Spritpreise

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Re: Spritpreise

#196 

Beitrag von Surfsprinter »

Ja, das stimmt. Ende 2020 im Shut-down gab es tatsächlich Sprit zum Teil unter 1€ pro Liter. Siehe auch bei KI:
Screenshot_20260408_164856_Samsung Internet.jpg
Ich musste zu der Zeit auch kurzfristig mehrmals zwischen Aurich und Düsseldorf hin- und her pendelt. Da hat es richtig Spaß gemacht auf der meist freien A31 mal richtig zu ballern, weil durch den Shut-down eh nicht viel Verkehr war...
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Dennis_B
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Re: Spritpreise

#197 

Beitrag von Dennis_B »

Anfang 2016 knapp 95 Cent, 2017 knapp 1,05€. Oktober 2020 hab ich für 97 Cent getankt, usw.
Börsencrash hat absolut gar nichts mit dem Ölpreis zu tun.
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Re: Spritpreise

#198 

Beitrag von hljube »

Ich hab in Lübeck zu Corona Hochzeiten 2020 im
Mai/juni irgendwann für 99 Cent die Kiste voll gekloppt.
Danach ging es gefühlt nur noch hoch.
https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraf ... 1-bis-2025
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Re: Spritpreise

#199 

Beitrag von Schnafdolin »

Kurz vor der Einführung des € (nach der sich ja nichts verteuern sollte...) kostete der Diesel mal 99 PFENNIGE- nicht Cent.

Ich leb' trotzdem lieber im Heute :wink:

Martin
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. Allrad seit 1985

Bin ich ölich, bin ich fröhlich :D
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Re: Spritpreise

#200 

Beitrag von Kurier66 »

Schnafdolin hat geschrieben: 08 Apr 2026 18:42 Kurz vor der Einführung des € (nach der sich ja nichts verteuern sollte...) kostete der Diesel mal 99 PFENNIGE- nicht Cent.

Ich leb' trotzdem lieber im Heute :wink:

Martin
Damals kam auch die kwh Strom noch 12 Pfennig und Heizöl um die 40 - 45 Pfennig und ein neuer PKW der Marke Nissan 18.500 DM. Es war eben nicht alles schlecht damals, außer das ich da noch arbeiten gehen musste. :mrgreen:
Viele Grüße, Micha

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Re: Spritpreise

#201 

Beitrag von MobilLoewe »

Kurier66 hat geschrieben: 08 Apr 2026 21:15
Schnafdolin hat geschrieben: 08 Apr 2026 18:42 Kurz vor der Einführung des € (nach der sich ja nichts verteuern sollte...) kostete der Diesel mal 99 PFENNIGE- nicht Cent.

Ich leb' trotzdem lieber im Heute :wink:

Martin
Damals kam auch die kwh Strom noch 12 Pfennig und Heizöl um die 40 - 45 Pfennig und ein neuer PKW der Marke Nissan 18.500 DM. Es war eben nicht alles schlecht damals, außer das ich da noch arbeiten gehen musste. :mrgreen:
Die Arbeitszeit pro Liter Diesel hat sich über die letzten 25 Jahre im Durchschnitt nur unwesentlich verändert. Wenn das beruhigt... :lol:

Gruß Bernd
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Kurier66 (09 Apr 2026 21:17)
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Davor Hymer B-MCT 600, ML-T 580 V6 4x4 und zwischendurch kurze Zeit GCS 700 4-Matic, Sprinter seit 1999.
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Re: Spritpreise

#202 

Beitrag von mpetrus »

hljube hat geschrieben: 08 Apr 2026 12:24
Das haben auch alle vor Corona gesagt... und plötzlich gabs wieder Diesel für 99cent wie 2007/2008
Stimmt, ich führe ja ein Kassenbuch und ja wir haben in Coronalockdown für 0,99€ getankt.
Das war die Zeit wo Weltweit incl. China alles still stand und Öl sogar verschenkt wurde (es gab sogar Abnahmeprämien) wenn du eine Tankerladung abgenommen hattest.
Als die Wirtschaft 2022 wieder Fahrt aufgenommen hatte, stieg der Preis wieder bis auf 1,17€

Übrigens hatten wir 2020, 10000€ weniger als 2019 ausgegeben
2021 waren es noch 5000€, weil die Reisebeschränkungen langsam lockerer wurden.(oder die Renovierungen am Haus fertig waren)
2022 wurde 3000€ mehr als 2019 ausgegeben, weil wieder alles möglich war und die Preise nach Restaurant Öffnung usw. "angepasst" wurden. Der Mensch hatte ja kräftig gespart und seine Solidarität/Verständnis zu den Freizeit/Gaststättengewerbe war hoch.
Der Ukrainekrieg hatte zwar begonnen, aber wir spürten es erst nach der Sprengung der Nordstream Pipeline (Sep.2022) im Jahr 2023.
Ab Jan.2023 stieg ja die Inflation bekanntlich überproportional, auch weil die Menschen noch im "Kaufrausch" wegen dem Corona Entzug waren, plus die Gas/Energieversorgung nicht mehr so einfach war. Die Gier war groß, die Argumentation leicht und das Ergebnis spürt die Wirtschaft heute noch.

Warum ich das so schön erzählen kann?
Weil ich gestern im Kassenbuch Ordner der letzten Jahre "klar Schiff" gemacht habe.
Da habe ich auch gestaunt was wir wofür ausgegeben haben und da sind auch die Erinnerungen an die Lebenseinschränkungen vom Herr Spahn gekommen.
Grüße Michael
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Re: Spritpreise

#203 

Beitrag von mpetrus »

fOV hat geschrieben: 08 Apr 2026 08:51
MobilLoewe hat geschrieben: 08 Apr 2026 08:42 ..
Wann sinken die Spritpreise?

..
zuerst muss natürlich die teure Lagerware aufgebraucht werden. Bis dahin sind die zwei Wochen vorbei und der Spritpreis bleibt wo er ist.
Unsere reGIERung benötigt die Steuereinnahmen dringend.
Da kommen wir zu dem Anfangs, der Preisdiskussion, genannten "Rakete/Feder Effekt".
Die Preise schießen in die Höhe obwohl noch billiges Öl im Lager ist.
Fallen aber sehr langsam weil ja das teure Öl erst aufgebraucht werden muss.

Offensichtlich haben die Lager verschiedene Variable Fassungsvermögen.
Von billig auf teuer ein sehr kleines.
Von teuer auf billig ein sehr sehr großes.

Da wir ja Sprit ins Ausland verkaufen konnten, dürften die Lager vor dem Krieg (mit billigen Sprit) sehr voll gewesen sein.
Demnach sind die jetzt ja leer und wir kaufen wieder viel billiges Öl.
Frage wer verdient eigentlich gut daran?
Der Endkunde muss ja an der Tanke eine Abgabe für die Lagerung der Sicherheitreserve bezahlen.
Grüße Michael
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Re: Spritpreise

#204 

Beitrag von Schliedueker »

Ja, diese Abgabe nennt mal im Allgemeinen Steuer.
Ich frage mich, immer wenn die strategische Reserve angezapft wird, sind das nicht eigentlich Reserven, die wir für den Kriegs- oder sonstigen Katastrophenfall vorhalten, wo auch ganz schnell mal gar nichts mehr an Öl importiert werden kann?

Ich bin da echt immer etwas irritiert, wie schnell da die Tanks geöffnet werden, damit der Bürger ja nicht zu sehr belastet wird an der Tanke (was ja nun erfahrungsgemäß Null Auswirkungen auf den Endpreis hat). Da wird die Reserve angezapft, die anschließend möglicherweise u.a. bei Militär, Lebensmittelversorgung und Rettungsdiensten fehlt. Oder ist das zu kurz gedacht?
Gruß Krischan

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Re: Spritpreise

#205 

Beitrag von mpetrus »

Meine "Zusatz" Frage zielte darauf ab.

Wem gehört die Ölreserve?
Den Mineralölkonzerne oder dem deutschen Staat (Finanz oder Wirtschaftsministerium).
Bezahlt wird diese vom Kunden an der Tanke.

Wer verdient an dem Handel mit dem "Puffer" wenn der Preis bei Einlagerung günstig war und beim Verkauf teurer ist?
Kassiert das der "Staat" oder die Ölmultis?

Irgendwie ist das Gesetz für mich nicht so klar verständlich.

https://www.gesetze-im-internet.de/erd_ ... 10012.html

Unterm Strich kann man jedoch sagen:
Der Endkunde finanziert das "Monopoli Ölreserven Geschäft", wo allerdings die Gewinne daraus landen ist unklar.
Vermutlich werden keine Gewinne erzielt, weil die laufenden Kosten für die Gesellschaft incl. Gehälter alles aufzehren.
Da müssen sogar Steuergelder zugeschossen werden, weil Gesellschaft öffentliches Recht.

https://www.ebv-oil.org/cms/cms2.asp?sid=56&nid=&cof=56

Das mit der "Rakete und Feder" Preisentwicklung an der Tanke, erzeugt zusätzliche Gewinne bei den Öl Multis.
Grüße Michael
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Re: Spritpreise

#206 

Beitrag von fOV »

müsige Diskussion. Bezahlt wird es vom Steuerzahler. Egal ob an der Tanke oder sonst eine Existenzberechtigungssteuer.
Bei uns gibt es den Diesel bereits wieder für unter 2.30€. Lohnt aber noch nicht den Reserverkanister mitzunehmen. :mrgreen:
Grüßle
Oliver

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Re: Spritpreise

#207 

Beitrag von Kurier66 »

Schliedueker hat geschrieben: 09 Apr 2026 10:49 Ja, diese Abgabe nennt mal im Allgemeinen Steuer.
Ich frage mich, immer wenn die strategische Reserve angezapft wird, sind das nicht eigentlich Reserven, die wir für den Kriegs- oder sonstigen Katastrophenfall vorhalten, wo auch ganz schnell mal gar nichts mehr an Öl importiert werden kann?

Ich bin da echt immer etwas irritiert, wie schnell da die Tanks geöffnet werden, damit der Bürger ja nicht zu sehr belastet wird an der Tanke (was ja nun erfahrungsgemäß Null Auswirkungen auf den Endpreis hat). Da wird die Reserve angezapft, die anschließend möglicherweise u.a. bei Militär, Lebensmittelversorgung und Rettungsdiensten fehlt. Oder ist das zu kurz gedacht?
Wie lange könnte denn Deutschland ohne Nachschub Krieg führen? Zwei Tage oder gar 3, oder gar eine Woche, was dann? Betteln wir dann beim Russen, der uns ja angeblich angreift um Öl oder Diesel oder wie soll das funktionieren? Wie das ohne Sprit ausgeht hat man vor über 80 Jahren gesehen und diesmal ist es nicht anders. Dieses mal hängen nur keine weißen Fahnen aus den Fenstern, sondern solche bunt gestreiften, mal sehen wie der Iwan darauf reagiert.
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Re: Spritpreise

#208 

Beitrag von walkman »

Kurier66 hat geschrieben: 09 Apr 2026 21:29
Schliedueker hat geschrieben: 09 Apr 2026 10:49 Ja, diese Abgabe nennt mal im Allgemeinen Steuer.
Ich frage mich, immer wenn die strategische Reserve angezapft wird, sind das nicht eigentlich Reserven, die wir für den Kriegs- oder sonstigen Katastrophenfall vorhalten, wo auch ganz schnell mal gar nichts mehr an Öl importiert werden kann?

Ich bin da echt immer etwas irritiert, wie schnell da die Tanks geöffnet werden, damit der Bürger ja nicht zu sehr belastet wird an der Tanke (was ja nun erfahrungsgemäß Null Auswirkungen auf den Endpreis hat). Da wird die Reserve angezapft, die anschließend möglicherweise u.a. bei Militär, Lebensmittelversorgung und Rettungsdiensten fehlt. Oder ist das zu kurz gedacht?
Wie lange könnte denn Deutschland ohne Nachschub Krieg führen? Zwei Tage oder gar 3, oder gar eine Woche, was dann? Betteln wir dann beim Russen, der uns ja angeblich angreift um Öl oder Diesel oder wie soll das funktionieren? Wie das ohne Sprit ausgeht hat man vor über 80 Jahren gesehen und diesmal ist es nicht anders. Dieses mal hängen nur keine weißen Fahnen aus den Fenstern, sondern solche bunt gestreiften, mal sehen wie der Iwan darauf reagiert.
Ich sehe die Verwendung solcher Reserven in der heutigen Situation auch kritisch, aus den gleichen Gründen wie @Schliedueker.

Wo in der heutigen Lage der Sprit den größten Effekt hinsichtlich Sicherheit hätte ( also als Gegenmaßnahme zu hybrider Kriegsführung, Desinformation / Krieg im Informationsraum / Spaltung der Gesellschaft, Krise / Krieg bzw. Art.5, sofern dann jemand kommt...), wird kaum jemand von außen beurteilen können.
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Re: Spritpreise

#209 

Beitrag von Schnafdolin »

Schliedueker hat geschrieben: 09 Apr 2026 10:49 Ich bin da echt immer etwas irritiert, wie schnell da die Tanks geöffnet werden, damit der Bürger ja nicht zu sehr belastet wird an der Tanke (was ja nun erfahrungsgemäß Null Auswirkungen auf den Endpreis hat). Da wird die Reserve angezapft, die anschließend möglicherweise u.a. bei Militär, Lebensmittelversorgung und Rettungsdiensten fehlt. Oder ist das zu kurz gedacht?
Einfacher als du denkst:
Es ist damit zu rechnen, dass die Straße von Hormus wieder geöffnet wird. Dann wird das Öl wieder billiger. Dann ist aber auch die Staatsreserve zu einem Teil teuer verkauft worden und kann billig wieder aufgefüllt werden. Du kaufst doch die Butter auch dann, wenn sie billig ist.
So dumm, seine strategische Reserve einfach mal so zum Tanken rauszurücken, ist mit Sicherheit kein Staat.
"Experten", so las ich neulich, sagen, dass ein zukünftiger Spritpreis unter 2 Euro illusorisch sei. Klar, mit viel Aufwand ist er ja erst einmal so hoch getrieben worden und es wäre schade, wenn man ihn einfach wieder so weit abfallen lässt wie früher.
Kurier66 hat geschrieben: 09 Apr 2026 21:29 ...Betteln wir dann beim Russen, der uns ja angeblich angreift um Öl oder Diesel oder wie soll das funktionieren? ...
... Dieses mal hängen nur keine weißen Fahnen aus den Fenstern, sondern solche bunt gestreiften, mal sehen wie der Iwan darauf reagiert.
Jeder hat da sicher eine andere Meinung.
Mir sind bunte Fahnen jedenfalls 100x lieber als auch nur ein Russe, der mit seiner Kaschi außerhalb seines eigenen Landes auftaucht- sei es in der Ukraine, in Afghanistan, im gesamten ehemaligen Ostblock. Von bunten Fahnen geht nachgewiesenermaßen keine Gefahr aus. Eher geht die Gefahr von Menschen aus, die lieber wieder eine Einheitsfarbe hätten und denen eigentlich alles zu bunt ist. Und wie der Russe auf bunte Fahnen reagiert, zeigt er doch seit Jahren im eigenen Land. Die Frage stellt sich also gar nicht erst, die hat er schon beantwortet.

Ich hab mit den sowjetischen Genossen übrigens einige sehr unschöne und äußerst brutale Erfahrungen machen müssen. Die Ukrainer, mit denen ich im Moment arbeite, sehen das ganz genau so. Und über einen "angeblichen" Angriff auf uns, wie du schreibst, lacht der Russe nur. Er ist mittendrin.

Martin
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Re: Spritpreise

#210 

Beitrag von twinmichel »

Also abgesehen von der derzeitigen Kriese, zahlen wir eigentlich eh zuviel.

Während ich im letzten Sommer auf dem Schwedennroadtrip täglich so 1,45 hatte
(egel welcher Ort, welche Zeit) pendelte der Preis bei uns schon zwischen 1,65 und 1,70
und das im Land der hohen Steuern.

Bin auch monatlich in DK und früher hätte ich lieber an der deutschen Autobahn getankt, anstatt in DK.
Aber selbst da war´s in den letzten 2 Jahren teils günstiger als bei uns.
Gruss,

Michael
(alias TwinMichel)
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