Erfahrungen mit „Leben im Kastenwagen“

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SprinterFrank
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Erfahrungen mit „Leben im Kastenwagen“

#1 

Beitrag von SprinterFrank »

 Themenstarter

Hallo,

leider ist mir kein passender Begriff für „Leben im Kastenwagen“ eingefallen. „Vanlife“ ist mir zu trendy und die ganzen Clips im Netz dazu … passt nicht zu meiner Vorstellung. Ein Begriff der nüchtern/einfach die Situation „Umzug vom festen zu mobilen Wohnsitz“ beschreibt, das wär’s, glaube ich. Hat jemand den Begriff dazu?

Campingplätze
  • Wie ist das, wenn man 4 Wochen oder sogar länger auf einem CP bleiben möchte. Erhält man da einen anderen Tages-Preis, als wenn man 3 Tage vor Ort ist?
  • Wie ist das, wenn man keinen Strom auf dem Stellplatz haben möchte. Wieviel Prozent (grob) der CP in Europa kann Strom abgewählt werden? Letztens bei einem CP in der Toskana, habe ich nachgefragt, ob ich einen Stellplatz auch ohne Strom bekommen könnte. Die Antwort: Natürlich! Sie nehmen den Platz und schließen kein Stromkabel an. Der Platz ist allerdings genau so teuer, als wenn Sie ihn mit Strom nehmen würden. 😂 😂 😂

Gruß Frank
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MobilLoewe
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Re: Erfahrungen mit „Leben im Kastenwagen“

#2 

Beitrag von MobilLoewe »

Hallo Frank,

wie wäre es mit "Life in the box"? :lol:

Ich habe nur wenig Campingplatz Erfahrungen. Nachfragen hilft: "Ich brauche keinen Strom, möchte aber 4 Wochen bleiben. Welchen Pauschalpreis können sie machen?" Wenn es kein Tourismus Hotspot ist, dann ist m.E. die Chance auf Nachlass gut.

Schau dir mal die ACSI Card an.

In der Regel wird Strom aber extra berechnet. Wieviel Prozent der Campingplätze? Keine Ahnung, aber was hilft dir so eine Schätzung?

Berichte doch demnächst von deinen Erfahrungen.

Gruß Bernd
Seit 1. März 2024 Hymer B-MC T 600 auf Sprinter 910, 170 PS, 9-Gang Automatik, SLC Fahrwerk 4,5 t, MBUX, Assistenten quasi volle Hütte.

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asap
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Re: Erfahrungen mit „Leben im Kastenwagen“

#3 

Beitrag von asap »

SprinterFrank hat geschrieben: 10 Jun 2024 15:46 leider ist mir kein passender Begriff für „Leben im Kastenwagen“ eingefallen. „Vanlife“ ist mir zu trendy und die ganzen Clips im Netz dazu … passt nicht zu meiner Vorstellung. Ein Begriff der nüchtern/einfach die Situation „Umzug vom festen zu mobilen Wohnsitz“ beschreibt, das wär’s, glaube ich. Hat jemand den Begriff dazu?
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SprinterFrank (10 Jun 2024 19:45)
W906 316 CDI, I=3,923, L2H2, Bj 6/16 (EURO VI), Mopf, Highline KI und MFL, AHK, noch ein LKW,
wird in ein Womo für 2 Leute

Davor VW T3 TD Womo DIY mit Hubdach, VW T4 TDI Multivan Allstar
mpetrus
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Re: Erfahrungen mit „Leben im Kastenwagen“

#4 

Beitrag von mpetrus »

SprinterFrank hat geschrieben: 10 Jun 2024 15:46
Campingplätze
  • Wie ist das, wenn man 4 Wochen oder sogar länger auf einem CP bleiben möchte. Erhält man da einen anderen Tages-Preis, als wenn man 3 Tage vor Ort ist?
  • Wie ist das, wenn man keinen Strom auf dem Stellplatz haben möchte. Wieviel Prozent (grob) der CP in Europa kann Strom abgewählt werden? Letztens bei einem CP in der Toskana, habe ich nachgefragt, ob ich einen Stellplatz auch ohne Strom bekommen könnte. Die Antwort: Natürlich! Sie nehmen den Platz und schließen kein Stromkabel an. Der Platz ist allerdings genau so teuer, als wenn Sie ihn mit Strom nehmen würden. 😂 😂 😂

Gruß Frank
Du kennst sicher den Spruch: "Kommt drauf an,..."
Punkt Strom:
1. In welches Land fährst du, da es unterschiedliche Preisgestaltungen gibt. Viele Plätze rechen aber den Strom nach Verbrauch ab.
2. Dann gibt es Plätze die bieten unterschiedliche Ampereanschlüsse (4, 6 10 und 16A) und staffeln so den Tagespreis.
2. Zu welcher Reisezeit bist du unterwegs, in der Hauptsaison musst du für Strom bezahlen in der Nebensaison ist er als "Rabatt" incl. .

Punkt Langzeitpreis
Auch hier gilt welches Reiseland
Dann die Reisezeit, in der Nebensaison gibt es die Rabattkarten wie die vom Mobillöwe genannte ACSI, da kosten die Plätze feste Preise pro Tag.
Aber auch Rabattkarten vom ADAC, CCI und andere werden genommen.
Dann gibt es Plätze, zumindest meine Erfahrungen in Spanien und Kroatien, die die Preise nach Aufenthaltsdauer in der Nebensaison reduzieren.
Es gibt auch Preisstaffelungen bei der Größe (Qm) und Lage (Strand oder weiter hinten) des Stellplatzes, also auch hier schauen.

Fazit: Die Preise sind so variabel wie Mobilfunkverträge oder KFZ Versicherungen. Du musst dich leider jedes mal über die Internetseiten der Campingplatzbetreiber informieren.
Was behilflich sein kann. Wenn du entsprechende Portale wie "Campercontact", oder "Camping.Info" (Gibt ja noch viel mehr) benutzt, siehst du in deinem Suchgebiet die entsprechende Campingplätze mit einer "Durchschnittspreisangabe".
Grüße Michael
Hymer ML-T 560 (4x4) auf Sprinter 319, 3l V6 und 5 Gg Automatik, Bj 2018
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SprinterFrank
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Re: Erfahrungen mit „Leben im Kastenwagen“

#5 

Beitrag von SprinterFrank »

 Themenstarter

MobilLoewe hat geschrieben: 10 Jun 2024 16:15 … Schau dir mal die ACSI Card an.

In der Regel wird Strom aber extra berechnet. Wieviel Prozent der Campingplätze? Keine Ahnung, aber was hilft dir so eine Schätzung?
Die Karte kenne ich aus Sabbatjahr. Die Schätzung würde ich zu meiner Solarpanel-Überlegungen berücksichtigen. Ich werde demnächst noch einen Elektrik-Beitrag einsteuern.

Gruß Frank
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Panama
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Re: Erfahrungen mit „Leben im Kastenwagen“

#6 

Beitrag von Panama »

SprinterFrank hat geschrieben: 10 Jun 2024 15:46 Hallo,

leider ist mir kein passender Begriff für „Leben im Kastenwagen“ eingefallen. „Vanlife“ ist mir zu trendy und die ganzen Clips im Netz dazu … passt nicht zu meiner Vorstellung. Ein Begriff der nüchtern/einfach die Situation „Umzug vom festen zu mobilen Wohnsitz“ beschreibt, das wär’s, glaube ich. Hat jemand den Begriff dazu?

Campingplätze
  • Wie ist das, wenn man 4 Wochen oder sogar länger auf einem CP bleiben möchte. Erhält man da einen anderen Tages-Preis, als wenn man 3 Tage vor Ort ist?
  • Wie ist das, wenn man keinen Strom auf dem Stellplatz haben möchte. Wieviel Prozent (grob) der CP in Europa kann Strom abgewählt werden? Letztens bei einem CP in der Toskana, habe ich nachgefragt, ob ich einen Stellplatz auch ohne Strom bekommen könnte. Die Antwort: Natürlich! Sie nehmen den Platz und schließen kein Stromkabel an. Der Platz ist allerdings genau so teuer, als wenn Sie ihn mit Strom nehmen würden. 😂 😂 😂

Gruß Frank
Ich lebe seit knapp 2 Jahren zu 95% des Jahres in meinem Koffer und stimme dir zu, der Begriff „Vanlife“ ist mir auch zu kommerziell.
Da ziehe ich Kofferlife vor😉, ist wahrscheinlich auch meinem fahrbaren Untersatz geschuldet.

Was den Strom auf Campingplätzen angeht, kann ich nur so viel sagen, wenn ich keinen brauche, muss ich auch nichts zahlen.
So habe ich es bisher immer gehabt, zumindest auf den Plätzen auf denen ich bisher war. Allerdings stehe max. 3–4 Tage und vielleicht 5–6 mal im Jahr auf einem Campingplatz.
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OM18 (11 Jun 2024 14:44)
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sammsing
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Re: Erfahrungen mit „Leben im Kastenwagen“

#7 

Beitrag von sammsing »

"Leben im Kastensytem" ? :lol:
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Eisbär
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Re: Erfahrungen mit „Leben im Kastenwagen“

#8 

Beitrag von Eisbär »

Panama hat geschrieben: 10 Jun 2024 19:55
SprinterFrank hat geschrieben: 10 Jun 2024 15:46 Hallo,

leider ist mir kein passender Begriff für „Leben im Kastenwagen“ eingefallen. „Vanlife“ ist mir zu trendy und die ganzen Clips im Netz dazu … passt nicht zu meiner Vorstellung. Ein Begriff der nüchtern/einfach die Situation „Umzug vom festen zu mobilen Wohnsitz“ beschreibt, das wär’s, glaube ich. Hat jemand den Begriff dazu?

Campingplätze
  • Wie ist das, wenn man 4 Wochen oder sogar länger auf einem CP bleiben möchte. Erhält man da einen anderen Tages-Preis, als wenn man 3 Tage vor Ort ist?
  • Wie ist das, wenn man keinen Strom auf dem Stellplatz haben möchte. Wieviel Prozent (grob) der CP in Europa kann Strom abgewählt werden? Letztens bei einem CP in der Toskana, habe ich nachgefragt, ob ich einen Stellplatz auch ohne Strom bekommen könnte. Die Antwort: Natürlich! Sie nehmen den Platz und schließen kein Stromkabel an. Der Platz ist allerdings genau so teuer, als wenn Sie ihn mit Strom nehmen würden. 😂 😂 😂

Gruß Frank
Ich lebe seit knapp 2 Jahren zu 95% des Jahres in meinem Koffer und stimme dir zu, der Begriff „Vanlife“ ist mir auch zu kommerziell.
Da ziehe ich Kofferlife vor😉, ist wahrscheinlich auch meinem fahrbaren Untersatz geschuldet.

Was den Strom auf Campingplätzen angeht, kann ich nur so viel sagen, wenn ich keinen brauche, muss ich auch nichts zahlen.
So habe ich es bisher immer gehabt, zumindest auf den Plätzen auf denen ich bisher war. Allerdings stehe max. 3–4 Tage und vielleicht 5–6 mal im Jahr auf einem Campingplatz.
Es gibt durchaus Plätze bei denen Strom inklusive ist da kann dann das oben beschriebene passieren. Bei den zunehmend vorhandenen Sparfüchsen auch verständlich weil ohne Strom buchen und dann die vorhandene offene Stromdose doch nutzen ist ja sooo clever. .... Wenn der Platz Betreiber das ein paar mal merkt wird Strom halt immer berechnet. Was ich so sehe ist mit Masse auch Stromkabel raus auch did erste Aktion von 90 % der Womo Fahrer direkt vor automatische Satellitenschüssel starten :mrgreen: . Ich fühle mich da auch immer als Außenseiter so ohne Strom und Antenne :wink:
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JanN (12 Jun 2024 23:55), WilleWutz (13 Jun 2024 18:32)
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Do what you want but do it with style :wink:
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Panama
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Re: Erfahrungen mit „Leben im Kastenwagen“

#9 

Beitrag von Panama »

Eisbär hat geschrieben: 12 Jun 2024 22:23
Panama hat geschrieben: 10 Jun 2024 19:55
SprinterFrank hat geschrieben: 10 Jun 2024 15:46 Hallo,

leider ist mir kein passender Begriff für „Leben im Kastenwagen“ eingefallen. „Vanlife“ ist mir zu trendy und die ganzen Clips im Netz dazu … passt nicht zu meiner Vorstellung. Ein Begriff der nüchtern/einfach die Situation „Umzug vom festen zu mobilen Wohnsitz“ beschreibt, das wär’s, glaube ich. Hat jemand den Begriff dazu?

Campingplätze
  • Wie ist das, wenn man 4 Wochen oder sogar länger auf einem CP bleiben möchte. Erhält man da einen anderen Tages-Preis, als wenn man 3 Tage vor Ort ist?
  • Wie ist das, wenn man keinen Strom auf dem Stellplatz haben möchte. Wieviel Prozent (grob) der CP in Europa kann Strom abgewählt werden? Letztens bei einem CP in der Toskana, habe ich nachgefragt, ob ich einen Stellplatz auch ohne Strom bekommen könnte. Die Antwort: Natürlich! Sie nehmen den Platz und schließen kein Stromkabel an. Der Platz ist allerdings genau so teuer, als wenn Sie ihn mit Strom nehmen würden. 😂 😂 😂

Gruß Frank
Ich lebe seit knapp 2 Jahren zu 95% des Jahres in meinem Koffer und stimme dir zu, der Begriff „Vanlife“ ist mir auch zu kommerziell.
Da ziehe ich Kofferlife vor😉, ist wahrscheinlich auch meinem fahrbaren Untersatz geschuldet.

Was den Strom auf Campingplätzen angeht, kann ich nur so viel sagen, wenn ich keinen brauche, muss ich auch nichts zahlen.
So habe ich es bisher immer gehabt, zumindest auf den Plätzen auf denen ich bisher war. Allerdings stehe max. 3–4 Tage und vielleicht 5–6 mal im Jahr auf einem Campingplatz.
Es gibt durchaus Plätze bei denen Strom inklusive ist da kann dann das oben beschriebene passieren. Bei den zunehmend vorhandenen Sparfüchsen auch verständlich weil ohne Strom buchen und dann die vorhandene offene Stromdose doch nutzen ist ja sooo clever. .... Wenn der Platz Betreiber das ein paar mal merkt wird Strom halt immer berechnet. Was ich so sehe ist mit Masse auch Stromkabel raus auch did erste Aktion von 90 % der Womo Fahrer direkt vor automatische Satellitenschüssel starten :mrgreen: . Ich fühle mich da auch immer als Außenseiter so ohne Strom und Antenne :wink:
Das mit dem „Außenseiter“ kenne ich auch, eine Schüssel brauche ich maximal um mich drauf zusetzen.😉
Das der Strom inklusive ist, habe ich noch nicht erlebt. Kann aber vielleicht noch kommen. Bin aber, wenn überhaupt, meist auf kleinen Campingplätzen.
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