Abzocke in meiner DB Werkstatt

Umbau- und Reparaturanleitungen + Erfahrungsberichte
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Lars297
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Abzocke in meiner DB Werkstatt

#1 

Beitrag von Lars297 »

 Themenstarter

Ich möchte jetzt mal mein jüngstes Erlebnis mit meiner DB Werkstatt vor Ort los werden:

Habe für meinen LT nen Termin zur Achsvermessung und Spur einstellen gemacht, weil ich die Traggelenge und Stoßdämpfer neu gemacht habe.
Bei der gelegenheit, weil ja vorne schon alles auseinander gebaut war, habe ich gleich die Spurstangenköpfe gelöst, damit die beim Termin noch schnell mit gemacht werden können.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Habe das Auto zum Termin gebracht, und folgende Dinge in Auftrag gegeben:
- Achsvermessung + Spur einstellen
- Spurstangenköpfe erneuern (habe ich schon gelöst)
- Gewinde vorne rechts nachschneiden (Schraube schief drin)
- Bremsschlauch vorne rechts erneuern

Das Auto habe ich nach 3 Stunden wieder abgeholt.

Auf der Rechnung, welche per Post kam, wurden 42 AW´s (12 AW´s sind eine Stunde) + Achsvermessung und + Spur einstellen aufgelistet.
Allein für´s Spurstangenköpfe wechseln wurden 16 AW´s berechnet!!! :shock: :shock:
Dabei hatte ich die doch schon gelöst, und der Wechsel sollte nicht länger als ne halbe Stunde dauern - für beide Seiten.
Für´s Bremsschlauch wechseln (das Rad war eh schon runter wegen Gewinde nachschneiden und Spurstangenkopf) wurde ne halbe Stunde abgerechnet. :x
Alles in allem war der LT 3 Stunden da, und grob über den Daumen wurden 4 Stunden berechnet.
Auf Nachfrage wie das denn sein könnte, wurde geantwortet, das nach Vorgabe von DC abgerechnet wird. Aus Kulanz wurden 50 Euro gutgeschrieben.
Also ich finde das mehr als nur eine dreiste Abzocke und für mich hat sich diese Werkstatt mehr als erledigt.
Warte nur noch auf den Anruf vom CallCenter der nach der Kundenzufriedenheit fragt.... :evil: :evil: :evil:
Nichts vermiest einem den Freitag mehr als festzustellen, dass erst Mittwoch ist !
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WilleWutz
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#2 

Beitrag von WilleWutz »

Nix Call-Center. Laß`Dir doch `nen Fragebogen schicken.

Kann man als Erlebnis-oder Erfahrungsbericht sehr gut verwenden. :wink:


Manche Werkstätten sparen um jeden Preis.

Dieser Preis war ein Kunde.
Gruß

Peter

212D`99 >in gute Hände abgegeben<
3 :mrgreen: D`08 Mitlhoda
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benjamin
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#3 

Beitrag von benjamin »

offenbar ein Problem der Überorganisation...?
jede Arbeit, oder zumindestens die Standard-Arbeiten, ist erfasst und hinterlegt, welche Zeit dafür berechnet werden kann.
(kenne das z.B. von Service, Zahnriemenwechsel etc.)

Ob das aber wirklich bis ins Detail geht, und dann auch die exotischsten Arbeiten auch standardisiert sind (wieviel Zeit wofür), weiss ich nicht.

Irgendwie schon komisch, wenn du genau weisst, wielange das Fz dort war und was dann auf der Rechnung ausgewiesen wird. Gibt's aber bestimmt nicht nur bei Werkstätten sondern auch in jeder anderen Branche (Baugewerbe, Zahnarzt, Dienstleistungen allg).
Nur selten, dass es ein Kunde so offensichtlich merkt und dann auch noch reklamiert :mrgreen:

Denke eher, dass die Betriebe, die streng nach Reglement arbeiten (aus Gründen der Funktion in einem Grossbetrieb wohl notwendig, oftmals als qualitätssteigernde Massnahme dargestellt) weniger flexibel sind, aber i.d.R. auch gute (Aber teuere?) Leistungen erbringen...(?)

Für das nächste Mal vielleicht einen Kostenvoranschlag machen lassen, und zwar nur schriftlich (Beweisbarkeit). Machen wir seit entsprechenden Erfahrungen bei "grösseren" Sachen bzw. Arbeiten, die in die Fahwerkstatt müssen (Getriebe, Motor) praktisch nur noch so.
Dann ist das Ganze irgendwie kalkulierbar.

Übel natürlich, wenn aus Kostengründen die selbst durchführbaren Arbeitschritte bereits gemacht wurden und die Werkstatt dann denn Rep-Plan/Leitfaden abhakt (und diese Punkte so verrechnet) ohne zu bemerken/berücksichtigen, dass diese Arbeiten eigentlich schon vorbereitet waren...

Weiss nicht, ob eine Werkstatt deswegen gerade links liegen gelassen werden kann...Denke, es ist eine Frage der Alternative; hat es zuhauf Werkstätten und wenig Kunden, werden sich die Werkstätten etwas mehr um die Kunden bemühen müssen. Hast du die einzige (Marken-)Werkstatt weit und breit, kannst du dir relativ viel erlauben, weil die Leute ja (für bestimmte Arbeiten) zu dir kommen müssen. Ist natürlich der schlechtestmögliche Fall, kann aber sein.

...

mfG
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benjamin
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#4 

Beitrag von benjamin »

was kostet denn eine Arbeitsstunde (60') Werkstattzeit bei euch?

Bei uns in der Schweiz sind so CHF 150.- (EUR 100.- ) die Stunde bei VW der Normalfall...ist das viel? (JA, für den Kunden schon, vorallem, wenn du weisst, dass der Lehrling/Azubi die Arbeit gemacht hat, mit einem Stundenlohn von drei, vier Euro)

was zahlt ihr so?
was kostet eine "freie" Werkstatt?

mfg
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#5 

Beitrag von Lars297 »

 Themenstarter

Die Rechnung von DB betrug irgendwas bei 430 Euro inkl.
Die DB Werkstatt nimmt 75,- Euro die Stunde plus 19% Steuern. Also 89,25 Euro brutto

Habe noch ne freie Werkstatt, wo ich sonst eigentlich immer hin fahre. Sehr gute Arbeit für 44,50 Euro + Steuern die Stunde.

Die gehen zwar auch nach Vorgabe, rechnen aber nie mehr ab als sie wirklich getan haben. Eher weniger...
Die sagten, als ich denen den Fall geschildert habe, das bei allen Herstellern die Vorgaben sehr, sehr eng bemessen sind. Nur bei Mercedes kann man sich richtig Zeit lassen...
Spricht auch irgendwie Bände..
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#6 

Beitrag von Lars297 »

 Themenstarter

benjamin hat geschrieben: Weiss nicht, ob eine Werkstatt deswegen gerade links liegen gelassen werden kann...Denke, es ist eine Frage der Alternative; hat es zuhauf Werkstätten und wenig Kunden, werden sich die Werkstätten etwas mehr um die Kunden bemühen müssen. Hast du die einzige (Marken-)Werkstatt weit und breit, kannst du dir relativ viel erlauben, weil die Leute ja (für bestimmte Arbeiten) zu dir kommen müssen. Ist natürlich der schlechtestmögliche Fall, kann aber sein.
Die nächste DB Werkstatt ist 50km entfernt. Darum also leider in manchen Dingen (fast) die einzige Wahl...
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#7 

Beitrag von SprinterSven1 »

Das ist wirklich eine Frage der Überorganistation, derjenige, der die Rechnung schreibt hat sich vermutlich nicht mal was böses dabei gedacht. Die meisten Kunden merken es wohl auch kaum, da die wenigsten das Fahrzeug direkt nach der Fertigstellung abholen.

Ich weiss schon, warum mir kleinere, inhabergeführte Werkstätten lieber sind.

MFG Sven
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#8 

Beitrag von Lars297 »

 Themenstarter

Also hier handelt es sich um eine solche Inhabergeführte Werkstatt. Die Niederlassung in göttingen meide ich deswegen schon...
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der Vahrende
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#9 

Beitrag von der Vahrende »

Meine (freie) Werkstatt nimmt (normalerweise) EUR 60.-- incl. Mwst. die Stunde. Mit dem Inhaber bin ich füher zur Schule gegangen und "um die Häuser" gezogen. Vor Abzocke habe ich bei ihm daher keine Angst. In aller Regel bereite ich die Arbeiten an meinem Vito, Sprinter oder Audi A6 bei ihm in der Werkstatt vor (bin ja gelernter Schlosser) , lege die Termine in eine Zeit, in der er mal nicht voll ausgelastet ist und er, bzw. einer seiner 4 Mitarbeiter machen dann den entsprechenden Job an meinen Autos. Arbeiten, die er selbst (noch) nicht durchführn kann, lässt er in Fremdfirmen (z.B. Spureinstellen) machen, berechnet mir das aber zum Nettopreis ohne Aufschlag. Seitdem ich mit Vito oder Sprinter bei ihm auflaufe, hat er z.B. in OBD Software und entsprechende Adapter investiert (speziell für meine Fahrzeuge), bis auf ganz wenige Kleinigkeiten kann er damit alles das auslesen und zurückstellen, was auch die StarDiagnose kann. (z.B. Airbagfehlermeldung schafft sie SW auch!).
Bei Reparaturen wird auch schonmal unkonventionell getestet und geprüft, um einem Fehler auf die Spur zu kommen und somit die Ersatzteilkosten gering zu halten. Seine ausländischen (russischen) Mitarbeiter verstehen es perfekt, zu improvisieren und sind keine Teilewechsler sondern echte Mechaniker, die auch noch Lager an Lichtmaschinen oder Kohlen an Anlassern wechseln! Anstatt eines Anlassers für weit über 100 EUR oder einer Lima für über 200 EUR steht dann auch mal 3 Euro für ein Lager oder 5 EUR für Kohlen und 45 Minuten AZ für das Reparieren desselben auf der Rechnung, zzgl. des Ein- und Ausbauen aus dem Fahrzeug. Unterm Strich eine deutliche Ersparnis und: es ist immer noch ein Originalteil im Auto verbaut und kein Nachbau, denn ich würde ja sowieso niemals einen Anlasser o.ä. bei Mercedes kaufen, sondern eh einen Nachbau. An meinem Vito wurde das Getriebe komplett neu gelagert, incl. Material und neuer Kupplung habe ich 800.-- EUR bezahlt. Kriegt man für 800.--EUR bei Mercedes die Kupplung gewechselt? Ich glaube nicht.....Ein gebrauchtes Getriebe schlägt sicherlich mit mindestens 800 - 1000 EUR zu Buche, von einem neuen wollen wir gar nicht reden. Die Rep. der Kopfdichtung an meinem 230er TD Vito hat incl. Stoßdämperwechsel (selbst angelieferte Dämpfer) 1000 EUR gekostet, bei eingebautem Motor. Mercedes sieht für das Wechseln der Kopfdichtung beim Vito einen Ausbau des Motors vor, die Kosten liegen meist bei weite über 2000.-- EUR.
Das einfach Erfolggeheimnis seiner Werkstattführung: er macht ZEITWERTGERECHTE Reparaturen und verprellt damit auch die Besitzer älterer Autos nicht, die ein nicht unerhebliches Kundenpotenzial darstellen und aufgrund der übelsten Abzockmethoden niemals in eine Markenwerkstatt fahren würden. Inzwischen denkt man in der Werkstatt sogar darüber nach, eine Grube zu bauen, um z.B. an meinem Sprinter besser arbeiten zu können. Weitere "Bus"fahrer (Transen usw.) zählen inzwischen auch zu seinem Kundenkreis, so das auch diese Investition sich sicherlich lohnt. Darüberhinaus verfügt man auch über alle erforderlichen Maschinen zur Motoreninstandsetzung. Ein 1,6 Liter Dieselmotor aus einem meiner fühere Golf Diesel hat es nach einer Rep bei ihm noch 400.000 km im Alltagsleben ausgehalten, bis das Blechkleid des Golf von hinten jäh kaltverformt wurde.....Damaliger Preis (1998) für die Motorinstandsetzung: 950 DM!
Allzeit gute & sichere Fahrt wünscht
Peter
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#10 

Beitrag von SprinterSven1 »

Das hört sich nach der "idealen" Werkstatt an. Ich hab bei mir in der Gegend auch 2 solche, zu denen ich immer gehe. Leider ist man halt in der Garantiezeit gezwungen, zu den "Abzocherwerkstätten" zu gehen.

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#11 

Beitrag von Opa_R »

Hy Peter :wink:
Beim vito muß nur beim CDI der Motor raus für Kopfdichtung :roll:
Bei uns kost der AW ~ 9 €
Liebe grüße Renate und Schorsch ;)
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#12 

Beitrag von der Vahrende »

Hy Schorsch,

beim Vito 230TD ist es so eng, das man beim Kopfabnehmen den Windlauf so haarscharf touschiert, das ich mir sehr gut vorstellen kann, das auch hier der Motor raus müsste. Im V-Club Forum habe ich gelsen, das auch beim 230er der Motor normalerweise rauskommt, einfach weil es praktischer ist. Oder möchte MB riskieren, das die Mitarbeiter sich die Finger aufschlitzen? ICH hätte den Kopf so auf jeden fall nicht wieder zusammen, allerhöchstens auseinander bekommen.
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#13 

Beitrag von Arne »

Ich finde es schade, das immer wieder die Rede von Abzockerwerkstätten ist.

1:Der Stundenverrechnungssatz ist doch von vornherein klar.
2: Bei Reparaturen einen Kostenrahmen festlegen. Sollte dieser überschritten werden, um vorherigen Anruf bitten.
2: Der Abrechnungsmodus nach AW hat nicht nur Nachteile: Dauert die "Normale" Arbeit (ohne Erschwernis) mal länger, ist die Werkstatt und nicht der Kunde der Leidtragende.
3: Bei grösseren Reparaturen steht es jedem frei, vorher einen "verbindlichen" Kostenvoranschlag einzuholen.

Und zum Schluss:

Hier wird immer wieder freudig geschildert, das einem die Sekretärin einen Kaffee serviert hat, das man "umsonst" in der Kantine zu Mittag essen durfte, das man in der lederbezogenen Sitzgruppe bei einem Getränk auf die Fertigstellung gewartet hat....

Kost ja alles nichts. :wink:

Alleine die Lehrgangskosten(Schulung) der Mechaniker, die Miete(Leasing für das/die Stardiagnosegerät(e) betragen Unsummen.

Und ein geringer Gewinn sei doch jedem Unternehmen zugestanden. 8)

Schlußendlich:

Der Kunde entscheidet, wo er sich wohl (gut betreut) fühlt.
KEIN Vertragshändler, keine Niederlassung kann es ich heute noch leisten, Kunden zu vergraulen oder zu verprellen.

Aber:
Wo Menschen arbeiten, passieren halt Fehler. :!:

Wichtig:
Wenn solche Fehler passieren, MUSS die Möglichkeit bestehen, das Problem in einem Gespräch zur beiderseitigen Zufriedenheit auszuräumen.

In diesem Sinne, viele Grüsse,

Arne
Zuletzt geändert von Arne am 22 Jul 2009 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
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#14 

Beitrag von Opa_R »

Hy Peter :wink:
Häää , wie jetzt ? Freiwillig mehr Geld ausgeben als nötig ??????
:shock: Geht´s dir heut gut ? :shock: gerad wird über ne Rechnung diskutiert un nu so ne Antwort ? ok , wenn man sich´s leisten kann :lol:
Schick sie alle zu uns :lol: :lol: :lol: :lol:
Liebe grüße Renate und Schorsch ;)
Alle Angaben ohne Gewähr :)

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#15 

Beitrag von SprinterSven1 »

Hi Arne,

damit Du mich net falsch verstehst: Ich bin selber gelernter Automobilkaufmann und kenne die Hintergründe und auch Kosten, die der normale Kunde nicht sieht bzw. wahrnimmt. Mit Abzockerei meine ich wirklich nur die Werkstätten, die sich am vermeintlich Ahnungslosen Kunden auf nicht saubere Art und Weise bereichern. Z.B. als ich meinen Sprinter zuletzt bei DC in Nürnberg hatte: 3 Birnchen defekt, gesamt 8 AW nur für den Tausch von 3 Birnchen, bei einem Kundendienstpreis von über 300,- EUR gesamt finde ich das schon dreist.

MFG Sven

P.S.: Ich hab dort auch keinen Kaffee getrunken ;). Nur eine Breze hab ich mir dann schon mitgenommen. :lol:
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