Das KFG ist das "KundespezifischeFunktionsSteuergerät" - es ermöglicht, dass "Sonderaufbauten" (das kann alles mögliche sein; ein kippbare Ladefläche, Sirene etc) mit der Fahrzeugelektronik kommunizieren können. Unter anderem eben auch, dass darüber der Ladezustand von Batterien ausgelesen werden kann. Schau mal in die Aufbaurichtlinie. Da stehen ein paar Sätze dazu.reisefieber hat geschrieben: 03 Nov 2024 20:14Genau das, a.) und b.) habe ich getan...Dr.Oetzi hat geschrieben: 01 Nov 2024 13:44 Wenn Du die werksseitige Zweitbatterie gegen ein LiFePO4 ersetzen möchtest, musst Du:
[...]
c) dafür sorgen, dass die Batterie über das KFG mit dem Fahrzeug kommunizieren kann (sonst spielt das Energiemanagement deines Fahrzeugs verrückt); spätestens hier wirst Du auf einen Service-Partner angewiesen sein.
Da ich mich selber nicht auskenne, was ist mit "KGF mit dem Fahrzeug kommunizieren kann ... gemeint?
VG
Günter
Jain - die Batterie selbst hat kein "BMS". Stattdessen wird über einen Shunt direkt an den Batterien der Stromfluss/Verbrauch gemessen. Der Ladezustand wird bei einer herkömmlichen Batterie über die Spannung ermittelt (m.W.n. erfolgt das nicht direkt mit über den Shunt). Über die Kombination der so gewonnenen Informationen, kann das Energiemanagement "intelligent" (nach Bedarf) laden. Die Batterien werden dabei unter 60% Ladezustand permanent geladen, zwischen 60 und 80% nur in "günstigen" Fahrsituationen (bspw. Schubbetrieb). Über 80% wird nicht geladen. Natürlich nach Berücksichtigung des Energieverbrauchs.S4B5 hat geschrieben: 04 Nov 2024 00:42 Hi
In meinem Crafter war keine 2. Batterie verbaut, ich weiß aber das die Starterbatterie z.B. eine Art BMS/Laderegelung hat und darüber auch die Lichtmaschine gesteuert wird.
Wenn die 2. Batterie von Werk aus ähnlich ausgestattet und im System eingebunden ist, können Änderungen zu Problemen führen.
Das hat zur Folge, dass man erheblich Kraftstoff sparen kann (bis zu 1l/100km; je nach Fahrprofil), da die Zyklen, bei denen die LiMa mitläuft auf diese Weise erheblich reduziert werden (man bedenke, dass die LiMa richtig Leistung zieht; der 180A Generator des Crafter zieht glaub rund 2.1kW). Die Kehrseite ist jedoch, dass man praktisch nie mit vollen Batterien auf den Platz rollt, obwohl man bei herkömmlichen Batterien nur rund 50-60% der Gesamtkapazität effektiv nutzen kann. Das bedeutet, dass man auf dem Platz häufig mit lächerlichen 10-20% nutzbarer Batteriekapazität ankommt. Aus diesem Grund bietet der GC den "Ladetaster" um das maximale aber eben auch sehr ineffiziente Laden der Batterien zu erzwingen.
Soweit so gut.
Das Problem bei LiFePO4 Batterien ist, dass der Ladezustand der Batterien praktisch nicht über die Spannung ermittelt werden kann und somit das Energiemanagement des Fahrzeug keine sinnvollen Rückschlüsse auf den Ladezustand der Batterien ziehen kann.
Das hat verschiedene Probleme zur Folge. Häufig gibt es z.B. beim Laden Probleme. Entweder die Batterien werden nicht geladen und wenn geladen wird, dann werden sie voll geladen, was den LiFePO4 Batterien a) schadet und b) sehr ineffizient ist.
Außerdem kommt es zu Störungen von Fahrzeugfunktionen - bspw. bei der Standheizung, da das Fahrzeug teilweise einen niedrigen Batterieladestand annimmt und dann Verbraucher abschaltet. Teilweise macht das Fahrzeug das auch sporadisch.
Und selbst da bin ich mir nicht soooo sicherS4B5 hat geschrieben: 04 Nov 2024 00:42 Beim Crafter/TGE ist gefühlt alles im CANbus eingebunden, Ausnahme dürfte nur der Zigarettenanzünder sein...![]()
Lg Marco
