Hallo zusammen,
meine Odyssee mit meinem Sprinter scheint nicht enden zu wollen.
Kurz zur Vorgeschichte, Sprinter 316 aus 2009 mit vermeintlich gutem Motor gekauft, zum Wohnmobil umgebaut und kurz vorm Urlaub (2024) Pleuellagerschaden Z3. Überholten Rumpfmotor eingebaut, neue Injektoren verbaut und gefahren. Leider immer wieder ein Ruckeln (auch schon identisch vor dem Motorschaden bemerkt) zwischen 2200 und 2400 U/min, merklich ausgeprägter nach etwas Fahrzeit.
Dadurch weitere verschiedene Maßnahmen ausgeführt:
Motor- und Getriebelager erneuert
Differential überholt + Radlager
Stoßdämpfer neu
Kardanwelle + Mittellager neu
AGR deaktiviert und verschlossen.
DPF deaktiviert und komplett geräumt.
Steuergerät mit original Software von 2009 (EZ)
Zuletzt Turbolader überholen lassen, hier war vom großen Lader die Abgasklappe abgerissen, wohl auch schon länger. Zusätzlich beide Turbinen stark verschlissen.
Filter alle schon mehrfach erneuert.
Keinerlei Fehlereinträge.
Dieses Jahr zum Urlaub vermehrt Vibrationen und sehr rauher Mororlsuf insbesondere unter Last beim Beschleunigen und gut 3L Mehrverbrauch. Zusätzlich gefühlt 60PS weniger. Injektoren (Original, Neu gekauft,13.000 km!! alt) zur Überprüfung gegeben und siehe da, alle 4 „defekt“. Thermische Überbelastung. Spitzen sind verformt, Sprühbild bescheiden, soll sich wohl aber reparieren lassen.
Was kann zu solchen hohen Temperaturen führen? Es ist soweit entweder deaktiviert, oder Serie und i.O.
Die Software sollte aus meiner Sicht passen, ebenso das Abgassystem insbesondere ohne AGR und DPF. das einzige was mir in den Sinn kommt sind die ca 7-8 tsd. gefahrene Km mit der defekten Abgasklappe am großen Lader, wobei das Vibrieren nach dem überholen des Laders nicht mehr vorhanden war und erst jetzt extrem aufgetreten ist.
Langsam schwindet der Elan hier weiter zu machen…
Thermische Überlastung der Injektoren
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Re: Thermische Überlastung der Injektoren
Hast du die gleiche Hochdruckpumpe wieder verbaut?Sprinter38524 hat geschrieben: 21 Sep 2025 18:02 Hallo zusammen,
Dieses Jahr zum Urlaub vermehrt Vibrationen und sehr rauher Mororlsuf insbesondere unter Last beim Beschleunigen und gut 3L Mehrverbrauch. Zusätzlich gefühlt 60PS weniger. Injektoren (Original, Neu gekauft,13.000 km!! alt) zur Überprüfung gegeben und siehe da, alle 4 „defekt“. Thermische Überbelastung. Spitzen sind verformt, Sprühbild bescheiden, soll sich wohl aber reparieren lassen.
Eventuell mal mit dem Endoskop in den Tank schauen und speziell nach Sand und/oder Metallspänen suchen. Oder zumindest mal den Dieselfilter aufschneiden und näher untersuchen.
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Re: Thermische Überlastung der Injektoren
Die Hochdruckpumpe ist die selbe. Gibt es hier Leistungstechnisch Unterschiedliche? Habe dazu nichts im Netz gefunden?
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Re: Thermische Überlastung der Injektoren
Nein, aber wenn die HDP einen Schaden hat, produziert sie eventuell Späne. Die Späne gelangen in die Düsen und über den Rücklauf auch sonst überall hin. Und die töten auch die neuen Injektoren in kurzer Zeit wieder. Und auch eine neue HDP kann schnell wieder sterben, wenn im Tank und in den Letitungen noch die Späne von der alten unterwegs sind.Sprinter38524 hat geschrieben: 23 Sep 2025 07:27 Die Hochdruckpumpe ist die selbe. Gibt es hier Leistungstechnisch Unterschiedliche? Habe dazu nichts im Netz gefunden?
Daher der Hinweis mal auf die Suche nach "Glitzerzeugs" und anderen Partikeln im Tank und im Spritfilter zu gehen.
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Re: Thermische Überlastung der Injektoren
Späne im System kann ich ausschließen. Der Defekt an den Injektoren ist rein auf thermische Überlastung zurück zu führen.
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Re: Thermische Überlastung der Injektoren
Ich halte das für einen Folgefehler. Das ein Injektor abbrennt, der wegen "Dreck" nicht ordentlich spritzt oder dessen Nadel nicht mehr richtig schließt, finde ich nicht verwunderlich. Den ursächlichen Dreck sieht der Boschdienst natürlich nicht mehr, wenn die Spitze komplett verkokelt ist.Sprinter38524 hat geschrieben: 23 Sep 2025 19:53 Späne im System kann ich ausschließen. Der Defekt an den Injektoren ist rein auf thermische Überlastung zurück zu führen.
Wenn beim "Wegprogrammieren" der AGR der Tuner keinen Bockmist in den Maps angerichtet hat, wäre das für mich immer noch die Nr. 1 Ursache.
Ich habe auch schon Ärger mit älteren Denso-Commonrail-Injektoren hinter mir. 3 von 8 waren Schrott, kurz nachdem ich in Australien Sand getankt habe (mehrere Teelöffel davon waren im Spritfiltergehäuse). Der Mitarbeiter des Bosch-Dienstes, bei dem ich das nach der Rückkehr nach D habe reparieren lassen, hat recht bereitwillig sein Wissen geteilt und mir auch ein paar zerlegte Injektoren unter die Nase gehalten. Ich habe seinerzeit den Rat des Boschdienstes angenommen, habe alle Leitungen getauscht, Beide Tanks inklusive der hochkomplexen Umschaltmechanik zwischen den Tanks reinigen lassen, eine neue HDP und 8 neue Injektoren verbaut. War nicht billig, aber 100.000 km später kann ich sagen, dass das die richtige Entscheidung war. Auf den Kilometer gerechnet waren's im Rückblick gerade mal 8ct.
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