Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#241 

Beitrag von MobilLoewe »

 Themenstarter

farnham hat geschrieben: 19 Apr 2026 07:03 Deswegen backe ich insbesondere wenn ich in Afrika unterwegs bin, meist selbst.
Respekt! Wir kennen Afrika zwar nur mit Touren in Marokko, Westsahara, Tunesien und Libyen, aber dort war Fladenbrot unser ständiger Begleiter. Lässt sich auch problemlos einfrieren. :wink:

Wobei ich zugeben muss, meine "technische" Autarkie beschränkte sich auf maximal eine Woche. Nur am Landstrom waren wir auf solchen Touren nie.

Nachtrag: Wenn man über autarke Reisen nachdenkt, geht es m.E. im Kern um die Frage, wie möchte man reisen? Eher flexibel und ortsnah, oder ruhig, naturnah und abgeschieden? Wir möchten soviel wie möglich von dem Leben der Menschen in unseren Reiseländern mitbekommen. Daher besuchen wir oft Restaurants, verzichten dabei auf Sterneküche. Gerne von Couscous, Tajine bis Tapas oder was auch immer vor Ort traditionell angeboten wird. Inklusive nicht selten mit netten Kontakten, aber auch die "nur gucken, nicht kaufen"... :lol:

Gruß Bernd
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#242 

Beitrag von Almaric »

MobilLoewe hat geschrieben: 19 Apr 2026 08:14 Wir möchten soviel wie möglich von dem Leben der Menschen in unseren Reiseländern mitbekommen. Daher besuchen wir oft Restaurants, verzichten dabei auf Sterneküche.
Sehr guter Einwand, gefällt mir.

Ich mache das eigentlich so, sowohl auf der Arbeit als auch im Urlaubsmodus: Ich hab Einiges an Zeug dabei was haltbar ist. Für die "nahe Zukunft" Pumpernickel in der Dose, bissl Butter, Joghurt, Käse & Wurst was sich locker bis ca. 1 Monat hält und nicht gleich abfault, wenn man mal ein paar Tage nacheinander auswärts tafelt. Darüber hinaus noch ein paar Gläser / Konserven (Apfelmuß, Fruchtcocktail, Gurken, Dosensuppe) sowie z.B. Nüsse / Studentenfutter etc. was noch länger haltbar ist. Daraus kann man den einen oder anderen Abend auch was Leckeres zaubern. Frische Sachen einkaufen mache ich dann davon abhängig wie oft eben auswärts gegessen wird. Wobei so ein paar Tomaten oder Erdbeeren vom lokalen Markt eigentlich immer gehen, auch für zwischendurch. Brot / Brötchen bevorzuge ich auch eher frisch und hole das für max. 2-3 Tage, danach halt Pumpernickel wenn Brotbedarf da ist. Beim selbst backen bin ich noch nicht, finde ich aber cool.
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#243 

Beitrag von farnham »

MobilLoewe hat geschrieben: 19 Apr 2026 08:14 Eher flexibel und ortsnah, oder ruhig, naturnah und abgeschieden? Wir möchten soviel wie möglich von dem Leben der Menschen in unseren Reiseländern mitbekommen. Daher besuchen wir oft Restaurants, verzichten dabei auf Sterneküche. Gerne von Couscous, Tajine bis Tapas oder was auch immer vor Ort traditionell angeboten wird.
Der Ansatz funktioniert leider weder im Okavango-Delta noch in den Trockenflüssen Namibias. Es sei denn natürlich, du machst die 1000 USD (Einsteigsklasse) bis 25000++ USD (Luxus) pro Nacht locker, und quartierst dich in einer der vielen und unaufhörlich wachsenden Lodges ein. Ob das unter "Kontakt zur lokalen Bevölkerung" fällt - da kann man sicher drüber streiten ;)
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#244 

Beitrag von mks916 »

[und auch die 220L Diesel müssen erst mal so lange reichen.
[/quote]

Hallo,

Frage zu deinen 220 L Diesel im Sprinter.
Wie sind die 220l verteilt?
In einem oder mehreren Tanks, oder zusätzlich noch in Kanistern?

Danke und Gruß
Martin
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#245 

Beitrag von Almaric »

farnham hat geschrieben: 19 Apr 2026 19:57 Der Ansatz funktioniert leider weder im Okavango-Delta noch in den Trockenflüssen Namibias. Es sei denn natürlich, du machst die 1000 USD (Einsteigsklasse) bis 25000++ USD (Luxus) pro Nacht locker, und quartierst dich in einer der vielen und unaufhörlich wachsenden Lodges ein. Ob das unter "Kontakt zur lokalen Bevölkerung" fällt - da kann man sicher drüber streiten ;)
Naja, das sind ja gleich wieder die Extreme. Wenn ich im Winter durch Alaska fahren will, rechne ich auch nicht damit jeden Tag Essen gehen oder einkaufen zu können. Das weiss man aber vorher und nimmt dementsprechende Vorräte mit. Wenn wir aber erstmal z.B. hier in Europa bleiben, da gibt es wohl genug Möglichkeiten (solange man auch reist und nicht nur steht), alle paar Tage mal irgendwo vorbei zu kommen wo man 1. selbst frische Sachen kaufen, wie auch mal Essen gehen kann. So wie ich MobilLoewe verstanden habe, ist das z.B. gerne der kleine bei den Einheimischen beliebte Imbiss an der Strassenecke (oder Restaurant) und muss definitiv nicht die gehobene Fressanstalt sein, die wahrscheinlich eher für Touris gemacht ist. Ich finde den Ansatz gut und so bekommt man auch oft super einfach Kontakt zur lokalen (Ess-)Kultur. Und man kann ja auch mal in oder bei einer Stadt bleiben. Abends gemütlich futtern gehen und am nächsten Morgen mal die Stadt erkunden und auf dem Markt gleich noch bissl frisches Zeug mitnehmen...es sei denn man plant nochmal Essen zu gehen, dann kann man das vielleicht auch noch nen Tag verschieben...einfach flexibel planen, da sehe ich hier in Europa in den meisten Fällen kein Problem mit. Wer halt absolut nur in die Pampa will oder in Gegenden wo man den Menschen eher Essen mitbringt statt abkauft, plant eben anders und nimmt mehr mit.
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#246 

Beitrag von farnham »

mks916 hat geschrieben: 19 Apr 2026 20:05 Frage zu deinen 220 L Diesel im Sprinter.
Wie sind die 220l verteilt?
Die 220 Liter habe ich leider nicht im Sprinter, sondern im Landcruiser (2x 90Liter serienmäßig, plus 2 x 20Liter Kanister).

Da ich im Moment in Rumänien mit dem Sprinter unterwegs bin und heute grad für 1,68 getankt habe (ganz ohne staatlichen Höchstpreis o.Ä.), kratze ich mir in der Tat auch gerade am Kopf, wie man hier was verbessern könnte. Vielleicht doch mal eine Tafel Alublech 2mm bestellen, und ein paar Argon-Flaschen - sofern noch erhältlich? Und dem TÜV müsste man es wohl noch schonend beibringen ;)
Zuletzt geändert von farnham am 19 Apr 2026 20:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#247 

Beitrag von farnham »

Almaric hat geschrieben: 19 Apr 2026 20:24 ... oder in Gegenden wo man den Menschen eher Essen mitbringt statt abkauft, plant eben anders und nimmt mehr mit.
Genau da liegt beim Brot aber leider das Problem: ohne (Tief-)Kühlung hält es sich nicht für die gesamte geplante Zeit (10T), mit Kühlung verstopft es mangels Dichte die Kapazität, die man für anderes Essen dringend bräuchte. Der Sack Mehl ist da ganz erheblich anspruchsloser, platz- und energiesparender.
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#248 

Beitrag von MobilLoewe »

 Themenstarter

Almaric hat geschrieben: 19 Apr 2026 20:24 ...einfach flexibel planen, da sehe ich hier in Europa in den meisten Fällen kein Problem mit.
So ist es, klappt übrigens sogar in Marokko. Die Art und Weise zu reisen macht den Unterschied, da gibt es auch kein falsch oder richtig. :wink:
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#249 

Beitrag von mks916 »

[Die 220 Liter habe ich leider nicht im Sprinter, sondern im Landcruiser (2x 90Liter serienmäßig, plus 2 x 20Liter Kanister).

Da ich im Moment in Rumänien mit dem Sprinter unterwegs bin und heute grad für 1,68 getankt habe (ganz ohne staatlichen Höchstpreis o.Ä.), kratze ich mir in der Tat auch gerade am Kopf, wie man hier was verbessern könnte. Vielleicht doch mal eine Tafel Alublech 2mm bestellen, und ein paar Argon-Flaschen - sofern noch erhältlich? Und dem TÜV müsste man es wohl noch schonend beibringen ;)
[/quote]

Alles klar, danke.

Bei den Amis gibt es Dieseltanks für den Sprinter mit bis zu 40-45 gal.
Das sind grob gerechnet 160-180 L.

Hätte auch gerne einen größeren Tank für Reichweiten von 1200-1400 km wie bei meinem PKW.
Und Kanister Planscherei mag ich nicht.
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#250 

Beitrag von Mays1975 »

Alderan55 hat geschrieben: 06 Apr 2026 16:08
fOV hat geschrieben: 31 Mär 2026 12:03 so wie hier, ist für uns der perfekte "Glamping-Platz"

Es geht dir niemand auf den S..k, man hat seine Ruhe, kann in der Nacht den Sternenhimmel bei einem Glas Rotwein genießen.
Autark bedeutet für mich, sich ein Stück weit weg von der Masse zu bewegen. Es ist also ein Mittel zum Zweck.
Damit erklärst du perfekt was die Marketingstrategie ihren geneigten Kunden vermitteln will.

Der Folgeabsatz ist bewußt etwas provozierend geschrieben und bezieht sich nicht auf dich persönlich. :wink:

Autark kann man auch sein ohne Solarpanel, ohne 180l Wasser, ohne Trenntoilette, ohne LifPos.
Wie z.B. hier in Griechenland vor 40 Jahren mit 20l Wasser und einer Blei Zusatzbatterie für die Wasserpumpe und das eine Deckenlicht. :mrgreen:

Wir hatten sogar eine Waschmaschine an Bord, den sauberen Farbeneimer der während der Fahrt auf dem Dach stand mit der Wäsche drin und an der Heckklappe ein Leifheit Wäscheständer zum Trocknen.

Wir waren so ein Jahr autark unterwegs und standen oft mehrere Wochen am Stück an einem Platz.

1 Griechenland-19 2.jpg

Aber wir hatten keinen Router, kein TV, nicht mal ein Telefon, wenn mich die Viper an diesem Stellplatz gebissen hätte wärs bös ausgegangen.

AUTARK ist heute wohl so definiert:
Gerne weg vom Schuss wo Dir keiner auf den Keks geht in bester Lage für Instagram Selfies jedoch mit vollem Komfort und Internet- und Mobilsignal.

Eigentlich ist das nicht weit weg vom Glamping - denn es wird wenn möglich auf nichts verzichtet von den Autarkies.

Man steht halt nur woanders.

Aber man setzt sich halt ab von den ordinären Campern auf den Stell- oder Campingplätzen.

Das ist jedenfalls mein Eindruck wenn ich YT oder Foreneinträge lese.

Ich kenne bisher keinen der zwei oder drei Wochen in der Wildnis am Stück gestanden hätte und sein hochgerüstetes Autarkiepaket ausgenutzt hätte.

Beste Gruesse Bernd
Der Begriff „autark“ hat sich in den letzten Jahren irgendwie stark verändert. Früher hieß es eher: möglichst lange mit den vorhandenen Ressourcen auszukommen, heute wird damit teilweise schon ein halber Hightech-Haushalt auf vier Rädern gemeint.

Deine Griechenland-Geschichte zeigt ja ganz gut, dass man dafür eigentlich erstaunlich wenig braucht. Wasser, eine Batterie und ein bisschen Improvisation – und wenn die Waschmaschine der Farbeneimer war, hat man sich eben zu helfen gewusst
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#251 

Beitrag von farnham »

Mays1975 hat geschrieben: 28 Aug 2026 05:00 Der Begriff „autark“ hat sich in den letzten Jahren irgendwie stark verändert. Früher hieß es eher: möglichst lange mit den vorhandenen Ressourcen auszukommen, heute wird damit teilweise schon ein halber Hightech-Haushalt auf vier Rädern gemeint.
Und warum genau ist das so schlimm?

Der Haushalt zu Hause hat sich doch genauso gewandelt, in der Zeit!? Ich mag meine (autarke, batteriebetriebene) Klimaanlage im Sprinter-Wohnraum kein bisschen weniger, als die in meinem Büro, oder die in meinem Wohnzimmer. Und natürlich wüsste ich nicht, warum ich unterwegs plötzlich wieder mit Rauchzeichen mit der Welt kommunizieren sollte, wenn ich auch Starlink haben kann.

Gut, braucht halt etwas Strom dafür, aber die Lösung ist bekannt und der Weg dorthin inzwischen vergleichsweise billig. Wenig bis kein Verständnis für die Romantisierung des Mangels, hier.
mks916 hat geschrieben: 19 Apr 2026 21:22 Bei den Amis gibt es Dieseltanks für den Sprinter mit bis zu 40-45 gal.
Das sind grob gerechnet 160-180 L.
Naja, für nur 60 Liter mehr würde ich eine solche Aktion wohl nicht starten. Aber 200 Liter wären schon eine gute Größe, um durch die allergrößten Gierhals-Staaten einfach tankstopp-los durchzufahren. Die größte Herausforderung beim L2 Hecktriebler ist und bleibt der Platzmangel am Unterboden, insbesondere bei solchen mit einer Unterflurklimaanlage links vom Rahmenlängsträger ;)
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#252 

Beitrag von Canadier »

AUTARK campen bedeutet für mich mindestens eine Woche ohne größere Einschränkungen irgendwo stehen zu können oder abseits unterwegs zu sein.
Das mag jeder nach seinen Wünschen und Zielen anders sehen.
Natürlich ist der Begriff "autark" auch vom Marketing übernommen - aber die haben es nicht erfunden.

100 Liter Diesel reichen zumindest auf der Straße für knapp 1.000 km. Das reicht für mich immer. Auch in Iran oder Usbekistan findet man Tankstellen mit Diesel.
220 Liter sind zwar geil, sind aber auch 220 kg Gewicht. Offroad ein nicht zu unterschätzender negativer Faktor.

Bisher haben wir Wasser (im T4) in Kanistern dabei gehabt. 50 Liter haben bei sparsamer Nutzung knapp eine Woche gereicht. In den Sprinter schraube ich einen 120 Liter Tank, der sollte also reichen und muss auch nicht zwingend bis Oberkante befüllt werden.

Kochen: Wir haben bisher mit Gas gekocht und werden das auch weiterhin tun. Sollte die Elektrik ausfallen, gäbe es mit dem Gas immer noch eine Notlösung zum Heizen. Dank wiederbefüllbarer Gasflsche und Tankstellen-Adapter haben wir außerhalb Deutschland keine Versorgungsprobleme. Wo Brot nicht immer verfügbar ist, läßt sich auch mit Mehl und Backpulter / Trockenhefe in der Pfanne Brot backen. Damit habe ich auf Kanutouren in den letzten 25 Jahren ausreichend Erfahrungen gesammelt. Außerdem haben wir immer ein oder zwei Packungen Knäcke für Notfälle dabei.

Festgefahren: Hier liegt der Fokus auf Selbstbergung. Ich muss allein klar kommen. Dazu gehört ein HighLift mit Radadapter, mit dem ich das Fahrzeug bei Bedarf an allen 4 Ecken hochheben kann. Vernünftige Sandbleche sind ebenfalls dabei. Sollte doch mal ein weiteres Fahrzeug dabei sein, haben wir noch ein kin. Bergeseil uns Softschäkel an Bord. Wichtig bei diesem ganzen Zeug: Man muss den Umgang damit auch üben. Eine Seilwinde halte ich (zumindest für uns) für überflüssig.

Ansonsten: Was nicht verbaut ist, kommt nicht mit auf die Waage und kann auch nicht kaputt gehen. Wir wollen unterwegs bewußt anders bzw. einfacher leben, als zu Hause. Waschmaschine, Backofen oder Mikrowelle brauchen wir dabei nicht. Starlink ist zumindest zur Zeit auch keine Option.
Es gibt immer wieder bessere technische Möglichkeiten für dieses oder jenes - aber braucht man das wirklich? Das muss jeder für sich entscheiden.
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Schnafdolin (28 Aug 2026 12:25), OM18 (28 Aug 2026 18:15), mks916 (28 Aug 2026 23:52)
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#253 

Beitrag von farnham »

Canadier hat geschrieben: 28 Aug 2026 10:03 100 Liter Diesel reichen zumindest auf der Straße für knapp 1.000 km. Das reicht für mich immer. Auch in Iran oder Usbekistan findet man Tankstellen mit Diesel.
Reichen ist in Europa nicht die Frage. Die Frage ist hier nur, wieviel möchte man für Sprit ausgeben. Bei 70ct Preisunterschied pro Liter sind jedenfalls angenommene 700 EUR an Aufwand für den Tank @ 100 Liter mit 10x Volltanken amortisiert.

Gewicht ist bei meinem Sprinter kein Faktor - 200kg drunter, trotz Klimaanlage, Mikrowelle, Backofen, Starlink, Fahrrad. Wenn die brach liegende "Payload" plötzlich Geld verdienen kann, warum nicht?
Canadier hat geschrieben: 28 Aug 2026 10:03 Wir wollen unterwegs bewußt anders bzw. einfacher leben, als zu Hause. Waschmaschine, Backofen oder Mikrowelle brauchen wir dabei nicht. Starlink ist zumindest zur Zeit auch keine Option.
Nö, ich will unterwegs nicht anders leben, denn dass hieße ja, dass ich zu Hause falsch lebe. Dann würd' ich das doch zu Hause ändern und nicht unterwegs. Keinerlei Verständnis für Minimalisierungs-Verzicht-Bullerbü-Gedöns hier ;)
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Re: Was macht ein Reisemobil eigentlich autark?

#254 

Beitrag von fOV »

Autark bedeutet für mich nicht Verzicht auf Komfort.
Grüßle
Oliver

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