Und so sieht es jetzt aus
Als nächstes kam die Seitenwandverkleidung der geplanten Nasszelle. Habe dazu Stege aus 15mm Platten entsprechend der Krümmung der Seitenwand gefräst und eingeklebt.
Auf diese Stege habe ich eine 3mm Sperrholzplatte erstmal nur geschraubt.
Geplant ist, die Wände der Nasszelle mit Aludibond zu verkleiden. In diesem Zug überlege ich, diese 3mm Platte wieder zu entfernen und nur durch eine Aludibondplatte zu ersetzen. Diese würde ich dann direkt auf die Stege kleben.
Falls ihr da Ideen habt, wie das am besten zu machen ist, gerne her damit.
Bevor es dann Ende letzten Jahres richtig kalt wurde, habe ich noch mit den Oberschränken begonnen. Hier das erste Exemplar im Rohbau über der Küche.
Ziemlich am Anfang des Ausbaus habe ich die Beifahrersitzbank durch einen Einzelsitz ersetzt.
Ausserdem die beiden Vordersitze mit Drehkonsolen unterbaut.
Nun wollte ich endlich diesen Umbau sowie den Gurtbock mit der Ex-Beifahrersitzbank legalisieren.
Also zuerst zum TÜV hier in der Nähe (mit dem Prüfer hatte ich vorher schon zweimal Kontakt).
Allerdings passte das Gutachten des Gurtbocks nicht 100% zum Sprinter.
Es folgten mehrere Telefonate mit dem Lieferanten des Gurtbocks, darauf ein Vorgespräch zwischen ihm und seinem "Stamm" TÜV-Prüfer.
Danach meinte er, es wäre wohl am besten ich käme bei ihm vorbei, damit "sein" Prüfer alles anschauen könnte.
Bei sauberer Ausführung stehe einer Eintragung nichts im Wege.
Auf meine Frage, ob der Prüfer auch gleich die Wohnmobilabnahme machen würde, meinte er: "Klar, wenn alles notwendige verbaut ist".
Also einen Termin für den 3. Dezember ausgemacht.
Bis dahin dann aber noch die schon bereitliegenden Kompressionsdrehgriffe für die Gaskastentür montiert.
Danach dann auf nach Markt Indersdorf.
Und was soll ich sagen, das war ein Prüfer wie man ihn sich nur wünschen kann.
Engagiert, gewissenhaft, unbürokratisch und freundlich hat er sich alles genau angeschaut, viele Bilder gemacht, die Nummern der Drehkonsolen, des Gurtbocks und der Beifahrersitzbank dokumentiert.
Der Hubert Riedel (er hat eine erfrischende Art und ist auch sehr hilfsbereit) hat dann noch gleich die Gasprüfung (Erstabnahme) durchgeführt.
Und am Nachmittag war ich im Besitz der Prüfbescheinigung mit allen Eintragungen und der Wohnmobilabnahme (allerdings auch >500,-€ ärmer).
Gleich noch einen Termin für den Folgetag bei unserer Zulassungsstelle bekommen.
Auch dort ging das ganze innerhalb von 20 Minuten über die Bühne und die 15 Euronen für die Eintragung waren da geradezu ein Schnäppchen.
Seit 04.12.2025 haben wir nun offiziell ein Wohnmobil (offiziell M1 SA).

Der Tag und die Fahrt nach Bayern (immerhin fast 600km hin und zurück) haben sich also wirklich gelohnt.
Natürlich gibt es noch viel zu tun (seht ihr ja auf den Bildern).
Sobald es wärmer wird, geht es dann mit dem Ausbau weiter.
LG
Matthias