Hallihallo,
wie aufwändig ist ein Wechsel der Zylinderkopfdichtung an einem AHD-Motor? Und was muss beachtet werden? Stimmt es, dass nach Abnahme des vorderen und hinteren Zahnriemens der komplette Kopf mitsamt Nockenwelle in ihrer spezifischen Stellung nebst Ventilen runtergenommen werden kann? Blöderweise gibt es hier im Forum scheinbar weder zu AHD noch zu ANJ irgendwelche Geschichten mit Kopfdichtung.
Ich hab nämlich grauen Rauch hinten bei jeder Drehzahl und einen geringen Leistungsverlust. Ob das nun weiß oder grau ist, vermag ich nicht zu sagen. Das Kühlwasser riecht und sieht normal aus, aber der Motor kommt überhaupt nicht über 65°C, egal wieviel ich heize. Der Turbolader ist neu drin. Heute war die erste Probefahrt nach meinem Runaway, siehe hier. Wäre ja recht wahrscheinlich, dass er in den 20 Sek. irgendwie überhitzt ist und die Kopfdichtung das nicht mitgemacht hat.
Dumm ist nur, dass ich zwar schonmal den hinteren, jedoch noch nie den vorderen Zahnriemen gewechselt habe. Ich bin da damals echt an der Schraube vom Visco-Lüfter gescheitert mangels irgendeinem geeignetem Gegenhalter.
In meiner Vorstellung wäre es für mich möglich und machbar, mir penibel sämtliche Zahnriemenstände zu markieren und dann ...
- Ansaugbrücke, AGR usw.
- Einspritzdüsen mit Leitungen
- Glühkerzen
- Ventildeckel
- Zahnriemen hinten
- Viscolüfter und Zahnriemen vorn
- Vakuumpumpe
- die eine (? .. nur eine?) Zylinderkopfschraube lösen und schließlich
- den gesamten Zylinderkopf abheben (wieviel wiegt der eigentlich? bekomme ich das hier auf der Wiese alleine hin?)
Dann wäre ich an der Dichtung, könnte auf Fehlersuche gehen, alles sauber machen, wechseln und rückwärts wieder zusammenbauen, wobei ich dann hoffen würde, dass die Markierungen der Zahnriemenstände allein ausreichen würden, um den Motor wieder zum Laufen zu bringen (korrekt oder nicht?). Feinjustierung des Einspritzzeitpunkts kann man ja später noch machen.
Der Motor hat jetzt 289.000 km und ich hab eigentlich nichts mehr zu verlieren. Finanziell kann ich mir noch überlegen es in Osteuropa machen zu lassen. Will den Wagen erhalten, der ist sehr nützlich und hab jetzt Fahrwerk und Lenkung erneuert, der fährt ansonsten gut.
Zylinderkopfdichtung AHD
- Erik
- Kennt sich schon aus

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Zurücksetzen des Notlaufprogramms AHD
Hm, schade, dass darauf offenbar keiner ne Antwort hatte ... Gleiche Frage bezieht sich ja auch auf ANJ ... oder wahrscheinlich andere Motorcodes ...
Aber mal was anderes - im Zusammenhang mit Fehlerursache Zylinderkopfichtung:
Wenn der AHD im Notlaufprogramm ist, macht sich das hauptsächlich durch einen deutlichen Leistungsverlust bemerktbar. Normalerweise setzt unter Vollgas der Turbolader bei ~1600 U/min⁻1 deutlich spürbar ein. Dieser zusätzliche Schub bliebt einfach weg, so dass man ab dieser Drehzahl einfach keine Leistung spürt, an Bergen herunterschalten muss usw. Was aber auch im Notlaufprogramm passiert ist, dass die Abgase leicht qualmen, wenn man eben - notwendigerweise - Vollgas gibt, um voran zu kommen. Insbesondere qualmen sie auch nach, wenn man dann anhält und noch weiter im Leerlauf bleibt. Das hat wohl was damit zu tun, dass das Steuergerät irgendwelche Standardwerte hernimmt für Einspritzung etc. und dann qualmt er eben, was man leicht für einen Zylinderkopfdichtungsschaden halten kann.
Das Notlaufprogramm des AHD lässt sich löschen, indem man die Batterie abklemmt (ich hab's mal für einige Minuten abgeklemmt). Und nein, im Notlaufprogramm leuchtet eben kein Lämpchen im Kombiinstrument, was einem sagen würde, dass das Steuergerät im Notlaufmodus ist. Deswegen könnte man das eben für sonstwas anderes halten, z.B. eben für Kopfdichtungsschaden, Ventilschaftdichtungen etc. Hier also für die Notizen (weil ich's nirgendwo im Forum finden konnte).
Aber mal was anderes - im Zusammenhang mit Fehlerursache Zylinderkopfichtung:
Wenn der AHD im Notlaufprogramm ist, macht sich das hauptsächlich durch einen deutlichen Leistungsverlust bemerktbar. Normalerweise setzt unter Vollgas der Turbolader bei ~1600 U/min⁻1 deutlich spürbar ein. Dieser zusätzliche Schub bliebt einfach weg, so dass man ab dieser Drehzahl einfach keine Leistung spürt, an Bergen herunterschalten muss usw. Was aber auch im Notlaufprogramm passiert ist, dass die Abgase leicht qualmen, wenn man eben - notwendigerweise - Vollgas gibt, um voran zu kommen. Insbesondere qualmen sie auch nach, wenn man dann anhält und noch weiter im Leerlauf bleibt. Das hat wohl was damit zu tun, dass das Steuergerät irgendwelche Standardwerte hernimmt für Einspritzung etc. und dann qualmt er eben, was man leicht für einen Zylinderkopfdichtungsschaden halten kann.
Das Notlaufprogramm des AHD lässt sich löschen, indem man die Batterie abklemmt (ich hab's mal für einige Minuten abgeklemmt). Und nein, im Notlaufprogramm leuchtet eben kein Lämpchen im Kombiinstrument, was einem sagen würde, dass das Steuergerät im Notlaufmodus ist. Deswegen könnte man das eben für sonstwas anderes halten, z.B. eben für Kopfdichtungsschaden, Ventilschaftdichtungen etc. Hier also für die Notizen (weil ich's nirgendwo im Forum finden konnte).
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maecgeiver
- Stammgast

- Beiträge: 239
- Registriert: 05 Mai 2015 23:12
Re: Zylinderkopfdichtung AHD
Hallo Eric.
Ich denke das der kalte Motor 20 Sekunden aushält. Er lief ja nicht ohne Wasser? Nur schlecht entlüftet?
Du findest im T4 Wiki einiges zum Motor. Ist im T4 der ACV.
Ich denke das der kalte Motor 20 Sekunden aushält. Er lief ja nicht ohne Wasser? Nur schlecht entlüftet?
Du findest im T4 Wiki einiges zum Motor. Ist im T4 der ACV.
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- Schnafdolin (27 Mai 2026 08:49)
MB 316cdi Schaltgetriebe iHA=4.364 L2 Pritschenwagen BJ2010
Re: Zylinderkopfdichtung AHD
die fehlenden Antworten liegen vielleicht an der doch recht wilden Beschreibung, die lässt durchscheinen, dass dir da doch das ein oder andere Wissen und die Erfahrunf fehlt. Macht ja nichts, dafür gibt es ja das Forum 
Eine gute Anleitung zum Zahnriemenwechsel gibt es auf t4-wiki. So sollte man es machen und nicht anders!!! Nur mit Markierungen passen die Steuerzeiten nie richtig und das ist wichtig (Nicht die Einspritzzeiten, sondern die Steuerzeiten, also die Stellung von NW zu KW). Wenn man da Fehler macht, kann es auch mal einen Motortod bedeuten. Und was den Zylinderkopf angeht, auch da ist einiges an Wissen und Erfahrung nötig. Einen Kopf runter und einen wieder drauf schrauben mag ja noch gehen, aber wie beurteiltst du den Motor? Wie sehen die Zylinder aus? Welche Dichtung ist die richtige entsprechend dem Kolbenüberstand usw. usw.
Ich würde erst nochmal genau wissen wollen, wie du auf einen Kopfdichtungsschaden kommst. Der ist bei diesem Motor eher selten und er lässt sich auch klar diagnostizieren. Öl im Wasser? Agbase im Kühlwasser? Wird Wasser oder Öl verbrannt? Druckverlusttest? Druck auf den Zylinder geben, pfeift irgendwo Druck ab usw....
Eine gute Anleitung zum Zahnriemenwechsel gibt es auf t4-wiki. So sollte man es machen und nicht anders!!! Nur mit Markierungen passen die Steuerzeiten nie richtig und das ist wichtig (Nicht die Einspritzzeiten, sondern die Steuerzeiten, also die Stellung von NW zu KW). Wenn man da Fehler macht, kann es auch mal einen Motortod bedeuten. Und was den Zylinderkopf angeht, auch da ist einiges an Wissen und Erfahrung nötig. Einen Kopf runter und einen wieder drauf schrauben mag ja noch gehen, aber wie beurteiltst du den Motor? Wie sehen die Zylinder aus? Welche Dichtung ist die richtige entsprechend dem Kolbenüberstand usw. usw.
Ich würde erst nochmal genau wissen wollen, wie du auf einen Kopfdichtungsschaden kommst. Der ist bei diesem Motor eher selten und er lässt sich auch klar diagnostizieren. Öl im Wasser? Agbase im Kühlwasser? Wird Wasser oder Öl verbrannt? Druckverlusttest? Druck auf den Zylinder geben, pfeift irgendwo Druck ab usw....
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