ich bin die letzten zwei Jahre mit einer LiFePo-Akku mit 200Ah und einem Smart-Shunt durch die Gegend gefahren (soweit eigentlich alles gut).
Als "Großverbraucher" hatte habe ich nur einen Victron-Wechselrichter (500W) verbaut und die Kabel (meiner Meinung nach) korrekt dimensioniert.
Im Januar, als ich unterwegs war, habe ich dennoch "Gummi"-Geruch festgestellt, als ich einen 500W-Wasserkocher (AC) betrieben hatte. Da hatte ich vermutet, dass der Wechselrichter an seine Grenzen kommen würde und die Kabel eventuell doch zu warm werden würden. (hab das trotzdem ca. drei mal gemacht, weil ich währenddessen an den Kabeln keine Veränderung bemerkt habe).
Jetzt, sechs Monate später, sehe ich allerdings an meinem Akku, dass die Minuspol-Abdeckung des Akkus (Kunststoff) angeschmolzen und innerlich total verkohlt ist. Ich wäre also quasi fast abgebrand.

Den Shunt habe ich mit einem Masseband verbunden, welches ich mit Kabelisolierung (Stoff-Klebeband) umwickelt hatte. Leider musste ich das Masseband mit Biegung verlegen, weil ich es einfach anders nicht hinbekommen hatte (siehe Bilder).
Das Minus-Kabel meiner Verteiler-Box hin zum Akku hatte ich mit 50mm2 dimensioniert. Das ist also ausreichend. Darüber hinaus sieht es tatellos aus (auch der Schrumpfschlauch und so. Aber auch am Minus-Pol.)
Offenbar entstand der "Schwelbrand", quasi an der Plastik-Schraube, die die Abdeckung gehalten hat (siehe Fotos).
Jetzt ist die große Frage. Was ist passiert?? Der Widerstand war da offenbar so groß, dass es ordentlich warm geworden ist. Aber warum??
Lag das an der Verlegung des Massebandes?
Hat der Akku einen Weg? (etwa zwei Jahre alt). Hatten die Ringe des Batteriewächters schlechten Kontakt?
Da das Thema so heikel ist, bitte nur "professionelle Mutmaßungen" äußern.

Würde mich aber freuen, wenn vielleicht jemand seine Kenntnisse und Einschätzung mit mir teilen würde.
Beste Grüße,
Steffen