Verfügbarkeit Reisemobile :)

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Mays1975
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Re: Verfügbarkeit Reisemobile :)

#31 

Beitrag von Mays1975 »

mpetrus hat geschrieben: 13 Okt 2024 13:50 Man könnte das Verhalten der Kunden auch so beschreiben.

Da man aus den vielen Foren/soziale Medien über die Verarbeitungsqualität der Wohnmobile bzw. über das Geschäftsgebaren/Garantie/Gewährleistung der Hersteller incl. den gefrusteten Händler informiert ist,
wissen die Kunden welchen "Pfusch" sie für ihr schwer verdientes Geld bekommen. Dann Reparieren viele Eigner lieber (stillschweigend) selber, anstatt ewig und oft zum Händler zu fahren und sind froh das es nicht schlimmer ist.


Auch die Argumentation "bei mir ist alles gut", kann stimmen wenn man das WoMo nur für 2-3 Jahre besitzt.
(Aber soviel mir bekannt, hat unser Mobilloewe auch bei dem ML-T viel Nacharbeit beim Händler machen müssen, bzw. nachträgliche Optimierungen (finanzielle Investitionen), damit z.B. die Achslasten/Frischwassertankschutz gepasst haben.)
Viele Schäden oder Mängel werden erst nach längerer Nutzungsdauer sichtbar.
Ein Familienvater bzw. Arbeiter kann meist nur in den Ferien oder seines Tarifurlaubs das WoMo nutzen. Sprich max. 40 bis 50 Nutzungstage pro Jahr. (die anderen 310 Tage im Jahr steht der "Bock" ungenutzt rum)
Da kommen Probleme mit durchgebrannte Kabel/Steckverbinder erst nach 3-4 Jahren, "nach der Zeit kann ja auch mal was kaputt gehen", so die Aussagen der Händler bzw. Hersteller.
Ob jetzt Microschalter vom Wasserhahn, EBL/bzw. die Steckverbinder, Kühlschrankplatine usw. alles Sachen die der Kunde nach 3 Jahren brav bezahlt, weil "normaler Verschleiß".
Von sich lösender Bodenplatte nach ca. 5-6 Jahre, bzw. auffällige Undichtigkeiten an Lüftungsöffnungen in Garage, Fenster/Luken usw. mal abgesehen.

Natürlich ist jeder zufrieden, mit seinem WoMo, wenn man ein Urlaub ohne Probleme erlebt hat.

Ich glaube kaum das sich die WoMo Besitzer so stark über eine fehlende Schraubenabdeckung oder Gummipuffer in den Medien beschweren, wie über schwerwiegenden Ausfall von Technik die im schlimmsten Fall Abbruch vom Urlaub bedeutet.

PS: Ja, es gibt ein Haufen Wohnmobile die, sofort, zum Verkauf zur Verfügung stehen.
Aber das war während der "Coronazeit" auch im Ausland so. Nur die deutsche Hersteller haben ein künstliche Verkappung, wegen Gewinnmaximierung, praktiziert.
Es gab ja Kurzarbeitergeld, Coronahilfen und den Verkaufsboom. Da kam eine Verkappung des Angebots nur den Verkaufspreise zu gute.
Da ist sicherlich etwas Wahres dran. In Foren melden sich oft diejenigen zu Wort, die Probleme hatten, während zufriedene Besitzer deutlich seltener berichten. Trotzdem entsteht die Kritik ja nicht aus dem Nichts.

Ich denke auch, dass viele kleinere und mittlere Mängel tatsächlich vom Besitzer selbst behoben werden, weil der Aufwand für Werkstatttermine, Anfahrt und Wartezeiten oft in keinem Verhältnis steht. Das führt natürlich dazu, dass manche Statistiken oder Einschätzungen die tatsächliche Mängelquote gar nicht vollständig widerspiegeln.

Besonders wichtig finde ich deinen Hinweis auf die Nutzungsdauer. Ein Wohnmobil, das nur wenige Wochen im Jahr bewegt wird, zeigt manche Schwächen erst nach mehreren Jahren. Dann ist die Garantie häufig längst abgelaufen und die Diskussion dreht sich schnell um „normalen Verschleiß“.

Andererseits sollte man auch nicht alle Hersteller über einen Kamm scheren. Es gibt durchaus Besitzer, die über viele Jahre nahezu problemlos unterwegs sind. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo zwischen den extrem positiven und extrem negativen Erfahrungsberichten.
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