Was ist los am Gebrauchtwagenmarkt?

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Alkahest
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Re: Was ist los am Gebrauchtwagenmarkt?

#16 

Beitrag von Alkahest »

. Guido QQ hat geschrieben: 05 Sep 2022 17:31
Alkahest hat geschrieben: 04 Sep 2022 18:38
dass Politik und Gesellschaft zu einem gewissen Pragmatismus zurückfinden.
ach das wäre zu schön!!
Konstruktiv statt Narrativ
Logik statt Lyrik
Argumentation statt Aggression
Abwägen statt Aufregen
Perfekt auf den Punkt. Dabei will ich es dann auch gerne belassen.
Viele Grüße
Viele Grüße, Michael
906 316CDI 4x2 L2H1 Kombi, EcoGear360, I=4,182, 235/65 R16, BJ 2015
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asap
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Re: Was ist los am Gebrauchtwagenmarkt?

#17 

Beitrag von asap »

Exilaltbier hat geschrieben: 04 Sep 2022 12:03 Es sei denn, Trump gewinnt die nächsten Präsidentschaftswahlen, geht aus der Nato, aus dem Klimaabkommen usw. raus und der kleine Olaf wird davon überrascht wie die Bundesbahn vom nächsten Winter....
Du bist ein Orakel.... es ist fast so gekommen
W906 316 CDI, I=3,923, L2H2, Bj 6/16 (EURO VI), Mopf, Highline KI und MFL, AHK, 100 L Tank noch ein LKW,
wird in ein Womo für 2 Leute

Davor VW T3 TD Womo DIY mit Hubdach, VW T4 TDI Multivan Allstar
frankkk
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Re: Was ist los am Gebrauchtwagenmarkt?

#18 

Beitrag von frankkk »

greyhound hat geschrieben: 26 Aug 2022 18:58 nicht nur in den unteren Preiskategorien, auch bei den sog. jungen Sternen zieht es seit Anfang 2021 gewaltig an, auch sind inzwischen die Neufahrzeugpreise kräftig gestiegen und die Zeit üppiger Rabatte ist auch seit 1,5 Jahren vorbei. Dafür wandern verstärkt sonst übliche Ausstattungen zu saftigen Preisen in die Konfigurationsbibel (Handschuhfach, Ersatzrad, Wagenheber, vernünftige Tankgröße,....)
Es war schon immer etwas teurer, einen Stern zu fahren.
teure Grüße
Da bin ich nicht dabei, das Gegenteil ist der Fall, gerade bei langen Nutzungsdauern, wie im Womo üblich. Die Anschaffung ist ggf teurer als ein anderes Fabrikat (aber auch nicht unbedingt, wenn man richtig kauft), die Folgekosten in Form von Wertverlust, Wartung, Reparaturen etc. sind dagegen deutlich geringer als bei allen anderen Herstellern.

Ersatzteile z.B. kosten bei VW oder MAN mal locker das vierfache als beim Daimler, bei Japanern und Koreanern auch bis zum zehnfachen. gerade wenn die Autos älter werden, von der Verfügbarkeit mal ganz zu schweigen. Ärgerlich, wenn das Mobil rumsteht weil ein ET nicht kommt und man in Urlaub fahren möchte. Da müsste man richtiger Weise die Kosten für ein Leihauto in die TCO "total cost of ownership" einrechnen.

Ich würd´ aus eigener Erfahrung so weit gehen zu behaupten, dass man sich bei einem anständig gewarteten Mercedes den Schutzbrief sparen kann..unterwegs ist man eh´ meist besser mit einem lokalen Mechaniker bedient, wenn ein Malheur passiert als mit einer Dame in München oder India im call center. Teile gibts auf der ganzen Welt genügend, neu und gebraucht und Leute die sich auskennen auch.

Für mich kann ich sagen, dass ich in 40 Jahren unterwegs noch nie im Stich gelassen wurde von den Mercebenzen, früher der /8, dann der 123er, dann der 460er und jetzt ein 902. Vielleicht eine Million Kilometer in ganz Europa und Nordafrika mit einem einzigen, selbstverschuldeten Ausfall: Jerrycan vom Dach in die Frontscheibe. Am Abend war ´ne neue Scheibe drin, Kosten in Tunis €95,- incl. Montage und Steuer. Alles was die Dinger brauchen, neben Betriebsstoffen, ist eine fähige Werkstatt alle 10tkm für eine Inspektion, gross oder klein, je nachdem, und bei sog. "erschwerten Bedingungen" saubere Kühler und Entlüftungen und kürzere Ölwechsel incl. Getriebe und Achsen. Einen achtsamen Fahrer vielleicht noch, aber der ist nichtmal unbedingt nötig, war ich früher auch nicht. Das war´s schon. Rechnet mal alles und genau über 10 oder 20 Jahre und 250tkm oder mehr.

Viel Spass Frank
312 D ´98, Auto, 2L2H, +5cm, 245/75 16, i=4,7
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