beitrag von jens_voshage »

schöner werbetext. welcher lobbyist der erdölbranche hat den denn geschrieben. 35.000 kilometer fahrleistung im jahr - ist sicherlich ein klassischer anwendungsfall für privatpersonen. und das spart tatsächlich 1,19 tonnen CO2 im jahr.

boah was für ein wahnsinn. die emissionsrechte für eine tonne CO2 werden derzeit an der EEX in leipzig für irgendwas zwischen 3 und 4 euro gehandelt. das heißt die CO2-effizienz einer flüssiggasanlage ist megaschlecht. wenn man 2.000 euro für den einbau bezahlt, erreicht man die gleiche CO2-einsparung, als würde man ein emissionsrecht für 4 euro im jahr kaufen.

was sieht man daran: zahlenspiele sind gut - gut um unwissende zu verwirren und in die irre zu leiten.

wer flüssiggas tankt, spart höchstens geld. aber die umwelt hat davon nichts wesentliches. denn ich gehe davon aus, dass die lobbyisten die einsparung gegenüber benzinern gerechnet haben, da diesel eine wesentlich bessere CO2-bilanz als benziner haben.

jens
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#71 

Beitrag von Massa »

jens_voshage hat geschrieben:schöner werbetext. welcher lobbyist der erdölbranche hat den denn geschrieben. 35.000 kilometer fahrleistung im jahr - ist sicherlich ein klassischer anwendungsfall für privatpersonen. und das spart tatsächlich 1,19 tonnen CO2 im jahr.

boah was für ein wahnsinn. die emissionsrechte für eine tonne CO2 werden derzeit an der EEX in leipzig für irgendwas zwischen 3 und 4 euro gehandelt. das heißt die CO2-effizienz einer flüssiggasanlage ist megaschlecht. wenn man 2.000 euro für den einbau bezahlt, erreicht man die gleiche CO2-einsparung, als würde man ein emissionsrecht für 4 euro im jahr kaufen.

was sieht man daran: zahlenspiele sind gut - gut um unwissende zu verwirren und in die irre zu leiten.

wer flüssiggas tankt, spart höchstens geld. aber die umwelt hat davon nichts wesentliches. denn ich gehe davon aus, dass die lobbyisten die einsparung gegenüber benzinern gerechnet haben, da diesel eine wesentlich bessere CO2-bilanz als benziner haben.

jens
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lpg das kommt für nicht in frage das ist ja bekannt hier.
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#72 

Beitrag von jens_voshage »

hi massa,
das lpg für mich nicht in frage kommt, ist in diesem zusammenhang nebensächlich. entscheidend ist, dass hier mal wieder unter dem deckmantel der information dummes zeug verbreitet wird.

wer geld sparen will, soll doch lpg fahren. aber bitte nicht immer dieses märchen vom umweltschutz oder der unabhängigkeit von der mineralölwirtschaft. das glauben doch nur noch politiker ...

jens
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#73 

Beitrag von Arne »

jens_voshage hat geschrieben: wer geld sparen will, soll doch lpg fahren
jens
@ jens_voshage,

sorry, Jens, dass ich Dich jetzt so aus dem Zusammenhang herausgerissen zitiere.
Aber genau Dieser Passus ist für mich das Hauptargument pro LPG. Der Umweltschutzgedanke ineressiert mich ehrlicherweise recht wenig, mir gehts nur um meinen Geldbeutel. :wink: :wink:
Und da ist LPG unbestrittenermassen ein sehr interessanter Kraftstoff.
Gerade bei der Umrüstung bereits vorhandener Altfahrzeuge, kann auch unter Umweltschutzaspekten von positiven Gesichtspunkten gesprochen werden, da die aufgewendete Energie bei der Produktion dieser Fahrzeuge dann mehr Zeit hat, sich zu "amortisieren".
Hauptsaächlich aus diesem Grund bin ich ein Befürworter der LPG-Variante. ( Neben der grösseren Reichweite bei zwei voneinander unabhängigen Tanks, bei der augenblicklichen Erdgas und LPG-Verfügbarkeit in Deutschland. )

Viele Grüsse,

Arne
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#74 

Beitrag von jens_voshage »

hi arne,
du hast mich nicht aus dem zusammenhang gerissen zitiert. du hast nur mein fazit ausgewählt. zum nachrüsten ist flüssiggas die mit abstand wirtschaftlichste alternative zu benzin.

nur wenn es um wirtschaftlichkeit geht, dann brauchen wir über brennstoffzelle oder gar wasserstoff natürlich überhaupt nicht erst reden. und ich denke für den vielfahrer würde dann auch der hybrid meines wissens ein desaster werden. was las ich letztens: die hersteller geben derzeit nicht an, was ein neuer satz akkus kostet!

jens
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#75 

Beitrag von Rennsprinter »

Sprinter - was sonst ?
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