Erfahrung mit einen NGT-Sprinter (Erdgasfahrzeug)?
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NGT-Sprinter
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Erfahrung mit einen NGT-Sprinter (Erdgasfahrzeug)?
Hallo zusammen,
ich plane derzeit meinen 211CDI gegen einen Erdgas-Sprinter zutauschen.(Benzinpreise!)
Mich locken vorallem die derzeit hohen Nachlässe beim neuen (Auslaufmodell)Sprinter.
Leider habe ich bislang nicht nur positives vom Erdgas-Sprinter gehört.(Nicht sehr zuverlässig, Technik trotz langer Bauzeit nicht ausgereift,etc)
Deshalb meine Frage, wer fährt einen Erdgas-sprinter, oder kann mir etwas bezüglich der Vorurteile mitteilen?
(Tankstellen sind für mich nicht das Problem, allerdings bin ich, da ich sehr viel Nachts fahre, auf die Zuverlässigkeit angewiesen!!)
Würd mich auf eure Erfahrungen freuen.
Gruß Nils. :Help:
ich plane derzeit meinen 211CDI gegen einen Erdgas-Sprinter zutauschen.(Benzinpreise!)
Mich locken vorallem die derzeit hohen Nachlässe beim neuen (Auslaufmodell)Sprinter.
Leider habe ich bislang nicht nur positives vom Erdgas-Sprinter gehört.(Nicht sehr zuverlässig, Technik trotz langer Bauzeit nicht ausgereift,etc)
Deshalb meine Frage, wer fährt einen Erdgas-sprinter, oder kann mir etwas bezüglich der Vorurteile mitteilen?
(Tankstellen sind für mich nicht das Problem, allerdings bin ich, da ich sehr viel Nachts fahre, auf die Zuverlässigkeit angewiesen!!)
Würd mich auf eure Erfahrungen freuen.
Gruß Nils. :Help:
Von nichts kommt nichts!
Re: Erfahrung mit einen NGT-Sprinter (Erdgasfahrzeug)?
Hallo Nils,
ich fahre zwar keinen Erdgas-Sprinter, habe mich aber vor kurzem mit dieser Thematik und dem Einsparpotential beschäftigt.
Zur Zuverlässigkeit: Es ist halt ein Benzinmotor, diese sind mal von Haus aus anfälliger und wartungsintensiver als Dieselmotoren, ganz einfach weil sie viel mehr empfindliche Teile besitzen, wie beispielsweise Zündkerzen, Zündkabel, Verteiler etc.
Auch dürfte ein Benzinmotor nicht die gleiche Laufleistung erreichen wie ein Dieselmotor (grössere thermische Belastung, nicht so hochwertige Materialien wie beim Diesel, der von Haus aus für wesentlich höhere Zylinderdrücke konstruiert werden muss).
Viel wichtiger aber finde ich die Tatsache, dass sich ein Erdgasfahrzeug -zumindest für mich- in der Summe aller Faktoren derzeit nicht rechnet (wir fahren ca. 60.000-120.000 im Jahr), trotz der hohen Subventionierung.
Die Nutzlast ist auch stark reduziert, aufgrund der geringen Reichweite müsste der Fahrer zwei Mal am Tag tanken, die Versicherung wäre aufgrund der hohen Leistung wesentlich teurer, das Drehmoment aber viel schwächer, die Inspektionskosten und -intervalle wesentlich teurer/häufiger usw.
Über die Zuverlässigkeit des NGT-Sprinters speziell konnte ich allerdings nichts Schlechtes in Erfahrung bringen; prinzipiell sollte der genauso gut/schlecht laufen wie der normale Benziner.
ich fahre zwar keinen Erdgas-Sprinter, habe mich aber vor kurzem mit dieser Thematik und dem Einsparpotential beschäftigt.
Zur Zuverlässigkeit: Es ist halt ein Benzinmotor, diese sind mal von Haus aus anfälliger und wartungsintensiver als Dieselmotoren, ganz einfach weil sie viel mehr empfindliche Teile besitzen, wie beispielsweise Zündkerzen, Zündkabel, Verteiler etc.
Auch dürfte ein Benzinmotor nicht die gleiche Laufleistung erreichen wie ein Dieselmotor (grössere thermische Belastung, nicht so hochwertige Materialien wie beim Diesel, der von Haus aus für wesentlich höhere Zylinderdrücke konstruiert werden muss).
Viel wichtiger aber finde ich die Tatsache, dass sich ein Erdgasfahrzeug -zumindest für mich- in der Summe aller Faktoren derzeit nicht rechnet (wir fahren ca. 60.000-120.000 im Jahr), trotz der hohen Subventionierung.
Die Nutzlast ist auch stark reduziert, aufgrund der geringen Reichweite müsste der Fahrer zwei Mal am Tag tanken, die Versicherung wäre aufgrund der hohen Leistung wesentlich teurer, das Drehmoment aber viel schwächer, die Inspektionskosten und -intervalle wesentlich teurer/häufiger usw.
Über die Zuverlässigkeit des NGT-Sprinters speziell konnte ich allerdings nichts Schlechtes in Erfahrung bringen; prinzipiell sollte der genauso gut/schlecht laufen wie der normale Benziner.
Der einzig wahre Speedy ;)
Re: Erfahrung mit einen NGT-Sprinter (Erdgasfahrzeug)?
Hallo,
seit Oktober kann man bei DC auch einen Sprinter mit einer LPG Anlage kaufen.
Die LPG Anlage ist viel preiswerter die Reichweite höher je nach Tankgröße (DC hat 4 vers. Tankgrößen )zw. 550 - 700km, plus Benzintank.
Zurzeit gibt es in D. 1082 LPG Tankstellen und nur 652 CNG Tankstellen.
Der LPG Motor hat keinen Leistungsverlust, LPG 143PS, CNG 129PS.
Ich fahre einen Benziner mit 143 PS und habe vor 2,5 Jahren eine LPG Anlage nachgerüstet und bin super zufrieden, einen Diesel nein Danke.
Der Diesel hat auch Nachteile Kosten, Geräusch, Umwelt, der Benziner hat nur einen Nachteil weniger Drehmoment.
Mit der Zuverlässigkeit bin ich zufrieden, ich fahre auch wenn es richtig kalt ist Minus 25 Grad und kälter.
Benzinmotoren mit Gas betrieben haben eine 2-3fache höhere Laufleistung als wie mit Benzin.
Etwas mehr Wartung ist notwendig, die Zündkerzen halten nur ca.27000km kosten 27 € und nach 20000km einen neuen Gasfilter kostet 8,50€, kann man alles selber wechseln.
Ich ärgere mich nicht über die hohen Spritkosten.( 0.499€ für ein Liter Autogas )
Flüssiggas News
17.12.2005
DaimlerChrysler: Erster deutscher Hersteller mit Autogas-OEM-Fahrzeug
14
DaimlerChrysler folgt dem Trend der Zeit und bringt als erster deutscher Automobilhersteller ein OEM-Fahrzeug auf Autogas-Basis auf den hiesigen Markt. Bisher hatten nur wenige Insider über ein kompliziertes Antragsverfahren die Chance, dieses Fahrzeug im Konzern zu erwerben. Seit Ende Oktober ist das anders. Bei jeder Konzern-Niederlassung und allen Vertriebspartnern ist das Modell nun mit dem Sonderausstattungscode „MZ3“ – das steht für „Zurüstung mit Flüssiggas“ – bestellbar. Wie bei allen anderen Sprintern bleibt die Werksgarantie selbstverständlich erhalten, betonte ein Mitarbeiter des Konzerns.
Mit der Verleihung eines Sonderausstattungs-Codes wird der Autogas-Sprinter zu einem erfrischenden „Normalfall“ für den Händler. Das Fahrzeug ist nun ganz konventionell gelistet und nun eine Sonderausstattung von vielen anderen. Die Sonderausstattung „MZB“ kann ab sofort in vier Tankvarianten bestellt werden. Die „KM1“, also der Sprinter mit 110-Liter-Tank, gilt den Sprinter als Pritsche, während „KM3“ mit einem 95-Liter-Ringtank ausgestattet ist, der in die Reserveradmulde eingebaut wird. Diese Variante fragen die Kunden zurzeit am häufigsten nach. Sie wird für die Ausführungen Pritsche, Doppelkabine, Kastenwagen und Kombi angeboten. Die Tankvariante KM 4 verfügt über den 110-Liter-Längstank und KM 5 gibt es mit 65 Liter Ringtank für Pritsche und Doppelkabine. Nur die Ausführung KM 2 wird als Linksfahrer-Variante nur für den englischen Markt hergestellt und dorthin exportiert.
(Mehr Informationen erhalten Sie in der kommenden Print-Ausgabe der Zeitschrift "Flüssiggas")
Flüssiggas soll bis 2020 steuerfrei bleiben
ERSTELLT 12.12.05, 14:23h, AKTUALISIERT 12.12.05, 14:25h
Artikel mailen
Druckfassung
Berlin, 12. Dez (Reuters) - Die Bundesregierung will den Umstieg auf Flüssiggas-Autos weiter erleichtern. Die Befreiung von der Energiesteuer solle bis 2020 ausgedehnt werden, geht aus einem Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums hervor, der Reuters am Montag vorlag. Bislang gilt die Steuerbefreiung nur bis 2009, was die Nachfrage nach Flüssiggas-Autos stark gebremst hatte. Bei Umsetzung der Regelung würden Flüssiggas- mit Erdgas-Autos gleichgestellt. Bei Erdgas ist die Steuerbefreiung bereits bis 2020 festgeschrieben. Wegen der hohen Kraftstoffpreise setzen vor allem Langstrecken-Fahrer in Deutschland verstärkt auf Gas-Fahrzeuge. Ein Liter Flüssiggas kostet derzeit um die 60 Cent. Würde die Steuerbefreiung ab 2009 wegfallen, kämen nach Angaben des Verbandes Flüssiggas 13,5 Cent hinzu.
Während Erdgas an den Tankstellen etwa dem Brennstoff entspricht, der auch für Heizungen verwandt wird, entsteht Flüssiggas in Mineralöl-Raffinerien.
An den Tankstellen gibt es einen Wettbewerb zwischen Flüssiggas (auch Autogas genannt) und Erdgas. Auf Grund der langfristigen Steuerbefreiung werden allerdings derzeit deutlich mehr Erdgas-Fahrzeuge zugelassen, obwohl es weniger Zapfsäulen für dafür gibt: Derzeit sind es etwa 600, bei Flüssiggas rund 1000. Laut Kraftfahrtbundesamt wurden in den ersten zehn Monaten des Jahres gut 6500 Erdgas-Autos zugelassen, bei Flüssiggas nur knapp 1000. Insgesamt können gut 40.000 Autos in Deutschland mit Gas fahren. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen bis 2020 etwa eine Million Autos mit Flüssiggas unterwegs sein. Gas-Fahrzeuge stoßen weniger Schadstoffe aus und sind erheblich leiser als Diesel und Benziner.
Für Autofahrer hat Flüssiggas den Vorteil, dass es in den Nachbarländern Deutschlands weiter verbreitet ist als Erdgas. Dies gilt besonders für Polen und die Niederlande. Gegenüber Erdgas hat Flüssiggas zudem den Vorteil, dass mit ihm bei etwa gleich großem Tankinhalt größere Distanzen zurückgelegt werden können. Erdgas kostet allerdings an den Zapfsäulen rund ein Drittel weniger als Flüssiggas. Dafür ist aber die Umrüstung von Autos auf Erdgas-Betrieb teurer.
seit Oktober kann man bei DC auch einen Sprinter mit einer LPG Anlage kaufen.
Die LPG Anlage ist viel preiswerter die Reichweite höher je nach Tankgröße (DC hat 4 vers. Tankgrößen )zw. 550 - 700km, plus Benzintank.
Zurzeit gibt es in D. 1082 LPG Tankstellen und nur 652 CNG Tankstellen.
Der LPG Motor hat keinen Leistungsverlust, LPG 143PS, CNG 129PS.
Ich fahre einen Benziner mit 143 PS und habe vor 2,5 Jahren eine LPG Anlage nachgerüstet und bin super zufrieden, einen Diesel nein Danke.
Der Diesel hat auch Nachteile Kosten, Geräusch, Umwelt, der Benziner hat nur einen Nachteil weniger Drehmoment.
Mit der Zuverlässigkeit bin ich zufrieden, ich fahre auch wenn es richtig kalt ist Minus 25 Grad und kälter.
Benzinmotoren mit Gas betrieben haben eine 2-3fache höhere Laufleistung als wie mit Benzin.
Etwas mehr Wartung ist notwendig, die Zündkerzen halten nur ca.27000km kosten 27 € und nach 20000km einen neuen Gasfilter kostet 8,50€, kann man alles selber wechseln.
Ich ärgere mich nicht über die hohen Spritkosten.( 0.499€ für ein Liter Autogas )
Flüssiggas News
17.12.2005
DaimlerChrysler: Erster deutscher Hersteller mit Autogas-OEM-Fahrzeug
14
DaimlerChrysler folgt dem Trend der Zeit und bringt als erster deutscher Automobilhersteller ein OEM-Fahrzeug auf Autogas-Basis auf den hiesigen Markt. Bisher hatten nur wenige Insider über ein kompliziertes Antragsverfahren die Chance, dieses Fahrzeug im Konzern zu erwerben. Seit Ende Oktober ist das anders. Bei jeder Konzern-Niederlassung und allen Vertriebspartnern ist das Modell nun mit dem Sonderausstattungscode „MZ3“ – das steht für „Zurüstung mit Flüssiggas“ – bestellbar. Wie bei allen anderen Sprintern bleibt die Werksgarantie selbstverständlich erhalten, betonte ein Mitarbeiter des Konzerns.
Mit der Verleihung eines Sonderausstattungs-Codes wird der Autogas-Sprinter zu einem erfrischenden „Normalfall“ für den Händler. Das Fahrzeug ist nun ganz konventionell gelistet und nun eine Sonderausstattung von vielen anderen. Die Sonderausstattung „MZB“ kann ab sofort in vier Tankvarianten bestellt werden. Die „KM1“, also der Sprinter mit 110-Liter-Tank, gilt den Sprinter als Pritsche, während „KM3“ mit einem 95-Liter-Ringtank ausgestattet ist, der in die Reserveradmulde eingebaut wird. Diese Variante fragen die Kunden zurzeit am häufigsten nach. Sie wird für die Ausführungen Pritsche, Doppelkabine, Kastenwagen und Kombi angeboten. Die Tankvariante KM 4 verfügt über den 110-Liter-Längstank und KM 5 gibt es mit 65 Liter Ringtank für Pritsche und Doppelkabine. Nur die Ausführung KM 2 wird als Linksfahrer-Variante nur für den englischen Markt hergestellt und dorthin exportiert.
(Mehr Informationen erhalten Sie in der kommenden Print-Ausgabe der Zeitschrift "Flüssiggas")
Flüssiggas soll bis 2020 steuerfrei bleiben
ERSTELLT 12.12.05, 14:23h, AKTUALISIERT 12.12.05, 14:25h
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Berlin, 12. Dez (Reuters) - Die Bundesregierung will den Umstieg auf Flüssiggas-Autos weiter erleichtern. Die Befreiung von der Energiesteuer solle bis 2020 ausgedehnt werden, geht aus einem Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums hervor, der Reuters am Montag vorlag. Bislang gilt die Steuerbefreiung nur bis 2009, was die Nachfrage nach Flüssiggas-Autos stark gebremst hatte. Bei Umsetzung der Regelung würden Flüssiggas- mit Erdgas-Autos gleichgestellt. Bei Erdgas ist die Steuerbefreiung bereits bis 2020 festgeschrieben. Wegen der hohen Kraftstoffpreise setzen vor allem Langstrecken-Fahrer in Deutschland verstärkt auf Gas-Fahrzeuge. Ein Liter Flüssiggas kostet derzeit um die 60 Cent. Würde die Steuerbefreiung ab 2009 wegfallen, kämen nach Angaben des Verbandes Flüssiggas 13,5 Cent hinzu.
Während Erdgas an den Tankstellen etwa dem Brennstoff entspricht, der auch für Heizungen verwandt wird, entsteht Flüssiggas in Mineralöl-Raffinerien.
An den Tankstellen gibt es einen Wettbewerb zwischen Flüssiggas (auch Autogas genannt) und Erdgas. Auf Grund der langfristigen Steuerbefreiung werden allerdings derzeit deutlich mehr Erdgas-Fahrzeuge zugelassen, obwohl es weniger Zapfsäulen für dafür gibt: Derzeit sind es etwa 600, bei Flüssiggas rund 1000. Laut Kraftfahrtbundesamt wurden in den ersten zehn Monaten des Jahres gut 6500 Erdgas-Autos zugelassen, bei Flüssiggas nur knapp 1000. Insgesamt können gut 40.000 Autos in Deutschland mit Gas fahren. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen bis 2020 etwa eine Million Autos mit Flüssiggas unterwegs sein. Gas-Fahrzeuge stoßen weniger Schadstoffe aus und sind erheblich leiser als Diesel und Benziner.
Für Autofahrer hat Flüssiggas den Vorteil, dass es in den Nachbarländern Deutschlands weiter verbreitet ist als Erdgas. Dies gilt besonders für Polen und die Niederlande. Gegenüber Erdgas hat Flüssiggas zudem den Vorteil, dass mit ihm bei etwa gleich großem Tankinhalt größere Distanzen zurückgelegt werden können. Erdgas kostet allerdings an den Zapfsäulen rund ein Drittel weniger als Flüssiggas. Dafür ist aber die Umrüstung von Autos auf Erdgas-Betrieb teurer.
Gruß von Werner
Fahre seit 7/2024 einen Frankia M- Line 7400 Automatik, 190 PS, 5,5 T
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NGT-Sprinter
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- Beiträge: 11
- Registriert: 01 Jan 2006 00:00
Re: Erfahrung mit einen NGT-Sprinter (Erdgasfahrzeug)?
Hallo Werner und Speedy,
vielen Dank fur eure informationsreichen Beiträge.Ich werd mich mich Montag mal mit meinem DC-Händler bezüglich des Gas-Sprinters in Verbindung setzen. Scheint eine wirklich sinnvolle Alternative zu sein.
Sollte der Gesetzesentwurf durchgesetzt werden, bezüglich der Steuerbefreiung,scheint mir der Wahl meines neuen Sprinters nichts mehr im Wege zu stehen. Jedoch muss ich mich noch übers
Tankstellennetz informieren, da ich im etwas trendabgewanten
Norddeutschland lebe.
Gruß Nils

vielen Dank fur eure informationsreichen Beiträge.Ich werd mich mich Montag mal mit meinem DC-Händler bezüglich des Gas-Sprinters in Verbindung setzen. Scheint eine wirklich sinnvolle Alternative zu sein.
Sollte der Gesetzesentwurf durchgesetzt werden, bezüglich der Steuerbefreiung,scheint mir der Wahl meines neuen Sprinters nichts mehr im Wege zu stehen. Jedoch muss ich mich noch übers
Tankstellennetz informieren, da ich im etwas trendabgewanten
Norddeutschland lebe.
Gruß Nils
Von nichts kommt nichts!
Re: Erfahrung mit einen NGT-Sprinter (Erdgasfahrzeug)?
Hallo Nils,
tankstellen findest Du hier http--www.gas-tankstellen.info-
Wenn Du einen LPG oder CNG Sprinter kaufen sollest dann melde dich hier bitte zurück,
ich bin hier alleine und ich würde mich freuen wenn noch einer mit LPG oder CNG fahren würde.
tankstellen findest Du hier http--www.gas-tankstellen.info-
Wenn Du einen LPG oder CNG Sprinter kaufen sollest dann melde dich hier bitte zurück,
ich bin hier alleine und ich würde mich freuen wenn noch einer mit LPG oder CNG fahren würde.
Gruß von Werner
Fahre seit 7/2024 einen Frankia M- Line 7400 Automatik, 190 PS, 5,5 T
Fahre seit 7/2024 einen Frankia M- Line 7400 Automatik, 190 PS, 5,5 T
Re: Erfahrung mit einen NGT-Sprinter (Erdgasfahrzeug)?
News 15.03.2006
PROGAS auf IHM 2006 - Flüssiggas bietet Vorteile zum Autofahren ...
München/Dortmund (ots) - Auf der Internationalen Handwerksmesse,
die vom 16. bis 22. März 2006 in München, stattfindet, wird das
Unternehmen PROGAS GmbH & Co KG mit zwei Ständen vertreten sein.
Deutschlands bedeutendster Flüssiggas-Versorger beteiligt sich an
einer Leistungsschau Autogas. Unter dem Motto "Fahren mit Autogas -
wirtschaftlich und sicher" stellt PROGAS auf dem Gemeinschaftsstand
einen Mercedes Sprinter mit Autogas-Unterflurtank aus. Darüber hinaus
präsentiert sich PROGAS auf einem zweiten Messestand, der sich an
Handwerker aus der Sanitär-Heizung-Klima-Branche (SHK) richtet. Dort
zeigt PROGAS die Vorteile von Heizungstechnik mit Flüssiggas auf.
Viele Vorteile bietet Flüssiggas als so genanntes Autogas. Autogas
kostet im Vergleich zu Benzin nur etwa die Hälfte. Hinzu kommen
geringere Wartungskosten, da Autogasantriebe eine längere Lebensdauer
besitzen. Deshalb findet der alternative Kraftstoff, der im
europäischen Ausland bereits weit verbreitet ist, auch in Deutschland
immer mehr Anhänger. Aktuell gibt es in Deutschland mehr als 1.000
Autogas-Tankstellen, mit steigender Tendenz. Das immer engere Netz an
Autogas-Tankstellen garantiert bundesweit eine flächendeckende
Mobilität.
Durch den bivalenten Antrieb der Fahrzeuge, wahlweise mit Benzin
oder Gas, erhöht sich die Reichweite. Die Fahrer können problemlos
während der Fahrt von Autogas- auf Benzinantrieb umschalten - und
umgekehrt. Damit sind bis zu 1.000 Kilometer ohne Tankstopp möglich.
"Für den Antrieb von Motoren eignet sich Flüssiggas ebenso gut wie
Diesel oder Benzin", erklärt Christian Osthof, Marketingleiter von
Progas, "Vielfahrer holen die Kosten für den Umbau schnell wieder
heraus." Insbesondere profitieren Flottenbetreiber wie
Handwerksunternehmen oder Betriebe mit Fuhrpark von einer Umrüstung
ihrer Fahrzeuge. Die Ausrüstung eines Benziners auf Autogas kostet
derzeit circa 2.500 Euro. Bei einer jährlichen Laufleistung von
30.000 Kilometern hat sich diese Investition nach bereits 1,7 Jahren
amortisiert. Vom Autogas-Antrieb profitiert darüber hinaus die
Umwelt: Die Abgasemissionen liegen bei Autogas nämlich um bis zu 80
Prozent unter denen eines Benziners oder Diesels - ohne den
geringsten Feinstaub. ...
Die ganze Meldung gibt es hier >>
.
PROGAS auf IHM 2006 - Flüssiggas bietet Vorteile zum Autofahren ...
München/Dortmund (ots) - Auf der Internationalen Handwerksmesse,
die vom 16. bis 22. März 2006 in München, stattfindet, wird das
Unternehmen PROGAS GmbH & Co KG mit zwei Ständen vertreten sein.
Deutschlands bedeutendster Flüssiggas-Versorger beteiligt sich an
einer Leistungsschau Autogas. Unter dem Motto "Fahren mit Autogas -
wirtschaftlich und sicher" stellt PROGAS auf dem Gemeinschaftsstand
einen Mercedes Sprinter mit Autogas-Unterflurtank aus. Darüber hinaus
präsentiert sich PROGAS auf einem zweiten Messestand, der sich an
Handwerker aus der Sanitär-Heizung-Klima-Branche (SHK) richtet. Dort
zeigt PROGAS die Vorteile von Heizungstechnik mit Flüssiggas auf.
Viele Vorteile bietet Flüssiggas als so genanntes Autogas. Autogas
kostet im Vergleich zu Benzin nur etwa die Hälfte. Hinzu kommen
geringere Wartungskosten, da Autogasantriebe eine längere Lebensdauer
besitzen. Deshalb findet der alternative Kraftstoff, der im
europäischen Ausland bereits weit verbreitet ist, auch in Deutschland
immer mehr Anhänger. Aktuell gibt es in Deutschland mehr als 1.000
Autogas-Tankstellen, mit steigender Tendenz. Das immer engere Netz an
Autogas-Tankstellen garantiert bundesweit eine flächendeckende
Mobilität.
Durch den bivalenten Antrieb der Fahrzeuge, wahlweise mit Benzin
oder Gas, erhöht sich die Reichweite. Die Fahrer können problemlos
während der Fahrt von Autogas- auf Benzinantrieb umschalten - und
umgekehrt. Damit sind bis zu 1.000 Kilometer ohne Tankstopp möglich.
"Für den Antrieb von Motoren eignet sich Flüssiggas ebenso gut wie
Diesel oder Benzin", erklärt Christian Osthof, Marketingleiter von
Progas, "Vielfahrer holen die Kosten für den Umbau schnell wieder
heraus." Insbesondere profitieren Flottenbetreiber wie
Handwerksunternehmen oder Betriebe mit Fuhrpark von einer Umrüstung
ihrer Fahrzeuge. Die Ausrüstung eines Benziners auf Autogas kostet
derzeit circa 2.500 Euro. Bei einer jährlichen Laufleistung von
30.000 Kilometern hat sich diese Investition nach bereits 1,7 Jahren
amortisiert. Vom Autogas-Antrieb profitiert darüber hinaus die
Umwelt: Die Abgasemissionen liegen bei Autogas nämlich um bis zu 80
Prozent unter denen eines Benziners oder Diesels - ohne den
geringsten Feinstaub. ...
Die ganze Meldung gibt es hier >>
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viszlat
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Re: Erfahrung mit einen NGT-Sprinter (Erdgasfahrzeug)?
Das mit dem drehmoment dürfte sich gegeben haben mit dem neuen benziner vom Sprinter.
erdgas ist jedenfalls die blanke verarsche,ist mann nur am tanken.für die stadt mags gehen. die pkw die es gibt haben reichweiten zwischen 150 km und 380 km. Was soll das? und das bei monovalent.
Und flüssiggas wird unter den teppich gekehrt,überall in den medien, wird enfach nicht erwähnt,nur erdgas und biodiesel oder wasserstoff. ha, die spinnen.
habe es jetz im pkw und einfach super.
mein sprinter mit benzin/flüssiggas würde jedenfalls einen 300 bis 400 l gastankverbund bekommen.wenn es drunter passt,natürlich.
erdgas ist jedenfalls die blanke verarsche,ist mann nur am tanken.für die stadt mags gehen. die pkw die es gibt haben reichweiten zwischen 150 km und 380 km. Was soll das? und das bei monovalent.
Und flüssiggas wird unter den teppich gekehrt,überall in den medien, wird enfach nicht erwähnt,nur erdgas und biodiesel oder wasserstoff. ha, die spinnen.
habe es jetz im pkw und einfach super.
mein sprinter mit benzin/flüssiggas würde jedenfalls einen 300 bis 400 l gastankverbund bekommen.wenn es drunter passt,natürlich.
Erfahrung kann man nicht vermitteln, Erfahrungen muss man machen!
hinterfragt,recherchiert,bildet eure meinung,
wer lesen kann ist klar im vorteil,
verstehen ist allerdings etwas anderes.
hinterfragt,recherchiert,bildet eure meinung,
wer lesen kann ist klar im vorteil,
verstehen ist allerdings etwas anderes.
-
jens_voshage
- Wird so langsam nervig

- Beiträge: 571
- Registriert: 01 Nov 2002 00:00
erdgas als kraftstoff ist weder die "blanke verarsche" (viszlat) noch "lobbyistischer Schwachsinn" (höhlensprinter). wer das behauptet, zeigt, dass er von der materie keine ahnung hat.
erdgas (CNG) ist ein relativ optimaler kraftstoff für autos. jedenfalls technisch besser geeignet als benzin oder diesel. und viel besser als flüssiggas (LPG). einerseits glänzen erdgasoptimierte motoren durch sehr geringe verbräuche (erdgas hat eine höhere klopffestigkeit als superbenzin und der motor kann daher höher verdichtet werden) und durch den geringe schadstoffemissionen (gegenüber diesel sind hier besonders rußpartikel und stickoxide zu nennen, gegenüber benzin und flüssiggas besonders CO2). außerdem hat der erdgas-antrieb im gegensatz zu benzin, diesel und flüssiggas eine sehr gute perspektive beim umstieg auf nachhaltige kraftstoffe. von allen ideen ist biogas die einzige, die in die nähe der technischen umsetzbarkeit in deutschland kommt. biodiesel und BtL sind auf absehbare zeit nicht in der lage, den kraftstoffbedarf in deutschland zu decken. das sind die grundlegenden fakten, die bei der auseinandersetzung zu berücksichtigen sind. da die fakten so eindeutig für erdgas sprechen, hat die bundesregierung die verminderung der mineralölsteuerbefreiung für erdgas als kraftstoff bis 2020 letztens übrigens nochmals bestätigt. ebenso wie das auslaufen der steuererleichterung für flüssiggas in drei jahren. sehr interessante artikel zu der problematik der alternativen kraftstoffe gab es übrigens am 21.3.2006 in der FAZ und am 15.4.2006 im Spiegel.
nun zu den kosten: alle mir bekannten verbrauchs- und kostenrechner zeigen, dass erdgas der wirtschaftlichste kraftstoff ist. das kommt einerseits durch den hohen energiegehalt (gegenüber flüssiggas, benzin und diesel) und andererseits durch die niedrigen preise an der zapfsäule (gegenüber benzin und diesel). das fahren mit erdgas kostet bezüglich der spritkosten ungefähr halb so viel wie benzin und ein drittel weniger als mit diesel. fast alle serienmäßige erdgasfahrzeuge lassen sich heute ab 15.000 bis 20.000 kilometer fahrleistung (insgesamt! nicht pro jahr!) wirtschaftlich betreiben - ohne förderung durch ein gasversorger. das hat der adac untersucht. nur golf IV und astra kombi rechnen sich normalerweise nicht.
das führt uns direkt zu den fahrzeugkosten. denn der golf ist nur deshalb unwirtschaftlich, weil VW die mehrkosten viel zu hoch gegenüber benzin angesetzt hat. das ist bei den modernen fahrzeugen jedoch anders. beispiel vw caddy ecofuel: wenn ich den mit dem großen TDI vergleiche und den beim diesel notwendigen zuheizer einplane, dann ist noch rund ein tausender unterschied. und wenn ich dann die förderung von hier in hannover 1.500 kg erdgas einrechne, dann lohnt sich der caddy ecofuel vom ersten kilometer an. bei den monovalenten fahrzeugen (erdgasoptimiert) wird sich der kaufpreis von diesel- und erdgas-motor immer weiter angleichen - schließlich wollen die hersteller die kosten für die entwicklung durch verkäufe auch wieder hereinbekommen.
das nachrüsten ist bekanntlich auch bei erdgas möglich. für mich ist es jedoch keine wirkliche alternative, da ich meinen kofferraum als stauraum haben möchte und nicht durch gastanks belegt haben will. daher halte ich den vergleich der nachrüstkosten für flüssiggas und von erdgas auch für unwesentlich. entscheidend ist zu vergleichen: flüssiggas nachrüstung (boshaft bezeichne ich das hier mal als bastellösung) und serienmäßiger erdgasantrieb auf erstausrüstungsniveau.
wichtig ist auch die frage, wie sich die kraftstoffkosten entwickeln? beide, flüssiggas und erdgas sind grundsätzlich nicht günstiger als diesel und benzin. die kostenvorteile entstehen durch die geringere steuerliche belastung. hier wird es bei flüssiggas bereits in drei jahren einen wesentlichen negativen einschnitt geben. der anstieg der erdgas-preise an der zapfsäule sind begrenzt durch die erdgasversorger. denn die werden dafür sorgen, dass erdgas günstiger als benzin und diesel ist. denn nur bei einem kostenvorteil steigen genügend autofahrer auf erdgas um. und nur, wenn genügend absatz an den zapfsäulen ist, haben die gasversorger eine chance, die investitionskosten von 200.000 bis 300.000 euro irgendwann mal wieder hereinzubekommen. wer die "flüssiggasmafia" kennt, der weiß auch, dass man bei diesem energieträger nicht besser aufgehoben ist als bei den "mineralölkapitalisten" oder den "erdgas-monopolisten". auch kann ich mir nicht vorstellen, dass flüssiggas (ein nebenprodukt der erdöl-produktion und -raffinerien) sich von den allgemeinen marktentwicklungen bei öl abkoppeln kann/wird. klar, auch die gaspreise steigen mit dem ölpreis - aber erdgas bietet mit biogas wenigstens eine perspektive während flüssiggas eine sackgasse ist.
also auf basis der fakten muss man festhalten: erdgas ist der kraftstoff der wahl!
warum gibt es denn dann überhaupt noch diesel, benzin und flüssiggas? nun da spielen viele persönliche argumente eine rolle. ganz wichtig sind natürlich die subjektiven (zum beispiel: angst vor gas - dabei ist erdgas im auto eher ungefährlicher als ein benzintank). aber auch objektive. wer mit seinem sprinter täglich von hamburg nach münchen im ice-tempo unterwegs sein will, der hat probleme mit der reichweite. wer jedoch sich innerhalb der tankreichweite bewegt (der caddy ecofuel hat eine rechnerische reichweite von 430 kilometern, der erdgas-T5 sogar von mehr als 600 kilometern) und an seinen endpunkten eine erdgastankstelle vorfindet, der hat auch im kurierdienst keinerlei probleme. handwerker, taxis und boten, die sich im lokalen oder regionalen umfeld einer erdgas-tanke bewegen - auch denen ist die reichweite relativ egal. ab 300 kilometern spielt es da im tagesbetrieb keine rolle.
das platzproblem gilt bei unterflurtanks nicht mehr. der laderaum steht komplett zur verfügung.
keine tankstelle in der nähe - dann lohnt es nicht. das gilt für erdgas ebenso wie für flüssiggas. die tankstellendichte wird bald recht ähnlich sein (in hannover haben wir - glaube ich - mehr erdgastankstellen als flüssiggastanken). und erdgas gibt's normalerweise rund um die uhr, während flüssigas häufig sehr eingeschränkte betriebszeiten haben.
ob erdgas für einen transporter wirklich sinnvoll ist, ist darüber hinaus eh eine frage. wer von einem drehmomentstarken diesel auf einen benzin, flüssiggas- oder erdgasantrieb umsteigt, wird sich betreten umschauen. zumindest, wenn er regelmäßig mit hoher beladung oder hänger unterwegs ist. aber das ist kein problem von erdgas, sondern trifft auf alle otto-motoren zu. hier hat der diesel eben seine stärke - im wahrsten sinne des wortes.
nun und ein ganz wesentlicher persönlicher grund sind fahrten ins ausland. italien, österreich, schweiz sollen ja o.k. sein. stockholm auch. wer aber vor hat öfter nach frankreich oder holland zu fahren, dem würde auch ich zu diesel oder flüssiggas raten. und gerade in den ländern wo flüssiggas weit verbreitet ist, ist es sehr fraglich, ob erdgas einen fuß in die tür bekommt. der ausbau des tankstellennetzes wird jedenfalls eher noch langsamer vorangehen als in deutschland.
die persönlichen fragen, muss jeder für sich klären. bei dem einen fällt die entscheidung klar für flüssiggas, bei dem anderen klar für erdgas. und wieder andere entscheiden sich bewusst für benzin oder diesel. aber diese entscheidung ist durch die persönliche situation begründet. deshalb sich unsachlich über erdgas als kraftstoff zu äußern, ist einfach nur dumm.
jens
erdgas (CNG) ist ein relativ optimaler kraftstoff für autos. jedenfalls technisch besser geeignet als benzin oder diesel. und viel besser als flüssiggas (LPG). einerseits glänzen erdgasoptimierte motoren durch sehr geringe verbräuche (erdgas hat eine höhere klopffestigkeit als superbenzin und der motor kann daher höher verdichtet werden) und durch den geringe schadstoffemissionen (gegenüber diesel sind hier besonders rußpartikel und stickoxide zu nennen, gegenüber benzin und flüssiggas besonders CO2). außerdem hat der erdgas-antrieb im gegensatz zu benzin, diesel und flüssiggas eine sehr gute perspektive beim umstieg auf nachhaltige kraftstoffe. von allen ideen ist biogas die einzige, die in die nähe der technischen umsetzbarkeit in deutschland kommt. biodiesel und BtL sind auf absehbare zeit nicht in der lage, den kraftstoffbedarf in deutschland zu decken. das sind die grundlegenden fakten, die bei der auseinandersetzung zu berücksichtigen sind. da die fakten so eindeutig für erdgas sprechen, hat die bundesregierung die verminderung der mineralölsteuerbefreiung für erdgas als kraftstoff bis 2020 letztens übrigens nochmals bestätigt. ebenso wie das auslaufen der steuererleichterung für flüssiggas in drei jahren. sehr interessante artikel zu der problematik der alternativen kraftstoffe gab es übrigens am 21.3.2006 in der FAZ und am 15.4.2006 im Spiegel.
nun zu den kosten: alle mir bekannten verbrauchs- und kostenrechner zeigen, dass erdgas der wirtschaftlichste kraftstoff ist. das kommt einerseits durch den hohen energiegehalt (gegenüber flüssiggas, benzin und diesel) und andererseits durch die niedrigen preise an der zapfsäule (gegenüber benzin und diesel). das fahren mit erdgas kostet bezüglich der spritkosten ungefähr halb so viel wie benzin und ein drittel weniger als mit diesel. fast alle serienmäßige erdgasfahrzeuge lassen sich heute ab 15.000 bis 20.000 kilometer fahrleistung (insgesamt! nicht pro jahr!) wirtschaftlich betreiben - ohne förderung durch ein gasversorger. das hat der adac untersucht. nur golf IV und astra kombi rechnen sich normalerweise nicht.
das führt uns direkt zu den fahrzeugkosten. denn der golf ist nur deshalb unwirtschaftlich, weil VW die mehrkosten viel zu hoch gegenüber benzin angesetzt hat. das ist bei den modernen fahrzeugen jedoch anders. beispiel vw caddy ecofuel: wenn ich den mit dem großen TDI vergleiche und den beim diesel notwendigen zuheizer einplane, dann ist noch rund ein tausender unterschied. und wenn ich dann die förderung von hier in hannover 1.500 kg erdgas einrechne, dann lohnt sich der caddy ecofuel vom ersten kilometer an. bei den monovalenten fahrzeugen (erdgasoptimiert) wird sich der kaufpreis von diesel- und erdgas-motor immer weiter angleichen - schließlich wollen die hersteller die kosten für die entwicklung durch verkäufe auch wieder hereinbekommen.
das nachrüsten ist bekanntlich auch bei erdgas möglich. für mich ist es jedoch keine wirkliche alternative, da ich meinen kofferraum als stauraum haben möchte und nicht durch gastanks belegt haben will. daher halte ich den vergleich der nachrüstkosten für flüssiggas und von erdgas auch für unwesentlich. entscheidend ist zu vergleichen: flüssiggas nachrüstung (boshaft bezeichne ich das hier mal als bastellösung) und serienmäßiger erdgasantrieb auf erstausrüstungsniveau.
wichtig ist auch die frage, wie sich die kraftstoffkosten entwickeln? beide, flüssiggas und erdgas sind grundsätzlich nicht günstiger als diesel und benzin. die kostenvorteile entstehen durch die geringere steuerliche belastung. hier wird es bei flüssiggas bereits in drei jahren einen wesentlichen negativen einschnitt geben. der anstieg der erdgas-preise an der zapfsäule sind begrenzt durch die erdgasversorger. denn die werden dafür sorgen, dass erdgas günstiger als benzin und diesel ist. denn nur bei einem kostenvorteil steigen genügend autofahrer auf erdgas um. und nur, wenn genügend absatz an den zapfsäulen ist, haben die gasversorger eine chance, die investitionskosten von 200.000 bis 300.000 euro irgendwann mal wieder hereinzubekommen. wer die "flüssiggasmafia" kennt, der weiß auch, dass man bei diesem energieträger nicht besser aufgehoben ist als bei den "mineralölkapitalisten" oder den "erdgas-monopolisten". auch kann ich mir nicht vorstellen, dass flüssiggas (ein nebenprodukt der erdöl-produktion und -raffinerien) sich von den allgemeinen marktentwicklungen bei öl abkoppeln kann/wird. klar, auch die gaspreise steigen mit dem ölpreis - aber erdgas bietet mit biogas wenigstens eine perspektive während flüssiggas eine sackgasse ist.
also auf basis der fakten muss man festhalten: erdgas ist der kraftstoff der wahl!
warum gibt es denn dann überhaupt noch diesel, benzin und flüssiggas? nun da spielen viele persönliche argumente eine rolle. ganz wichtig sind natürlich die subjektiven (zum beispiel: angst vor gas - dabei ist erdgas im auto eher ungefährlicher als ein benzintank). aber auch objektive. wer mit seinem sprinter täglich von hamburg nach münchen im ice-tempo unterwegs sein will, der hat probleme mit der reichweite. wer jedoch sich innerhalb der tankreichweite bewegt (der caddy ecofuel hat eine rechnerische reichweite von 430 kilometern, der erdgas-T5 sogar von mehr als 600 kilometern) und an seinen endpunkten eine erdgastankstelle vorfindet, der hat auch im kurierdienst keinerlei probleme. handwerker, taxis und boten, die sich im lokalen oder regionalen umfeld einer erdgas-tanke bewegen - auch denen ist die reichweite relativ egal. ab 300 kilometern spielt es da im tagesbetrieb keine rolle.
das platzproblem gilt bei unterflurtanks nicht mehr. der laderaum steht komplett zur verfügung.
keine tankstelle in der nähe - dann lohnt es nicht. das gilt für erdgas ebenso wie für flüssiggas. die tankstellendichte wird bald recht ähnlich sein (in hannover haben wir - glaube ich - mehr erdgastankstellen als flüssiggastanken). und erdgas gibt's normalerweise rund um die uhr, während flüssigas häufig sehr eingeschränkte betriebszeiten haben.
ob erdgas für einen transporter wirklich sinnvoll ist, ist darüber hinaus eh eine frage. wer von einem drehmomentstarken diesel auf einen benzin, flüssiggas- oder erdgasantrieb umsteigt, wird sich betreten umschauen. zumindest, wenn er regelmäßig mit hoher beladung oder hänger unterwegs ist. aber das ist kein problem von erdgas, sondern trifft auf alle otto-motoren zu. hier hat der diesel eben seine stärke - im wahrsten sinne des wortes.
nun und ein ganz wesentlicher persönlicher grund sind fahrten ins ausland. italien, österreich, schweiz sollen ja o.k. sein. stockholm auch. wer aber vor hat öfter nach frankreich oder holland zu fahren, dem würde auch ich zu diesel oder flüssiggas raten. und gerade in den ländern wo flüssiggas weit verbreitet ist, ist es sehr fraglich, ob erdgas einen fuß in die tür bekommt. der ausbau des tankstellennetzes wird jedenfalls eher noch langsamer vorangehen als in deutschland.
die persönlichen fragen, muss jeder für sich klären. bei dem einen fällt die entscheidung klar für flüssiggas, bei dem anderen klar für erdgas. und wieder andere entscheiden sich bewusst für benzin oder diesel. aber diese entscheidung ist durch die persönliche situation begründet. deshalb sich unsachlich über erdgas als kraftstoff zu äußern, ist einfach nur dumm.
jens
Zuletzt geändert von jens_voshage am 26 Apr 2006 14:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Arne
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Hallo Jens,
im Grossen und Ganzen stimme ich mit Dir überein, Aber........
die Umrüstung der Flüssiggasfahrzeuge als Bastellösung zu bezeichnen ist trotz Deiner abschwächenden Einschränkung nicht ganz korrekt:
Klar, es wird nachgerüstet, es können aber auch ältere Fahrzeuge nachgerüstet werden, wonach dann die LPG-Anlage vom technischen Stand her fast moderner ist, als die serienmässige Benzineinspritzung !
Hier sei nur die Verwendung von sequentiellen Einspritzanlagen von Flüssiggas angesprochen !
Ein weiter Punkt pro Flüssiggas wurde meines Erachtens von Dir auch zu wenig angesprochen :
Der Flüssiggastank kommt zusätzlich zum Benzintank ins Auto, das heisst, je nach Tankvolumen, eine Verdoppelung der Reichweite !!!
wenn kein Flüssiggas vorhanden ist, wird halt einfach mit Benzin weitergefahren !
Aber, trotz aller Argumente für beide Gasvarianten, Du hast Recht, jeder muss das für sich selbst entscheiden !!!!
Arne
im Grossen und Ganzen stimme ich mit Dir überein, Aber........
die Umrüstung der Flüssiggasfahrzeuge als Bastellösung zu bezeichnen ist trotz Deiner abschwächenden Einschränkung nicht ganz korrekt:
Klar, es wird nachgerüstet, es können aber auch ältere Fahrzeuge nachgerüstet werden, wonach dann die LPG-Anlage vom technischen Stand her fast moderner ist, als die serienmässige Benzineinspritzung !
Hier sei nur die Verwendung von sequentiellen Einspritzanlagen von Flüssiggas angesprochen !
Ein weiter Punkt pro Flüssiggas wurde meines Erachtens von Dir auch zu wenig angesprochen :
Der Flüssiggastank kommt zusätzlich zum Benzintank ins Auto, das heisst, je nach Tankvolumen, eine Verdoppelung der Reichweite !!!
wenn kein Flüssiggas vorhanden ist, wird halt einfach mit Benzin weitergefahren !
Aber, trotz aller Argumente für beide Gasvarianten, Du hast Recht, jeder muss das für sich selbst entscheiden !!!!
Arne
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jens_voshage
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hi arne,
die sache mit der vergrößerung der reichweite durch den flüssiggastank ist für mich kein sinnvolles argument. denn normalerweise steigt man nicht auf einen alternativen antrieb um, um die reichweite zu erhöhen. dass kann ich mit einem größeren tank einfacher realisieren.
wenn ich mir schon einen gasantrieb nehme (egal ob flüssig oder erdgas), dann muss ich damit auch möglichst jeden kilometer fahren. sonst habe ich nur geld ausgegeben, fahre mehr gewicht mit mir rum und habe keinen wirtschaftlichen nutzen davon. der adac schrieb dazu mal knallhart, dass sich erdgasfahrzeuge nur lohnen, wenn man konsequent mit erdgas fährt. und das galt damals für die bivalenten modelle - heute ist es mit den reservetanks dann natürlich eine selbstverständlichkeit (übrigens: mit 15 litern reserve-benzin kommt man auch noch 200 kilometer weit!).
zur reichweite: noch vor wenigen jahren war eine reichweite eines pkw von 400 kilometern völlig normal. eigentlich kommen wir doch erst durch die modernen diesel an die 800 bis 1.000 kilometer ran - das gilt dann ja auch für den LT2 und den sprinter.
ich habe jedenfalls große hoffnungen, dass die modernen erdgasfahrzeuge von den autofahrern als alternative zu benzin und diesel erkannt werden. nein, ich wünsche es mir. wenn ich auf die straße schaue, sind die hoffnungen relativ klein.
jens
die sache mit der vergrößerung der reichweite durch den flüssiggastank ist für mich kein sinnvolles argument. denn normalerweise steigt man nicht auf einen alternativen antrieb um, um die reichweite zu erhöhen. dass kann ich mit einem größeren tank einfacher realisieren.
wenn ich mir schon einen gasantrieb nehme (egal ob flüssig oder erdgas), dann muss ich damit auch möglichst jeden kilometer fahren. sonst habe ich nur geld ausgegeben, fahre mehr gewicht mit mir rum und habe keinen wirtschaftlichen nutzen davon. der adac schrieb dazu mal knallhart, dass sich erdgasfahrzeuge nur lohnen, wenn man konsequent mit erdgas fährt. und das galt damals für die bivalenten modelle - heute ist es mit den reservetanks dann natürlich eine selbstverständlichkeit (übrigens: mit 15 litern reserve-benzin kommt man auch noch 200 kilometer weit!).
zur reichweite: noch vor wenigen jahren war eine reichweite eines pkw von 400 kilometern völlig normal. eigentlich kommen wir doch erst durch die modernen diesel an die 800 bis 1.000 kilometer ran - das gilt dann ja auch für den LT2 und den sprinter.
ich habe jedenfalls große hoffnungen, dass die modernen erdgasfahrzeuge von den autofahrern als alternative zu benzin und diesel erkannt werden. nein, ich wünsche es mir. wenn ich auf die straße schaue, sind die hoffnungen relativ klein.
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viszlat
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danke erstmal für deinen sachlichen beitrag.
nur viel ändern tuht er auch nicht,
wie du auch weiter bemerkst ,sieht mann es noch selten,warum wohl?
ich wollte mir auch einen zulegen, mit erdgas. tankstelle auf der nase.
nur kosten -nutzenverhältnis ist mir zu schwamig.
hauptaugenmerk liegt bei der reichweit, ich möchte keinen zumuten ständig aller 300 km tanken zufahren.
daher habe ich eine lpg-ümrüstung beim neuwagen vorgezogen.
kein kofferraumverlust im kombi, auch keine bastellösung.
wohin geht es mit den dieselfahrzeugen? steuerlich? wer will das wissen?
da bin ich bivalent flexibler.
das die steuer ein problem werden kann, müsstest du ja am besten wissen, nur ob da sachliche betrachtungen weiterhelfen,das ist die frage.
aber mann sieht,du willst auch keine unnötigen kosten haben.
erdgas, sicher der bessere krafzstoff , wieso haben die erdgasfahrzeuge um die 10 minder ps zu ihren gleich motorisierten benzinmotoren?
was nütz da die klopffestigkeit?
und wie gesagt von, 10 ngt fahrzeugen verschiedener hersteller kommen nur knapp über die hälfte um die 300km, im focus glaube nachzulesen.
und dann noch mittlere und große autos wie zafira,v70,multipla.
hier ein schöner vergleich zu den betriebskosten:
http://www.mdr.de/DL/1956031.pdf
machmal denkt man echt, die erdgas befürworter in den medien haben dampf vor den lpg-fahrzeugen und verschweigen diese hartnäckig.
so siehts aus.was solls.
ach ja, zur sachlichen betrachtung.
wir haben hier ein forum für jederman, da muss ja nicht mit technischen fachwissen und paragraphen umsichgeworfen werden.
ich habe nicht die lust und die zeit sowas zu machen.
es dient der unterhaltung und kommunikation.
ich schreib lieber dem mund nach,auch wenns mal blöd rüberkommt.
glaub auch kaum ,daß wir jens mal im chat begrüssen dürfen.
[/url]
nur viel ändern tuht er auch nicht,
wie du auch weiter bemerkst ,sieht mann es noch selten,warum wohl?
ich wollte mir auch einen zulegen, mit erdgas. tankstelle auf der nase.
nur kosten -nutzenverhältnis ist mir zu schwamig.
hauptaugenmerk liegt bei der reichweit, ich möchte keinen zumuten ständig aller 300 km tanken zufahren.
daher habe ich eine lpg-ümrüstung beim neuwagen vorgezogen.
kein kofferraumverlust im kombi, auch keine bastellösung.
wohin geht es mit den dieselfahrzeugen? steuerlich? wer will das wissen?
da bin ich bivalent flexibler.
das die steuer ein problem werden kann, müsstest du ja am besten wissen, nur ob da sachliche betrachtungen weiterhelfen,das ist die frage.
aber mann sieht,du willst auch keine unnötigen kosten haben.
erdgas, sicher der bessere krafzstoff , wieso haben die erdgasfahrzeuge um die 10 minder ps zu ihren gleich motorisierten benzinmotoren?
was nütz da die klopffestigkeit?
und wie gesagt von, 10 ngt fahrzeugen verschiedener hersteller kommen nur knapp über die hälfte um die 300km, im focus glaube nachzulesen.
und dann noch mittlere und große autos wie zafira,v70,multipla.
hier ein schöner vergleich zu den betriebskosten:
http://www.mdr.de/DL/1956031.pdf
machmal denkt man echt, die erdgas befürworter in den medien haben dampf vor den lpg-fahrzeugen und verschweigen diese hartnäckig.
so siehts aus.was solls.
ach ja, zur sachlichen betrachtung.
wir haben hier ein forum für jederman, da muss ja nicht mit technischen fachwissen und paragraphen umsichgeworfen werden.
ich habe nicht die lust und die zeit sowas zu machen.
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glaub auch kaum ,daß wir jens mal im chat begrüssen dürfen.
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Erfahrung kann man nicht vermitteln, Erfahrungen muss man machen!
hinterfragt,recherchiert,bildet eure meinung,
wer lesen kann ist klar im vorteil,
verstehen ist allerdings etwas anderes.
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Arne
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@ jens,
mag ja sein, dass der Fakt Reichweite für Dich ohne Bedeutung ist, wir leben aber bei uns im sonnigen Süden in einem Gebiet, wo die Erdgas und LPG-Tankstellen nicht so oft vorhanden sind.
Das Hauptargument der Alternativ-Kraftstoff-Interessierten gegen einen Um-bzw. Einbau war die Tankmöglichkeit unter anderem auch bei Fernreisen !
Zwar wird das Tankstellennetz (Gas/LPG) immer dichter, aber wenn ich nachts ohne Treibstoff auf der Suche nach einer Gas oder LPG-Tankstelle bin, bin ich froh über einen Benzintank, mit dem ich dann noch "normal" weiterfahren kannn.
Ich habe mich sehr intensiv mit der Umrüstung auf LPG befasst, habe meine Kunden auch auf diese Umrüstung angesprochen !
Das Hauptargument dagegen war immer die Verfügbarkeit des Treibstoffs !
Dieses Argument konnte ich dadurch entkräften, dass ich den Kunden bei der LPG-Umrüstung sagen konnte, dass der eigentliche Benzintank mit der ursprünglichen Reichweite im Fahrzeug verbleibt, was für mich ein Riesenvorteil gegenüber der Erdgasalternative mit Nottank für Benzin ist !
Ich bin zur Zeit am Überlegen, ob im Zuge meines Umbaus nicht noch eine LPG-Tankstelle auf meinem Betriebsgelände installiert wird.
Wie Du meinen Argumenten entnehmen kannst, bin ich daher schon ein bischen voreingenommen, was aber mit einer intensiven Informationsbeschaffung meinerseits zu der Gas/LPG Thematik zusammenhängt !
Arne
mag ja sein, dass der Fakt Reichweite für Dich ohne Bedeutung ist, wir leben aber bei uns im sonnigen Süden in einem Gebiet, wo die Erdgas und LPG-Tankstellen nicht so oft vorhanden sind.
Das Hauptargument der Alternativ-Kraftstoff-Interessierten gegen einen Um-bzw. Einbau war die Tankmöglichkeit unter anderem auch bei Fernreisen !
Zwar wird das Tankstellennetz (Gas/LPG) immer dichter, aber wenn ich nachts ohne Treibstoff auf der Suche nach einer Gas oder LPG-Tankstelle bin, bin ich froh über einen Benzintank, mit dem ich dann noch "normal" weiterfahren kannn.
Ich habe mich sehr intensiv mit der Umrüstung auf LPG befasst, habe meine Kunden auch auf diese Umrüstung angesprochen !
Das Hauptargument dagegen war immer die Verfügbarkeit des Treibstoffs !
Dieses Argument konnte ich dadurch entkräften, dass ich den Kunden bei der LPG-Umrüstung sagen konnte, dass der eigentliche Benzintank mit der ursprünglichen Reichweite im Fahrzeug verbleibt, was für mich ein Riesenvorteil gegenüber der Erdgasalternative mit Nottank für Benzin ist !
Ich bin zur Zeit am Überlegen, ob im Zuge meines Umbaus nicht noch eine LPG-Tankstelle auf meinem Betriebsgelände installiert wird.
Wie Du meinen Argumenten entnehmen kannst, bin ich daher schon ein bischen voreingenommen, was aber mit einer intensiven Informationsbeschaffung meinerseits zu der Gas/LPG Thematik zusammenhängt !
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moderne erdgasfahrzeuge haben keine minderleistung im erdgasbetrieb. das war bei der ersten generation so, die nur nachrüstlösungen darstellten. hier hat man die technischen vorteile des kraftstoffs überhaupt nicht genutzt, sondern war froh, wenn sie überhaupt mit CNG liefen. die modernen fahrzeuge (monovalent) sind mit motoren ausgestattet, die für den kraftstoff erdgas opitmiert sind. bei denen kann es sogar sein, dass die leistung mit benzin geringer ist als mit erdgas. die motorenentwickler würden gerne noch einen schritt weiter gehen und die motoren noch besser auf erdgas abstimmen (verdichtung könnte noch höher sein) - da man dann jedoch nicht mehr mit benzin fahren könnte, wären die fahrzeuge bei der heutigen infrastruktur wohl nicht mehr verkäuflich.viszlat hat geschrieben: ...
erdgas, sicher der bessere krafzstoff , wieso haben die erdgasfahrzeuge um die 10 minder ps zu ihren gleich motorisierten benzinmotoren?
was nütz da die klopffestigkeit?
...
der sprinter NGT ist aus meiner sicht erdgas-technologisch noch hinter dem ducato bifuel und dem iveco daily eine generation zurück. und auch der mercedes E-CNG ist nicht auf dem technologischen stand von opel zafira, fiat multipla, vw touran und vw caddy. sondern eher mit der zweiten volvo-generation zu vergleichen (das waren die, die an den ampeln beim beschleunigen immer ausgingen
übrigens vergaß ich noch einen aspekt, der aus persönlichen gründen gegen erdgas sprechen kann. wer nur kürzeste strecken fährt (zum beispiel schornsteinfeger, die immer nur zwanzig meter zum nächsten haus weiter fahren), wird mit einem erdgasfahrzeug auch nicht richtig froh. denn meines wissens starten derzeit alle CNG-fahrzeuge bei kaltem motor auf benzin und schalten erst ab einer bestimmten motortemperatur auf erdgas um. wer also nur mit kalten motor unterwegs ist, hat von seinem CNG-fahrzeug nichts.
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viszlat
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jetzt fehlen dir leider auch paar fakten ,wie mir auch.
weiß nicht mehr ,in welche focus oder war es spiegel ausgabe,der bericht drinn war.
weiß nicht mehr ,in welche focus oder war es spiegel ausgabe,der bericht drinn war.
Erfahrung kann man nicht vermitteln, Erfahrungen muss man machen!
hinterfragt,recherchiert,bildet eure meinung,
wer lesen kann ist klar im vorteil,
verstehen ist allerdings etwas anderes.
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????viszlat hat geschrieben:jetzt fehlen dir leider auch paar fakten ,wie mir auch.
weiß nicht mehr ,in welche focus oder war es spiegel ausgabe,der bericht drinn war.
was willst du damit aussagen? welche fakten fehlen? was soll in spiegel oder focus gestanden haben? worauf beziehst du dich?
im spiegel war ein sehr interessanter bericht über alternative kraftstoffe am 15.4.2006 - wie weiter oben schon geschrieben. wirklich lesenswert. ebenso wie der von mir erwähnte artikel in der FAZ (technik und motor, 21.3.2006).
jens









