Spritpreise

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MobilLoewe
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Re: Spritpreise

#61 

Beitrag von MobilLoewe »

Grundsätzlich begrüße ich die hoffentlich schnell kommende Regelung, die Spritpreise nur einmal an Tag zu erhöhen, senken hingegen jederzeit. Aber ob damit die Spritpreise insgesamt günstiger werden?
Der ADAC sieht hingegen die Gefahr, "dass Mineralölunternehmen Preise dann von vornherein stärker anheben, weil Erhöhungen im Tagesverlauf nicht mehr möglich sind". Eventuell würden die Verbraucherpreise dann sogar höher ausfallen, sagte der ADAC-Kraftstoffmarktexperte Christian Laberer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
Quelle Tagesschau.de

Wobei die Österreicher diese Erfahrung nicht gemacht haben.

Gruß Bernd
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Almaric (18 Mär 2026 20:00)
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Schliedueker
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Re: Spritpreise

#62 

Beitrag von Schliedueker »

WilleWutz hat geschrieben: 14 Mär 2026 21:33 ...Für mich persönlich zählt nur der Mensch, schon immer. Egal, ob er was hat, oder nicht. Und schon gar nicht, ob, oder welches Auto/Motorrad/Wohnmobil etc. er fährt.
In einem etwas anderen Kontext finde ich es durchaus interessant, mit was für einem Fahrzeug jemand unterwegs ist. Ist beizeiten eine gute Gesprächsbasis zum Kennenlernen und Fachsimpeln.
mpetrus
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Re: Spritpreise

#63 

Beitrag von mpetrus »

MobilLoewe hat geschrieben: 18 Mär 2026 15:17 Grundsätzlich begrüße ich die hoffentlich schnell kommende Regelung, die Spritpreise nur einmal an Tag zu erhöhen, senken hingegen jederzeit. Aber ob damit die Spritpreise insgesamt günstiger werden?
Der ADAC sieht hingegen die Gefahr, "dass Mineralölunternehmen Preise dann von vornherein stärker anheben, weil Erhöhungen im Tagesverlauf nicht mehr möglich sind". Eventuell würden die Verbraucherpreise dann sogar höher ausfallen, sagte der ADAC-Kraftstoffmarktexperte Christian Laberer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
Quelle Tagesschau.de

Wobei die Österreicher diese Erfahrung nicht gemacht haben.

Gruß Bernd
In dem Zusammenhang will man ja für die Kartellbehörde mehr Befugnisse geben. Incl. die Abfrage warum die Preise um diesen Betrag erhöht werden müsse.
Die Kartellbehörde soll ja die vorhandenen Daten für Herstellung, Transport, Steuer mit den Börsenkurs für das Öl und Wechselkurs $ zu € als Grundlage benutzen.
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Re: Spritpreise

#64 

Beitrag von Jaki »

Bei den Herstellkosten und der Kontrolle duch das Kartellamt kann es max Bewegungen im Cent Bereich geben. Klar macht das durch die Masse an Litern für die Konzerne richtig Marge aus. Für den Endverbraucher istdoch aber eher der Zugriff durch den Gesetzgeber in Höhe von über 50 % auf den Endpreis an der Säule oder in Zukunft vllcht der Ladestation interessant.
JoachimG
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Re: Spritpreise

#65 

Beitrag von JoachimG »

Österrreichs Regierung will die Steuer auf Kraftstoffe senken. SZ von heute.

Ob das österreiches Model für niedrigere Spritpreise sorgt wird sich nicht feststellen lassen. Der Markt (Angebot und Nachfrage) auf allen Ebenen (weltweit) ist so dynamisch dass ein Vergleich mit der Vergangenheit (und das wäre ja der Maßstab) nicht möglich sein wird.

Also reine Augenwischerei. Der Wähler scheint zu wünschen dass die Politik die Wirklichkeit bitte ändern möge. Unterstützt von einem Teil der Medien. Ich habe zumindest keine Interviews auf der Straße im TV oder web gesehen, wo jemand mal gesagt hat: Immer mit der Ruhe, wird schon.

Gruß
Joachim
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Many
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Re: Spritpreise

#66 

Beitrag von Many »

Steuern auf Sprit zu senken bringt nur etwas wenn die weniger Einnahmen auch irgendwo eingespart würden.
Sonst zahlen wir es halt an anderer Stelle.
Ehrlich gesagt ändert sich da für mich nicht viel, der Geldbeutel wird nicht voller.

Markus
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MobilLoewe
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Re: Spritpreise

#67 

Beitrag von MobilLoewe »

Many hat geschrieben: 19 Mär 2026 11:27 Steuern auf Sprit zu senken bringt nur etwas wenn die weniger Einnahmen auch irgendwo eingespart würden.
Der Staat hat über die Mehrwertsteuer derzeit Mehreinnahmen auf Grund des höheren Preises. Zumindest in diesem Rahmen wäre eine Entlastung, da kostenneutral, an der Tanke nur gerecht.

Gruß Bernd
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Steffen G.
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Re: Spritpreise

#68 

Beitrag von Steffen G. »

Die Maßnahmen der Regierung mit dem einmaligen erhöhen, aber mehrmaligen absenken sind nur Augenwischerei, da sie den Konzernen in die Karten spielt. Sie führen zu keiner Änderung. Sinnvoller wäre es gewesen nur einmal täglich Preisänderungen zuzulassen.
So wie es jetzt werden soll wird es keinen relevanten Preiskampf geben, da man ja jederzeit sich dem Konkurrenten mit einer Preissenkung anpassen kann. Bei einer einmaligen Anpassung müssten sich die Konzerne genau überlegen wie der Preis für den Tag ist. Ein Konkurrent könnte ihn dann für den ganzen Tag unterbieten, und so einen günstigen Anreiz zum tanken schaffen.
dazu gibt es ein recht informatives Video von Prof. Dr. Rieck, zu dem Thema.

Aber die ganze Diskussion über den Preis ändert nichts an der Versorgungssicherheit. Dafür hat die Politik keine Lösung.
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Re: Spritpreise

#69 

Beitrag von mpetrus »

Die Diskussion der Steuersenkung wurde von der Politik abgelehnt.
Denn, wenn man die Unternehmen (Speditionen) entlasten wolle, bringt eine Senkung der MwSt. nichts, da die Unternehmen Vorsteuerabzugberechtigt, somit die MwSt. nicht ins Gewicht fällt.
Demnach würde die Wirtschaft nicht entlastet oder gefördert.
Private Bürger (Stimmvieh) zählen beim Staat/Politik ja nicht und die brauchen auch keine Entlastung.

Eine Entlastung durch die Energiesteuer wurde wegen dem Klimaschutz auch abgelehnt.

Eine staatliche "Subvention" wird aus den Erfahrungen der letzten Subvention (Ukraine Krieg) berechtigterweise auch abgelehnt.

Das einzige was wirklich helfen würde, wäre eine genaue Kontrolle was die "Ölmultis" jedes Jahr an Gewinnsteigerungen erzielen und somit ihre Taschen füllen.
Als Systemrelevanter Energieversorger sollte man seine Verantwortung bewusst sein und keine "Wucherpreise" nehmen, oder "Übergewinne" erzielen.
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Re: Spritpreise

#70 

Beitrag von mpetrus »

Steffen G. hat geschrieben: 19 Mär 2026 17:20 Die Maßnahmen der Regierung mit dem einmaligen erhöhen, aber mehrmaligen absenken sind nur Augenwischerei, da sie den Konzernen in die Karten spielt. Sie führen zu keiner Änderung. Sinnvoller wäre es gewesen nur einmal täglich Preisänderungen zuzulassen.
So wie es jetzt werden soll wird es keinen relevanten Preiskampf geben, da man ja jederzeit sich dem Konkurrenten mit einer Preissenkung anpassen kann. Bei einer einmaligen Anpassung müssten sich die Konzerne genau überlegen wie der Preis für den Tag ist. Ein Konkurrent könnte ihn dann für den ganzen Tag unterbieten, und so einen günstigen Anreiz zum tanken schaffen.
dazu gibt es ein recht informatives Video von Prof. Dr. Rieck, zu dem Thema.

Aber die ganze Diskussion über den Preis ändert nichts an der Versorgungssicherheit. Dafür hat die Politik keine Lösung.
Der Herr Prof. Dr. Rieck hat leider vergessen zu berücksichtigen, das nicht die Tankstellenbesitzer die Verkaufspreise bestimmen, sondern der Mineralölkonzerne.
Der Tankstellenbesitzer bekommt eine feste Marge pro verkauften Liter. Auch gibt es in Deutschland keine "freie Tankstellen" da diese (Jet, OMV, Star usw.) den großen gehören.
Die Preise werden offiziell nicht abgesprochen, aber dafür gibt es ja die Meldestelle, wo alle Preise online erfasst und für den Verbraucher als "Spar App" (Clever Tanken usw.) angeboten werden.
"Zufällig" schauen die Disponenten der Ölmultis da auch, minütlich, rein und ändern entsprechend die Preise je nach Verkehrsaufkommen, rauf und runter.
Es macht schon Sinn diese ständige hoch/runter Phasen zu unterbinden. Also nur einmal am Tag die Preise den Börsen/Beschaffungssituation anzupassen.
Der Kunde weis also ganz genau das sich der Preis jeden Tag, mit hoher Wahrscheinlichkeit, um 12 Uhr erhöht um dann für die nächsten knappen 24 Std. evtl. wieder günstiger zu werden.
Allerdings müsste man mit dem Klammersack gepudert sein, um zu glauben das die Preise wirklich fallen.

Das was als Sicherheitshebel (für die Verbraucher) in das neue Gesetz/Verordnung rein geschrieben wurde, ist die erhöhte Kontrollfunktion der Kartellbehörde und das die Ölmultis ihr Preiserhöhungen auch als notwendig beweisen müssen (wenn der Preissprung extrem sein sollte).

Die Preise die wir jetzt haben, werden von nun an der Standard sein.
Allerdings, so meine Beobachtungen, ist der Preiswahn schon etwas gefallen und die Preise sind gefallen.
Bei uns kostet der Liter Benzin wieder unter 2,- €, der Diesel leider noch bei 2,20 €.
Grüße Michael
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Steffen G.
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Re: Spritpreise

#71 

Beitrag von Steffen G. »

mpetrus hat geschrieben: 19 Mär 2026 18:26 Der Herr Prof. Dr. Rieck hat leider vergessen zu berücksichtigen, das nicht die Tankstellenbesitzer die Verkaufspreise bestimmen, sondern der Mineralölkonzerne.
Das hat er am Anfang des Videos gesagt, vielleicht noch mal genauer das Video schauen?
Aber letzt endlich speilt es keine Rolle, wer denn nu genau den Preis erhöht, der Betreiber oder der Ölkonzern. Ein reiner Ölkonzernpreis kann es ja nicht sein, dann müsste der Sprit bei der gleichen Tankstellenmarke ja auch gleich sein. Aber selbst im selben Ort bietet der gleiche Konzern unterschiedliche Preise an seinen Tankstellen. Da spielt auch die Lage der Tankstelle eine Rolle (Erreichbarkeit, Autobahnnähe, oder auch einfach die Tagesverkehrsflussrichung).
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Re: Spritpreise

#72 

Beitrag von mpetrus »

Das hast du richtig beschrieben.
Deshalb machen es ja die Ölkonzerne in den Zentralen und nicht der örtliche Tankstellenbetreiber.
Die wissen genau wieviel Umsatz wann gemacht wird und nutzen die Stoßzeiten.

Das Beispiel von dem Prof. beruht ja auf die Annahme das die Angebot/Nachfrage Situation von den örtlichen Tankstellenbetreiber erkannt und reguliert werden.
Dem ist jedoch nicht so, da die 5 Monopolisten den Preis bestimmen.
Er springt mit seiner "Theorie" hin und her zwischen den Fakten, er nimmt Beispiele aus der normalen Marktwirtschaft und überträgt diese in den Mineralölsektor.
In seiner Einleitung spricht er zwar das es sehr kompliziert und mehrere Faktoren gibt, aber dann vermischt er es doch wieder.
Na ja, er will ja auch Werbung für sein Buch machen und es verkaufen.

2022 in der Ukrainekriegs/ Preisdebatte gab es ja schon die gleiche Feststellung zu den Monopolisten.
Die haben alles unter Kontrolle, vom Rohöl, Raffinerie, denn Transport an die Tanke, bis zum regionalen Preis.
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 87576.html
Grüße Michael
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