MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
- . Guido QQ
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Was ist das denn hier??
Eine Ansammlung neidzerfressender keifender Schreihälse, die vor Ahnungslosigkeit, Missgunst und Rechthaberei nur so triefen!! Huuiii Ihr seid ja alle die GANZ großen Checker und wisst mehr über die Youtuber als sie selbst! Ganz großes Tennis!
Seid ihr sein Steuerberater? Liegt seine Korrespondenz und all seine „Verträge“ unter Eurem Kopfkissen?
Wenn Respektlosigkeit, Unverschämtheit und Ahnungslosigkeit, auf Neid und Rechthaberei trifft, dann kommt Ihr dabei heraus! Einfach nur widerlich, schämt Euch in Grund und Boden!
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- Eisbär (20 Feb 2026 14:49)
316 CDi, 4 Zylinder, 6 Gänge, 8 Stühle, niedrig, kurz, pengblau
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Ich liebe faktenbasierte Diskussionen mit praxisnahen Ergebnissen!
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- MobilLoewe (20 Feb 2026 10:43), fOV (20 Feb 2026 10:55)
Viele Grüße sendet Holm
Vorwärts immer - rückwärts nimmer!
LKW-Kastenwagen L2/H2, 319 V6 4x4 aus 03/2021, Individualausbau zum Reisemobil, iHA=3,923
E 350 BLUETEC Kabrio (A207) aus 02/2014
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Hallo
Ich bin kein Influtscher und kein Youtuber.
Aber seit Mai 2025 Besitzer eines MAN TGE 4.180 / 4x4 / Next Level
Gekauft als Nutzfahrzeug und zum Camper ausgebaut.
Angefangen hat es mit Fehlermeldung der Reifendruckkontrolle.
Die Sensoren mussten ausgewechselt werden. Anscheinend wegen langer Standzeit. Die Batterien in den Sensoren (geladen durch Kinetik) gehen dann in die Tiefenentladung und können nicht mehr gestartet werden. War Garantie.
Zwischendurch war immer wieder einmal die Starterbatterie leer. Zuerst wusste niemand etwas über dieses Problem. Mittlerweile gibt es bereits mehrere Updates deswegen.....
Wie mir ein Mechaniker sagte, saugen die Systeme beim Öffnen der Türe bis zu 30Ah
Zweite Fehlermeldung war Seitentüre nicht geschlossen. Dadurch ging auch der Tempomat etc. nicht mehr. War ein kaputtes Türschloss. nach auswechseln auf Garantie alles okay.
Dann habe ich das Fahrzeug um 3cm höher gelegt und grössere Reifen montiert. Seither spielen alle Sensoren verrückt. Fahrzeug kann nicht mehr kalibriert werden. Meine Werkstatt wartet auf ein "spezielles" Datenkabel und Computer........ Im Moment wechseln sich die Fehlermeldungen "Abbiegeassistent links, Abbiegeassistent rechts, Frontassistent vorne, mit blinken und bimmeln ab.... Supernervig....
Seit einiger Zeit habe ich immer wieder die Fehlermeldung "12V-Versorgung eingeschränkt. Bitte vorsichtiger fahren" und "Getriebe im Notbetrieb. Weiterfahrt möglich".
Da ich im Juli nach Halifax verschiffe, um die Panamericana zu befahren, wollte ich mir ein Diagnosegerät zulegen. Im Moment gibt es wegen der beschissenen "Security Gateway" kein Gerät auf dem Markt.
Ich bin also nicht in der Lage, eine Fehlermeldung, und die kommen garantiert auf diesem "Next Level"..... selber auszulesen und zu quittieren.
Mein Rat an alle die sich überlegen ein TGE ab Modell "Next level" zu kaufen... Finger weg.
Auch wenn er sich super fährt, ein ständiges Ärgernis. Ich habe jegliche Freude an diesem unausgereiften Produkt verloren.
Gruss
Pedro
Ich bin kein Influtscher und kein Youtuber.
Aber seit Mai 2025 Besitzer eines MAN TGE 4.180 / 4x4 / Next Level
Gekauft als Nutzfahrzeug und zum Camper ausgebaut.
Angefangen hat es mit Fehlermeldung der Reifendruckkontrolle.
Die Sensoren mussten ausgewechselt werden. Anscheinend wegen langer Standzeit. Die Batterien in den Sensoren (geladen durch Kinetik) gehen dann in die Tiefenentladung und können nicht mehr gestartet werden. War Garantie.
Zwischendurch war immer wieder einmal die Starterbatterie leer. Zuerst wusste niemand etwas über dieses Problem. Mittlerweile gibt es bereits mehrere Updates deswegen.....
Wie mir ein Mechaniker sagte, saugen die Systeme beim Öffnen der Türe bis zu 30Ah
Zweite Fehlermeldung war Seitentüre nicht geschlossen. Dadurch ging auch der Tempomat etc. nicht mehr. War ein kaputtes Türschloss. nach auswechseln auf Garantie alles okay.
Dann habe ich das Fahrzeug um 3cm höher gelegt und grössere Reifen montiert. Seither spielen alle Sensoren verrückt. Fahrzeug kann nicht mehr kalibriert werden. Meine Werkstatt wartet auf ein "spezielles" Datenkabel und Computer........ Im Moment wechseln sich die Fehlermeldungen "Abbiegeassistent links, Abbiegeassistent rechts, Frontassistent vorne, mit blinken und bimmeln ab.... Supernervig....
Seit einiger Zeit habe ich immer wieder die Fehlermeldung "12V-Versorgung eingeschränkt. Bitte vorsichtiger fahren" und "Getriebe im Notbetrieb. Weiterfahrt möglich".
Da ich im Juli nach Halifax verschiffe, um die Panamericana zu befahren, wollte ich mir ein Diagnosegerät zulegen. Im Moment gibt es wegen der beschissenen "Security Gateway" kein Gerät auf dem Markt.
Ich bin also nicht in der Lage, eine Fehlermeldung, und die kommen garantiert auf diesem "Next Level"..... selber auszulesen und zu quittieren.
Mein Rat an alle die sich überlegen ein TGE ab Modell "Next level" zu kaufen... Finger weg.
Auch wenn er sich super fährt, ein ständiges Ärgernis. Ich habe jegliche Freude an diesem unausgereiften Produkt verloren.
Gruss
Pedro
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- fuzzy-baer (20 Feb 2026 13:34)
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Moin!
Ich tippe mal darauf, das mit dem neuen Display auch die Software von Cariad in den Wagen eingezogen hat. Da gab es in anderen Modellen, angefangen vom Golf8 und den kompletten ID-Modellen auch schon viel Spass. Auch dort waren in den Anfangsjahren regelmäßig die 12V-Batterien leer. Man scheint die Entwicklung also noch immer nicht wirklich im Griff zu haben.
Für Fehler an irgendwelchen Sensoren kann VW in der Regel nur wenig, das sind Zuliefer-Teile. Vielleicht müßte man hier mal bessere Qualität einkaufen und die Zulieferer nicht nur am Preis messen.
Aber eigentlich sehr schade, wenn die Fehlerbehebung nicht oder nur sehr schleppend möglich ist. Die reine Software müßte sich eigentlich ganz einfach per OTA-Update fixen lassen. Das soll man ja inzwischen selbst im VW-Konzern können. Aber wenn jeden Mal die Werkstatt ran muß, ist das für alle beteiligten blöd und verursacht auch im Konzern enorme Kosten.
Ich tippe mal darauf, das mit dem neuen Display auch die Software von Cariad in den Wagen eingezogen hat. Da gab es in anderen Modellen, angefangen vom Golf8 und den kompletten ID-Modellen auch schon viel Spass. Auch dort waren in den Anfangsjahren regelmäßig die 12V-Batterien leer. Man scheint die Entwicklung also noch immer nicht wirklich im Griff zu haben.
Für Fehler an irgendwelchen Sensoren kann VW in der Regel nur wenig, das sind Zuliefer-Teile. Vielleicht müßte man hier mal bessere Qualität einkaufen und die Zulieferer nicht nur am Preis messen.
Aber eigentlich sehr schade, wenn die Fehlerbehebung nicht oder nur sehr schleppend möglich ist. Die reine Software müßte sich eigentlich ganz einfach per OTA-Update fixen lassen. Das soll man ja inzwischen selbst im VW-Konzern können. Aber wenn jeden Mal die Werkstatt ran muß, ist das für alle beteiligten blöd und verursacht auch im Konzern enorme Kosten.
MLT 4x4 und andere Allradfahrzeuge
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Hallo,
auch wenn es offensichtlich scheint, Garantieverlängerung abgeschlossen?
Macht MAN das?
Gruß
Joachim
auch wenn es offensichtlich scheint, Garantieverlängerung abgeschlossen?
Macht MAN das?
Gruß
Joachim
GCS xover, Bj 2022, OM654.920, Euro VI, Iglhaut Sperre, 56.000 Km, 4,1t
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Hallo,
beim Kauf eines TGE im 2025 gab es laut Händler keine Option des Zukaufs einer Garantieverlängerung. Es galt "eine erweiterte verlängerte Sachmängelhaftung auf das Gesamtfahrzeug mit einer Verjährungsfrist von 2 Jahren (ohne km Begrenzung) und 4 Jahren bis maximal 80.000 km (je nachdem was zuerst eintritt) ab Ablieferung des Kaufgegenstandes".
Viele Grüße
F
beim Kauf eines TGE im 2025 gab es laut Händler keine Option des Zukaufs einer Garantieverlängerung. Es galt "eine erweiterte verlängerte Sachmängelhaftung auf das Gesamtfahrzeug mit einer Verjährungsfrist von 2 Jahren (ohne km Begrenzung) und 4 Jahren bis maximal 80.000 km (je nachdem was zuerst eintritt) ab Ablieferung des Kaufgegenstandes".
Viele Grüße
F
2019 VW Caddy Maxi
2025 MAN TGE 4x4 L3H3 (6m/Hochdach)
2025 MAN TGE 4x4 L3H3 (6m/Hochdach)
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Da kann ich meine vorbereitete Konfiguration wieder in den Reißwolf schieben und spare mir den Weg zum Händler um dann die Katze im Sack zu bestellen.
Auch im Jahr 2026 ist der Konzern nicht in der Lage den Kunden als Alphatester aussen vor zu lassen.
Den Spruch "...ist Stand der Technik..." kenne ich seit Kauf meines T5.2 im Jahr 2011.
Es hat sich nichts geändert und mit dieser Methode wird MAN bei Bauunternehmen, Speditionen etc. für die der TGE in der Fahrzeugklasse "platziert" wurde auf sehr wenig Gegenliebe stoßen.
Wer braucht schon einen Transporter, der mehr steht als fährt.
Auch im Jahr 2026 ist der Konzern nicht in der Lage den Kunden als Alphatester aussen vor zu lassen.
Den Spruch "...ist Stand der Technik..." kenne ich seit Kauf meines T5.2 im Jahr 2011.
Es hat sich nichts geändert und mit dieser Methode wird MAN bei Bauunternehmen, Speditionen etc. für die der TGE in der Fahrzeugklasse "platziert" wurde auf sehr wenig Gegenliebe stoßen.
Wer braucht schon einen Transporter, der mehr steht als fährt.
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Ich denke, dass man den Fall des TGE von Kai (TCL) sehr dediziert betrachten muss, denn das Fahrzeug wurde erheblich umgebaut. Unter anderem wäre da zu nennen:
riesiges EcoFlow Setup und massive Eingriffe in die Bordelektronik
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe(ACHTUNG: Halbwissen!), hängt (oder hing? Da wurde wohl was geändert) sein kompletter Ausbau direkt an der Starterbatterie. Auch seine Heizung (Timberline) hängt an der Starterbatterie. Dazu blieb das werkseitige Trennrelais im Fahrzeug und wurde soweit ich weiß nicht durch einen Ladebooster ersetzt. Jedenfalls wurde bei dem vorangegangenen Tripp ständig seine Starterbatterie leer gezogen. In der Folge hat er mit dem Ladebooster der Ecoflow regelmäßig über den Rückkanal die Starterbatterie geladen. Ein für das BMS vollkommen unplausibler SoC (und nach mehreren Tiefenentladungen wohl auch SoH) an der Starterbatterie und massive Ausgleichsströme, wenn das Trennrelais schließt sind die Folge.
Nach allem was ich bisher zu dem Thema in Erfahrung bringen konnte, gibt es wohl nicht viel effektivere Möglichkeiten das BMS eines auf MQB basierenden Fahrzeugs komplett durcheinander zu bringen.
Wenn ich die Aufbaurichtlinie für den Crafter richtig in Erinnerung habe, darf Strom daher nur an der Klemmleiste unter dem Fahrersitz (optional und auch nur für kleine Verbraucher) oder direkt an der Aufbaubatterie abgenommen werden. Aus diesem Grund ist das Autarkiepaket von Car Elektrik (offiziell von VW zertifiziert) so aufwendig. Da wird die Aufbaubatterie durch ein Leergehäuse mit massivem Sicherungshalter ersetzt und die Verkabelung aufwendig nach hinten in den Aufbau umgelegt. Das Trennrelais wird entfernt/stillgelegt, stattdessen ein Ladebooster installiert und die Batterien per LIN-Bus mit dem KFG verbunden, damit das BMS den SoC bestimmen kann. Hat alles Gründe.
sehr starke Höherlegung und massiv abweichende Rad-Reifen-Kombination
Ich weiß nicht genau, welche Auswirkungen das haben kann aber was man in seinen Videos sieht ist, dass die RDKS permanent leuchtet. Außerdem kann eine Höherlegung ohne Kalibrierung (was mit normalem Tester wegen Softwareschutz seit MJ2025 nicht mehr möglich ist) natürlich den Front-Assist stören. Auch halte ich weitere Probleme, wenn von den Radsensoren unplausible Werte kommen zumindest für nicht abwegig. Als ich meinen Tacho mit falschen Einstellungen versaut hatte, wurden auch Fehler im System abgelegt. Alles nur Spekulation. Alles kann... nichts muss...
Seilwinde und ACC (Front-Radar)
Greenmonkey schreibt selbst, dass bei Fahrzeugen ab MJ2025 Kalibrierungen notwendig sind, die direkt beim Hersteller durchgeführt werden müssen. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, war das im Sommer als die Winde verbaut wurde so auch noch nicht klar. Kai`s TGE dürfte einer der ersten MJ2025 mit einer Winde gewesen sein.
Man sollte dazu bedenken, dass der Grundriss dieses Fahrzeugs neu ist - das Fahrzeug ist streng genommen also ein Versuchsaufbau und nicht zuletzt wohl zum Teil auch ein Showcar (Kooperation mit MegaMobil).
Mit keiner meiner Aussagen möchte ich irgend jemandem Unwissenheit oder Fehler unterstellen. So ein komplexer Umbau wie der von TCL/Kai birgt einfach gewisse Risiken.
Was ich vielmehr sagen möchte ist, dass ein so stark umgebautes Fahrzeug ggf. nicht unbedingt die Referenz ist, um allgemeine Elektronikprobleme mit einem bestimmten Fahrzeugmodell zu erörtern.
Was einige Postings hier zu TCL/Kai angeht:
Kennen einige hier den Unterschied zwischen Vermutung und Tatsachenbehauptung? Man kann die Vermutung äußern, dass vertragliche Regelungen mit XYZ existieren aber das als Tatsache darzustellen ist doch wirklich daneben. Wer den Kanal kennt, weiß, dass Kai im vergangenen Sommer mehrfach darüber gesprochen hat, dass es eine Kooperation mit MegaMobil und MAN für dieses Fahrzeug gab, er das Fahrzeug aber gekauft habe. Gleichzeitig ist bekannt, dass das Fahrzeug einen komplett neuen Grundriss hat und auch als Showcar für Messen mit allem vollgestopft wurde, was der Markt zu bieten hat. Ist doch alles Transparent in seinen Videos zu sehen. Was wollt ihr denn? Würdet ihr als "Unternehmer" (nichts anderes ist er) alles offenlegen? Sicher nicht.
Und davon ab wollte er glaub auch noch ein Video zu den Kosten des Ausbaus machen - wenn alles läuft... Durch die Verzögerungen im letzten Jahr ging das wohl unter. Wer seine Videos kennt weiß, dass das Fahrzeug viel zu spät fertig wurde und von Anfang an gezickt hat - mit dem Einbau der Winde ging es so richtig los.
An alle Betroffenen:
Ich drücke euch die Daumen, dass Ursachen gefunden werden
riesiges EcoFlow Setup und massive Eingriffe in die Bordelektronik
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe(ACHTUNG: Halbwissen!), hängt (oder hing? Da wurde wohl was geändert) sein kompletter Ausbau direkt an der Starterbatterie. Auch seine Heizung (Timberline) hängt an der Starterbatterie. Dazu blieb das werkseitige Trennrelais im Fahrzeug und wurde soweit ich weiß nicht durch einen Ladebooster ersetzt. Jedenfalls wurde bei dem vorangegangenen Tripp ständig seine Starterbatterie leer gezogen. In der Folge hat er mit dem Ladebooster der Ecoflow regelmäßig über den Rückkanal die Starterbatterie geladen. Ein für das BMS vollkommen unplausibler SoC (und nach mehreren Tiefenentladungen wohl auch SoH) an der Starterbatterie und massive Ausgleichsströme, wenn das Trennrelais schließt sind die Folge.
Nach allem was ich bisher zu dem Thema in Erfahrung bringen konnte, gibt es wohl nicht viel effektivere Möglichkeiten das BMS eines auf MQB basierenden Fahrzeugs komplett durcheinander zu bringen.
Wenn ich die Aufbaurichtlinie für den Crafter richtig in Erinnerung habe, darf Strom daher nur an der Klemmleiste unter dem Fahrersitz (optional und auch nur für kleine Verbraucher) oder direkt an der Aufbaubatterie abgenommen werden. Aus diesem Grund ist das Autarkiepaket von Car Elektrik (offiziell von VW zertifiziert) so aufwendig. Da wird die Aufbaubatterie durch ein Leergehäuse mit massivem Sicherungshalter ersetzt und die Verkabelung aufwendig nach hinten in den Aufbau umgelegt. Das Trennrelais wird entfernt/stillgelegt, stattdessen ein Ladebooster installiert und die Batterien per LIN-Bus mit dem KFG verbunden, damit das BMS den SoC bestimmen kann. Hat alles Gründe.
sehr starke Höherlegung und massiv abweichende Rad-Reifen-Kombination
Ich weiß nicht genau, welche Auswirkungen das haben kann aber was man in seinen Videos sieht ist, dass die RDKS permanent leuchtet. Außerdem kann eine Höherlegung ohne Kalibrierung (was mit normalem Tester wegen Softwareschutz seit MJ2025 nicht mehr möglich ist) natürlich den Front-Assist stören. Auch halte ich weitere Probleme, wenn von den Radsensoren unplausible Werte kommen zumindest für nicht abwegig. Als ich meinen Tacho mit falschen Einstellungen versaut hatte, wurden auch Fehler im System abgelegt. Alles nur Spekulation. Alles kann... nichts muss...
Seilwinde und ACC (Front-Radar)
Greenmonkey schreibt selbst, dass bei Fahrzeugen ab MJ2025 Kalibrierungen notwendig sind, die direkt beim Hersteller durchgeführt werden müssen. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, war das im Sommer als die Winde verbaut wurde so auch noch nicht klar. Kai`s TGE dürfte einer der ersten MJ2025 mit einer Winde gewesen sein.
Man sollte dazu bedenken, dass der Grundriss dieses Fahrzeugs neu ist - das Fahrzeug ist streng genommen also ein Versuchsaufbau und nicht zuletzt wohl zum Teil auch ein Showcar (Kooperation mit MegaMobil).
Mit keiner meiner Aussagen möchte ich irgend jemandem Unwissenheit oder Fehler unterstellen. So ein komplexer Umbau wie der von TCL/Kai birgt einfach gewisse Risiken.
Was ich vielmehr sagen möchte ist, dass ein so stark umgebautes Fahrzeug ggf. nicht unbedingt die Referenz ist, um allgemeine Elektronikprobleme mit einem bestimmten Fahrzeugmodell zu erörtern.
Was einige Postings hier zu TCL/Kai angeht:
Kennen einige hier den Unterschied zwischen Vermutung und Tatsachenbehauptung? Man kann die Vermutung äußern, dass vertragliche Regelungen mit XYZ existieren aber das als Tatsache darzustellen ist doch wirklich daneben. Wer den Kanal kennt, weiß, dass Kai im vergangenen Sommer mehrfach darüber gesprochen hat, dass es eine Kooperation mit MegaMobil und MAN für dieses Fahrzeug gab, er das Fahrzeug aber gekauft habe. Gleichzeitig ist bekannt, dass das Fahrzeug einen komplett neuen Grundriss hat und auch als Showcar für Messen mit allem vollgestopft wurde, was der Markt zu bieten hat. Ist doch alles Transparent in seinen Videos zu sehen. Was wollt ihr denn? Würdet ihr als "Unternehmer" (nichts anderes ist er) alles offenlegen? Sicher nicht.
Und davon ab wollte er glaub auch noch ein Video zu den Kosten des Ausbaus machen - wenn alles läuft... Durch die Verzögerungen im letzten Jahr ging das wohl unter. Wer seine Videos kennt weiß, dass das Fahrzeug viel zu spät fertig wurde und von Anfang an gezickt hat - mit dem Einbau der Winde ging es so richtig los.
An alle Betroffenen:
Ich drücke euch die Daumen, dass Ursachen gefunden werden
Crafter 'PLUS' 130kW 4Motion L4H3 (MJ2020) - Reisemobil Selbstausbau
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Vielen Dank für die ausführlichen Schilderung bezüglich Vermutungen, Tatsachen und Behauptungen! Das hilft allen Lesern hier sehr, sehr viel weiter.
Viele Grüße sendet Holm
Vorwärts immer - rückwärts nimmer!
LKW-Kastenwagen L2/H2, 319 V6 4x4 aus 03/2021, Individualausbau zum Reisemobil, iHA=3,923
E 350 BLUETEC Kabrio (A207) aus 02/2014
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- Toolman
- Wird so langsam nervig

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- Registriert: 12 Aug 2016 16:32
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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
zumindest im Falle von Kai gabs ne Lösung, der Sensor corne dürfte defekt gewesen sein, alle diesbezüglichen Fehler konnten behoben werden. 
cheers Martin!
2017 316 4x4
2023 Model Y
1980 Citroen Mehari
2021 Seat Mii electric
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-
fuzzy-baer
- Kennt sich schon aus

- Beiträge: 138
- Registriert: 23 Dez 2021 16:47
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Ist das wirklich so? Im Video vom Kai wird doch ab Minute 37:40 erklärt, dass der Frontassistent und irgendein Emergency Assist Fehler immer noch da ist, obwohl die Sensoren getausch wurden und bis in die Nacht irgendwelche Kalibrierungsfahrten gemacht wurden.Toolman hat geschrieben: 24 Feb 2026 20:38 zumindest im Falle von Kai gabs ne Lösung, der Sensor corne dürfte defekt gewesen sein, alle diesbezüglichen Fehler konnten behoben werden.![]()
https://www.youtube.com/watch?v=gsoCMJYfjfo
Aus der Sicht vom Kai war die Fahrt nach Innsbruck (einfache Strecke ca. 200km) trotzdem ein voller Erfolg!
Da kann ich mich nur anschließen: Happy Kai, happy Life!
Gruß
Sepp
Zuletzt geändert von fuzzy-baer am 25 Feb 2026 15:34, insgesamt 1-mal geändert.
-
fuzzy-baer
- Kennt sich schon aus

- Beiträge: 138
- Registriert: 23 Dez 2021 16:47
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
...
Zuletzt geändert von fuzzy-baer am 25 Feb 2026 15:34, insgesamt 1-mal geändert.
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
der Emergency Fehler kam anscheinend daher, dass er irgend eine Registrierung ignoriert hat.
Frontassist;
es wurden von einem Spenderfahrzeug die Reifen montiert. Was aber nichts brachte.
Dann wurde das Steuergerät vom Spenderfahrzeug verwenden. Ebenfalls ohne Lösung.
Schließlich wurde der Sensor vom Spenderfahrzeug verwendet, welcher das Problem gelöst hat.
Die ganzen 12 Volt-Probleme waren hausgemacht durch Arbeiten welche nicht durch MAN durchgeführt wurden. Die haben den "Murks" dann sachgerecht und MAN-konform korrigiert.
Dabei wurde dann auch noch die noch niemals funktionierende Standheizung zum Leben erweckt.
Als Fazit kann man sagen, dass ausschließlich der Sensor vom Frontassistenten auf die Flagge von MAN zu schreiben ist.
Frontassist;
es wurden von einem Spenderfahrzeug die Reifen montiert. Was aber nichts brachte.
Dann wurde das Steuergerät vom Spenderfahrzeug verwenden. Ebenfalls ohne Lösung.
Schließlich wurde der Sensor vom Spenderfahrzeug verwendet, welcher das Problem gelöst hat.
Die ganzen 12 Volt-Probleme waren hausgemacht durch Arbeiten welche nicht durch MAN durchgeführt wurden. Die haben den "Murks" dann sachgerecht und MAN-konform korrigiert.
Dabei wurde dann auch noch die noch niemals funktionierende Standheizung zum Leben erweckt.
Als Fazit kann man sagen, dass ausschließlich der Sensor vom Frontassistenten auf die Flagge von MAN zu schreiben ist.
Grüßle
Oliver
VW Crafter Kasten 35 MR HD FRONT 0603 CBY
Oliver
VW Crafter Kasten 35 MR HD FRONT 0603 CBY
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Jubi
- Stammgast

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Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Mich würde in dem Zusammenhang ja Interessieren ob dieses zuvorkommende Gebaren bei allen MAN kunden so statt findet ,weil wenn es nicht zusammengeschnitten ,geschönt ist würd sich wohl keine Werkstatt soviel dauerhafte Mühe geben(können ) drei Mann bis spät in die Nacht bei offensichtlichen Problemen von dritten über die Kosten mal ganz zu schweigen.
Re: MAN TGE ab Ende 2024 Elektronikprobleme
Leute... wir sind uns schon einig, dass MAN bei einer Kooperation mit einem >80.000 Follover schweren YouTuber, dem eine Drehgenehmigung erteilt wird, etwas mehr an einer Lösung gelegen ist, als bei einem "Otto-Normal-Kunden"?
Wichtig für uns ist doch, dass in dem Video für nicht wenige von uns sehr wichtige Details stecken. Zum Beispiel wird dort auf dem Silbertablett serviert, dass man beim Crafter SY / TGE keine Verbraucher direkt auf die Starterbatterie legen darf, sondern sich bei Änderungen an der Elektronik strikt an die Vorgaben des Herstellers zu halten hat. Auch die (valide!) Begründung wird genannt.
Das ist doch der Mehrwert aus diesem Video und nicht die Erkenntnis, dass die bei einem YouTuber mit Kamera in der Hand eine Extraschicht einlegen.
Anders formuliert:
Wer den Mehrwert erkennt wird selber weiterkommen. Wer sich darüber aufregt, dass MAN dem Kai ne Extrawurst spendiert, ist selber Schuld.
Was den Front-Assist angeht:
Es ist durchaus möglich, dass hier mehrere Fehler vorlagen. Einerseits konnte das ursprüngliche Steuergerät nicht angelernt/kalibriert werden. Das haben sie durch den Tausch in den Griff bekommen. Was jedoch nicht gezeigt wurde ist, ob dieses Steuergerät in dem anderen TGE den gleichen Fehler geworfen hat.
Dazu kommt, dass die Rad-Reifen-Kombination von Kai außergewöhnlich ist. Wer sagt, dass da nicht auch ein Problem besteht? Wir wissen auch nicht, ob eine Tachobox verbaut wurde bzw. die Tachoangleichung durchgeführt wurde. Ich vermute, dass aus dieser Richtung auch der Test mit den Rädern des anderen Fahrzeugs kam.
Anmerkung:
Ich hatte versuchsweise in meinem Tacho die Codierung für den Radumfang geändert und dabei zwei Erkenntnisse:
A) Diese Änderung ist irreversiebel. Die Folge war ein neuer Tacho mit allem was dazugehört. Nicht nachmachen!
B) Die Änderung hat Fehler im ESC-System ausgelöst. Einen Front-Assist habe ich nicht. Aber es wäre nur logisch, wenn der dann aussteigt.
Lange Rede kurzer Sinn:
Wer das Video gesehen hat weiß, dass man die Fehler am Fahrzeug von TCL/Kei dediziert betrachten muss.
Wichtig für uns ist doch, dass in dem Video für nicht wenige von uns sehr wichtige Details stecken. Zum Beispiel wird dort auf dem Silbertablett serviert, dass man beim Crafter SY / TGE keine Verbraucher direkt auf die Starterbatterie legen darf, sondern sich bei Änderungen an der Elektronik strikt an die Vorgaben des Herstellers zu halten hat. Auch die (valide!) Begründung wird genannt.
Das ist doch der Mehrwert aus diesem Video und nicht die Erkenntnis, dass die bei einem YouTuber mit Kamera in der Hand eine Extraschicht einlegen.
Anders formuliert:
Wer den Mehrwert erkennt wird selber weiterkommen. Wer sich darüber aufregt, dass MAN dem Kai ne Extrawurst spendiert, ist selber Schuld.
Was den Front-Assist angeht:
Es ist durchaus möglich, dass hier mehrere Fehler vorlagen. Einerseits konnte das ursprüngliche Steuergerät nicht angelernt/kalibriert werden. Das haben sie durch den Tausch in den Griff bekommen. Was jedoch nicht gezeigt wurde ist, ob dieses Steuergerät in dem anderen TGE den gleichen Fehler geworfen hat.
Dazu kommt, dass die Rad-Reifen-Kombination von Kai außergewöhnlich ist. Wer sagt, dass da nicht auch ein Problem besteht? Wir wissen auch nicht, ob eine Tachobox verbaut wurde bzw. die Tachoangleichung durchgeführt wurde. Ich vermute, dass aus dieser Richtung auch der Test mit den Rädern des anderen Fahrzeugs kam.
Anmerkung:
Ich hatte versuchsweise in meinem Tacho die Codierung für den Radumfang geändert und dabei zwei Erkenntnisse:
A) Diese Änderung ist irreversiebel. Die Folge war ein neuer Tacho mit allem was dazugehört. Nicht nachmachen!
B) Die Änderung hat Fehler im ESC-System ausgelöst. Einen Front-Assist habe ich nicht. Aber es wäre nur logisch, wenn der dann aussteigt.
Lange Rede kurzer Sinn:
Wer das Video gesehen hat weiß, dass man die Fehler am Fahrzeug von TCL/Kei dediziert betrachten muss.
- Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Dr.Oetzi für den Beitrag (Insgesamt 3):
- v4e (26 Feb 2026 08:17), jochem (26 Feb 2026 10:44), fuzzy-baer (26 Feb 2026 13:17)
Crafter 'PLUS' 130kW 4Motion L4H3 (MJ2020) - Reisemobil Selbstausbau










