Ich habe Dämmplatten aus vernetztem PE-Kunststoff verwendet, wie sie auch im Automobilbau zur Geräuschdämmung verwendet werden. Die gibt es in verschiedenen Dicken von 3 bis 30mm und lassen sich bei vorsichtiger Erwärmung mit dem Heissluftföhn (max. 120°C) zumindest etwas an die Geometrie anpassen. Grosser Vorteil dieses Materials ist es, dass es keine Feuchtigkeit aufnimmt und einen guten Lärm-und Wärmedämmwert hat.
Verkaufen tut die Matten z.B. Berger oder Reimo für ein Schweinegeld (ich glaube so um die 20-30€/m²)

. Ich hab die Dinger durch Zufall bei einem Firmenverkauf erhalten und hab da natürlich zugeschlagen und gedämmt was geht.
Das mit dem Einpassen ist nicht so einfach und auch mir hat das Werkzeugfach im Fussraum des Beifahrers ganz schöne Probleme bereitet; auch im Bereich des Ganghebels steht die Fussmatte ab und wirft Wellen - werde hier bei Gelegenheit noch einen Metallring zimmern und dann mit dem Bodenblech verschrauben müssen.
Bei der Dämmung bin ich der Meinung, das Problem muss an der Quelle gepackt werden und der Lärm unterdrückt werden, bevor er ins Blech übertragen wird und sich dort fortpflanzt => möglichst viel im Motorraum isolieren!
Ohne grösseren Aufwand kann man z.B. nach Ausbau des Gebläses im Motorraum die Blechwand hin zum Amaturenbrett verkleiden - etwas künstlerisches Gepfriemel ist bei den Rundungen natürlich schon dabei

aber wenns hinterher ein paar dB'chen leiser ist ...
