frühzeitige Regeneration DPF sinnvoll?

Mercedes Sprinter 3 (Typ VS30, Baumuster W907/W910) - ab 2018
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hwhenke
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Re: frühzeitige Regeneration DPF sinnvoll?

#31 

Beitrag von hwhenke »

Eisbär hat geschrieben: 23 Jun 2026 11:33 Das fragt ausgerechnet ein Womo Fahrer......
Du kommst von der Tour zurück und stellst dein Womo mit 99% Füllung für die nächsten 6 Monate ab , soll vorkommen bei Womos oder ? Dieser Russ zieht jetzt Feuchtigkeit und verklumpt im Filter. Deine nächste Regeneration nach der langen Standzeit wird nicht problemlos starten, vermutlich kommen Fehlermeldungen von wegen Differenzdruck usw. mit " Glück " darfst du dann nen neuen Filer einbauen.
Bei Autos die regelmäßig laufen ist das in der Tat nicht so wichtig, kann aber auch mal sinnvoll sein.
Hallo,
Nur deshalb?
Also, sollte der von dir beschriebene Fall einmal in meinem Leben eintreten . Werde ich das Auto auf meinem Parkplatz im Stand laufen lassen, bis die Regeneration fertig ist.
Oder noch zweimal um den Block fahren. Oder ich fahre so oder so in einer Woche weiter, dann hat die Regeneration Pause.
Und immer darauf achten, daß uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt.
LG horst
Meine Enkel sind goldiger als Deine :twisted: Fahrzeug: MLT580 MB419 4X4
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Alderan55
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Re: frühzeitige Regeneration DPF sinnvoll?

#32 

Beitrag von Alderan55 »

Hallenser hat geschrieben: 23 Jun 2026 15:29 Verstehe das Ganze hier ehrlich gesagt nicht.
Die Möglichkeit, in solchen Momenten die Regeneration etwas (!) vorzeitig anzustoßen - auch so, dass anschließend noch ein paar km gefahren werden, um wieder auf „normale“ Temperaturen zu kommen und die evtl. Ölverdünnung (?) positiv zu beeinflussen - ist doch nichts negatives und hat auch keinen Mehrverbrauch zur Folge.
Ich schaue regelmäßig nach wie voll der DPF ist.
Gestern war er bei 98% kurz vor REWE wo ich einkaufen wollte.
Also hab ich einfach eine Runde auf der Landstraße gedreht und schwupps war er bei 0.

Ölverdünnung hab ich noch nie bemerkt nach dem Regenerieren.
Eher schon im Winter bei sehr tiefen Temperaturen und vielen Kaltstarts.

Beste Gruesse Bernd
Hallenser
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Re: frühzeitige Regeneration DPF sinnvoll?

#33 

Beitrag von Hallenser »

Und genau auf so sinnfreie Extrarunden hab ICH keine Lust und Sprit sparen die sicher auch nicht…
Jeder wie er mag - ICH finde die Möglichkeit, die Regeneration (bei Bedarf) selbst anzustoßen sehr angenehm und „Nachteile“ dafür sehe ich nicht, weil es einfach keine gibt. Außerdem muss ich es ja auch nicht selbst anstoßen, die automatische Regeneration bleibt ja erhalten.
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Eisbär (24 Jun 2026 20:53)
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annatiko
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Re: frühzeitige Regeneration DPF sinnvoll?

#34 

Beitrag von annatiko »

Wenn bei einem 100% vollem DPF die Regeneration startet, dann dauert das freibrennen schon 15-20 Minuten. Also mit kurz herum fahren - ist nix, da braucht man schon etwas Zeit.
Noch ein interessanter Moment, wenn das Regeneration Prozess abgebrochen wird bei unter 20% freibrennen, dann wird es beim Neustart NICHT wieder regeneriert, das gilt nur bei den 907-ern.
Hat man häufig diese Zustand, wird es die DPF Langlebigkeit natürlich verkürzen. Daher ab und zu mit einem Tester zu regenerieren - ist meine Meinung nach - nicht verkehrt.

Öl Verdünnung ist ein wichtiges Thema. Natürlich geht ein wenig an unverbranntem Diesel in Motoröl rein, das passiert bei allen 906 und 907 Diesel gleicher maßen. Bei keinem der Sprinter
in dem Fuhrpark seit bj 2014 müssten wir je Öl nach Kiepen. Und da die Fahrzeuge 20-25000 K Km bis zum nächsten Ölwechsel fahren, bedeutet dass doch minimale Verdünnung stadtfindet,
weil bei soviel Kilometern jeder Dieselmotor naturgemäß Öl verbraucht. In mein 30- jährige Praxis ist kein Sprinter Motor dadurch kaputt gegangen, da die extra mit sehr große Ölwanne
ausgerüstet sind - die 10-11,5 L Öl je nach Motorisierung beinhalten. Ein vergleichbare 2,2L om651 Motor in C Klasse hat nur glaube ich 6,5L Motoröl. Da sollte man schon mit Verdünnung aufpassen.
Will man aber mit Sprinter 500K oder gar ein Million Km Fahren - sollten die Ölwechsel Intervalle verkürzt werden- am besten Richtung 15-20 K Km.
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farnham (12 Jul 2026 15:30)
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Alderan55
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Re: frühzeitige Regeneration DPF sinnvoll?

#35 

Beitrag von Alderan55 »

annatiko hat geschrieben: 12 Jul 2026 15:26
...in dem Fuhrpark seit bj 2014 müssten wir je Öl nach Kiepen.
Kann ich so nicht bestätigen, allerdings fahre ich mit dem WoMo nicht viel Kurzstrecke sondern wenn 300-400km am Stück.
Bei mir war in einem Jahren und 15tkm ca. ein halber Liter weg.

Vorgestern hab ich den OM651 eine Zeitlang nach dem anlassen im Leerlauf gehabt weil ich auf meine Tochter gewartet habe, danach lag der Ölstand etwas höher, nach einer längeren Autobahnfahrt wieder auf dem Niveau von davor.

Diesel schmiert im übrigen - der Motor heißt ja O (Öl) (M) Motor im Gegensatz zu Benzin das entfettet.

Von daher sehe ich die Ölverdünnung nicht so kritisch wie bei einem Benziner - speziell im Winter.

Ich wechsle dennoch einmal im Jahr meistens im Sommer vor der nächsten großen Reise im Herbst.

Gerade bei Fahrzeugen die nicht ständig bewegt werden finde ich das wichtig.

Beste Gruesse Bernd
dietmardd
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Re: frühzeitige Regeneration DPF sinnvoll?

#36 

Beitrag von dietmardd »

Unser Sprinter Baujahr 2023 zeigt mit dem Fahrzeugcomputer oft einen vollen DPF an, aber das ist kein Problem. Wenn er voll ist, brennt der Sprinter den DPF automatisch frei. Voraussetzung dafür sind längere Fahretappen, da dafür der DPF heiß sein muss und das Freibrennen etwas Zeit erfordert. Da wir ohnehin viel herum fahren ist das für uns kein Problem. Wir kommen im Jahr zumeist auf knapp 20000 km Fahrleistung.

Durch Verunreinigungen im Diesel setzt sich im DPF auch etwas Asche ab, welche nicht durch Freibrennen verschwindet. Bevor aber viel Asche im DPF abgesetzt ist, dass ein neuer DPF erforderlich wird, muss man schon einen etwas höheren km-Stand haben, den viele Wohnmobilisten nie erreichen.
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Re: frühzeitige Regeneration DPF sinnvoll?

#37 

Beitrag von Liffi »

In jedem Sommer denke ich auch über einen Dongl nach, denn dann ist immer so alle 250 - 400 km Verbrennen angesagt.
Im Winter sind es nur alle 700 - 850 km. Irgendwie mag unserer heisses Wetter nicht. Ist auch unabhängig von der Streckenlänge.

Am schönsten finde ich wenn ich 30 km vorm Ziel bei 98% bin, er dann auf 100% geht, dann wieder auf 98, dann auf 100 und sogar 102% und dann 5 km vorm Ziel endlich mit dem Verbrennen anfängt.
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Alderan55
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Re: frühzeitige Regeneration DPF sinnvoll?

#38 

Beitrag von Alderan55 »

Liffi hat geschrieben: 30 Jul 2026 14:12 In jedem Sommer denke ich auch über einen Dongl nach, denn dann ist immer so alle 250 - 400 km Verbrennen angesagt.
Im Winter sind es nur alle 700 - 850 km. Irgendwie mag unserer heisses Wetter nicht. Ist auch unabhängig von der Streckenlänge.

Am schönsten finde ich wenn ich 30 km vorm Ziel bei 98% bin, er dann auf 100% geht, dann wieder auf 98, dann auf 100 und sogar 102% und dann 5 km vorm Ziel endlich mit dem Verbrennen anfängt.
Solche Effekte hatte ich noch nicht, ich schau regelmäßig nach wo der DPF steht beim losfahren und dann während der Fahrt wenn er ziemlich voll ist.

Hören kann ich es nicht mehr mit HVO läuft er so leise das die Regeneration nicht mehr auffällt.
Mit Diesel war es deutlich wahrnehmbar.

250km ist sehr kurz.

Bei mir sind es knapp 500km ziemlich gleichmäßig 800 hatte ich noch nie und ich fahre auch im Winter Kurzstrecken - aber mit einer werksseitigen Dieselstandheizung die ja automatisch anspringt.

Kann sein wenn du kurze Strecken im Winter fährst und keine Dieselstandheizung drin hast daß der Motor schlicht nicht die Regenerationstemperatur erreicht und von daher nicht regeneriert wird.

Beste Gruesse Bernd
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Liffi
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Re: frühzeitige Regeneration DPF sinnvoll?

#39 

Beitrag von Liffi »

Hi Bernd,

wow :shock: gleichmässige 500 km kann ich garnicht glauben, das war bei mir in 6 Jahren und 90 000km noch nie so.
Es ändert sich sogar wen es heiss ist und dann plötzlich kalt im Sommer, schon zeigt der die %te des Füllstandes deutlich langsamer an.

Ich nutze im Winter morgens immer die Diesel-Motorheizung für 15-20 Minuten (temperaturabhägig, ab -20 Grad kanns auch länger werden), schon bei unter 10 Grad, weil er sonst manchmal unruhig läuft und ich hatte schon einen Austauschmotor mit 10.000 km .... da bin ich echt vorsichtig so ausserhalb der Garantie und MB Kulanz.
Die Strecken sind meist weniger lang als im Sommer, also selten mehrere 100km, aber mindestens 20km. Er wird also ausreichen warm.
Zumal die Motorheizung bei Minusgraden nach dem Start ja eh wieder anspringt.

HVO hab ich noch nie ausprobiert. Ich sehe es am Verbrauch, oft ist es hörbar und bemerkbar beim Beschleunigen :D

Grüsse
Christoph
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Re: frühzeitige Regeneration DPF sinnvoll?

#40 

Beitrag von farnham »

Liffi hat geschrieben: 30 Jul 2026 16:25 aber mindestens 20km. Er wird also ausreichen warm.
Ich denke, nach 20km bei Minusgraden ist nichts warm an dem Motor. Wahrscheinlich noch nicht mal der große Kühlkreislauf, und erst recht nicht Öl und der ganze Block. Vielleicht schafft man es mit roher Gewalt, indem man ab Schlüsseldrehung sofort das Pedal auf den Fußboden legt - aber da fehlt es mir zugegebenermaßen an Erfahrung.

Mit meiner Wasserheizung habe ich bislang ebenfalls keine großartigen Erfolge bei der Motorvorwärmung erzielt. Selten, dass nach einem Start mehr als 40°C Kühlwassertemperatur zu sehen sind. Nach zwei vollen Läufen dann vielleicht 50°C. Das Öl in der Ölwanne ist trotzdem noch auf Umgebungstemperatur und entsprechend dickflüssig.
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