Differentialsperre Hinterachse W906 4x4

Mercedes Sprinter 2 (Typ NCV3, Baumuster W906) & VW Crafter 1 - ab 2006 bis 2017 bzw. 2018
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belgier
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Re: Differentialsperre Hinterachse W906 4x4

#31 

Beitrag von belgier »

Tolle Skizze

Ich habe beim Toyota HJ61 auch eine ARB-Sperre hinten einbauen lassen.

Ich wollte aber einen Sicherheitsschalter damit ein versehentliches einschalten während der fahrt ausgeschlossen werden kann.

Auf dem Bild sieht man die rote Schutzklappe
20200528_210127.jpg
Dateianhänge
20200528_210136.jpg
Gruss Felix

Sprinter 413 CDI (904) 4x4 mit Untersetzung und Sperre hinten
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Toolman
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Re: Differentialsperre Hinterachse W906 4x4

#32 

Beitrag von Toolman »

Was ich kostenmäßig ned so ganz check ist der Unterschied bei verschiedenen Fahrzeugen.

Mein Cherokee XJ hatte an der HA nen Airlocker, der hat damals mit Einbau rund 800€ gekostet (ist schon ne weile her), beim Sprinter kostet das rund 6000€
cheers Martin!

2017 316 4x4
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hljube
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Re: Differentialsperre Hinterachse W906 4x4

#33 

Beitrag von hljube »

Nennt sich Inflation und Marktwirtschaft....
Scheißzeug sag ich dir!
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Julian

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Re: Differentialsperre Hinterachse W906 4x4

#34 

Beitrag von Paul86 »

Ich möchte mich dann auch mal offiziell in die Rubrik „Haben statt brauchen“ einreihen.

Ich komme gerade nach 1,5 Tagen Blut, Schweiß und gelegentlichen verbalen Entgleisungen aus der Werkstatt. Es fehlt nur noch der Druckluftanschluss, dann ist der Einbau durch. Probefahrt folgt am Wochenende – sofern bis dahin keine Schraube übrig bleibt.

Kurz zur Vorgeschichte:
Die Sperre konnte ich für einen Freundschaftspreis aus dem persönlichen „Schrank der Schande“ meines Arbeitskollegen retten. Ihr kennt das vermutlich: Teile kaufen, große Pläne haben, dann verschwinden sie für Jahre ins Regal. In diesem Fall jetzt mit Happy End.

Zusätzlich konnte ich den Seniorchef unserer örtlichen LKW-Werkstatt motivieren, mir mit seinen knapp 60 Jahren Erfahrung zur Seite zu stehen. Alleine dafür hat sich die Aktion eigentlich schon gelohnt. Wenn so jemand zwischendurch nur grunzt „passt scho“, schläft man direkt ruhiger.

Fahrzeug ist ein 906 Doka ZG3 Handschalter mit knapp 170 tkm. Es folgen noch Goldschmitt-Zusatzluftfeder und Alkovenkabine, also wird der Hobel künftig eher Kategorie „Expeditions-Einfamilienhaus“.

Die Achse war überraschend schnell zerlegt. Was mir allerdings massiv widerstrebt hat: Löcher in den Gusskörper bohren. Das fühlt sich einfach grundsätzlich falsch an.

Der Bausatz von Taubenreuther war übrigens absolut vollständig. Alle Lager dabei, sogar zwei Stauchbuchsen. Ohne Gehäusespreizer wäre das Einstellen der Lagervorspannung aber meiner Meinung nach nichts geworden.

Etwas überrascht hat mich das 1/4” NPT-Gewinde. Das konnte Amazon aber standesgemäß innerhalb von 24 Stunden für 8 € lösen. Der örtliche Hydraulik-/Pneumatik-Profi hätte vermutlich einfach „normales 1/4 Zoll“ geschnitten und die fehlende Passung mit einer halben Rolle Teflon kompensiert. Der Kompressor hat natürlich exakt das gleiche Thema.

Im gleichen Zug habe ich die Hinterachs-Diffentlüftung und die Verteilergetriebe-Entlüftung nach oben in den Motorraum gelegt. Der 100-Liter-Tank ist aktuell randvoll und ohne Ablassen komme ich leider nicht ordentlich an die Entlüftung ran.

Eine Entlüftung fürs Schaltgetriebe unterhalb des Rahmens habe ich allerdings nicht gefunden – ebenso wenig an der Vorderachse. Falls da jemand genauere Infos hat: gerne her damit.

Mal schauen, ob noch jemand das alte Diff-Innenleben brauchen kann. Ansonsten wird das künftig vermutlich ein sehr spezielles Deko-Element für die Werkstatt.

War die Sperre notwendig?
Definitiv nein.

Ist es trotzdem ziemlich geil, eine Sperre zu haben?
Absolut.

Mein Fazit nach dem Einbau:
Alleine hätte ich mich da vermutlich nie rangetraut. Die Anleitung ist allerdings wirklich gut gemacht – fast schon übergenau.

Sollte ich noch weitere berichtenswerte Erfahrungen sammeln, werdet ihr sie hier vermutlich als Erste lesen
Dateianhänge
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Sprinter L2H2 315CDI BJ2011 8 Sitzer
wird durch Neuzugang 4x4 316 Bj2017 Doka ersetzt.
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