dietmardd hat geschrieben: 31 Mär 2026 00:33
Im Gegensatz zu oft minderwertigen Fleisch in Gasstätten, kaufen wir in der Regel Edelfleisch und Edelfisch. Gerade in Spanien gibt es in vielen Kaufhallen sehr lange Fischtheken mit frischen Fisch.
Obwohl wir nur edle Zutaten verwenden, kostet uns ein selbstgekochtes Gericht nur ca. 25 ... 30 % eines Gerichtes in der Gaststätte mit deren oft minderwertigen Fleisch und Fisch.
Übrigens haben wir nichts gegen Feinfrost, nur solche Formen mit hochverarbeitetem Inhalt. Viele Gemüsesorten und -mischungen sind OK. Fisch eignet sich auch nicht so gut für Feinfrost, da gefrorener Fisch später beim Braten schnell auseinander fällt. Unser Tiefkühlfach ist mit 39 l recht üppig.
Du merkst schon das du dich selbst widersprichst.
Ihr braucht für euer Essen ca. 40min. Zubereitungszeit, aber in den Restaurants ist die Wartezeit viel zu lang?
Du verwendest "Feinfrost" aber in den Restaurants ist das "Billigpampe". Obwohl mit hoher Wahrscheinlichkeit bei den gleichen Hersteller produziert und verpackt.
Dein Feinkostfisch bzw. Fleisch wird wo und wie erzeugt? Nur weil das an irgendwelche "Frischetheken" angeboten wird, ist das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch ein "Industrieprodukt" aus den Zuchtanlagen.
Die Meere sind komplett überfischt und "freie Fische" gibt es kaum noch. Davon abgesehen werden die gefangene Fische schon auf dem Schiff eingefroren, damit dieser noch als "frisch" verkauft werden darf. Die Fischtrailer fahren eben heute nicht mehr früh morgens raus aufs Meer und kommen Mittags wieder in den Hafen. Die sind Tage bzw. Wochen unterwegs.
Oder meinst du die kleinen Fischerboote in den Touristenhafen, die nur noch Touristentouren anbieten aber nicht mehr fischen?
Von der Tierhaltung ganz zu schweigen, da gibt es ja sehr oft Berichte wie das in Deutschland oder auch im Ausland incl. Spanien "Serrano Schinken" aussieht.
Ja, ich träume auch noch von dem guten Essen meiner Oma. Die hatte alles im eigenen Garten angebaut, incl. Hühner und Schweine.
Auf den Tisch kam nur was die Saison her gab bzw. was im kühlen Lehmkeller eingelagert war.
Nur hatte meine Oma ein geschätzten 18Std. Arbeitstag.
PS: Was unsere Autarkie anbelangt.
Wir sind noch "Old School Camper".
Wir füllen nur 50l Wasser in den Tank und Strom haben wir viel zu viel (400AH) an Bord.
Wir fahren grundsätzlich nach 2-3 Tage auf einen guten Stellplatz bzw. Campingplatz um unsere Toilette zu entsorgen bzw. mit viel Wasser und ausreichend Platz in den Sanigebäude zu duschen.
Auch muss ja mal Wäsche gewaschen, oder das Womo ein Hausputz bekommen.
Gegessen wird in den Restaurants von "Edel" bis "Dönerbude", wir schauen welches Klientel da essen geht. Also Touris oder Einheimische, dementsprechend wird entschieden "gehen wir da rein, oder lieber nicht".
Wir haben da schon sehr viele gute Erfahrungen und auch lustige Abende in den Kneipen verbracht.
Wir zahlen auch gerne 40€/Nacht für einen Campingplatz, wenn die Leistungen angemessen sind. Vorteil da ist es meist nicht so voll und vor allem ist es da sauber.