Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

Mercedes Sprinter 1 (Typ T1N, Baumuster W901-W905) & VW LT 2 - ab 1995 bis 2006
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Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

#1 

Beitrag von Tester »

 Themenstarter

Moin zusammen
Die Handbremse bringt mich zur Weißglut trotz neuen Teilen und allem vernünftigen Einstellen
Funktioniert diese Einstellung maximal drei Tage und dann zieht man wieder den Hebel bis zum Anschlag.
Ich dachte da drum dieses Teil
https://www.alle-lkw.de/ersatzteile/bre ... 14270.html
Gegen soetwas
https://www.ebay.de/i/233122657936?chn= ... gK1rPD_BwE
Zu tauschen.
Passt das oder muss ich mir was basteln?
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Re: Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

#2 

Beitrag von skipper01 »

das im ersten Link zu sehende Teil ist für dein Fahrzeug... bis Bj 2005
Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche....
frei nach F.W. Bernstein
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Steffen G.
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Re: Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

#3 

Beitrag von Steffen G. »

Das erste Teil ist da Richtige.

Allerdings wage ich zu bezweifeln, das deins defekt ist, da die Technik so einfach ist, das daran nichts kaputt gehen kann.
Es könnte aber sein, das du es ein mal komplett reinigen und neu abschmieren musst, zumindest war es bei mir so, damit die leichtgängige Funktion des Ausgleiches wieder gewährleistet ist.

Das Einstellen ist dann auch noch sonne Sache, die eigentlich nur Funktioniert, wenn du die Hinterachse komplett anheben kannst.
Dann sind nämlich erst mal die Einstellschraube für die Bremsbacken so einzustellen, das "sich die Räder gerade noch drehen"
Über die Verschiebung der Ausgeleichvorrichtung, kann der der Seilzug zum Handbremsheben eingestellt werden. Ich hab hier einfach entgegen der Hinweise im WHB eine "gute" Spannung auf das Seil gebracht. Zu letzt werden dann mittels der Exzenterscheibe an der Ausgleichsvorrichtung die beiden hinteren Bremsseile gespannt. Laut WHB soll hie der Exzenter mittels eines bestimmten Drehmomentes vorgespannt werden. Ich hab einfach den Handbremshebel auf die gewünschte Stellung gebracht, und mittels des Exzenters die Seile so gespannt, das die Räder sich nicht mehr drehen lassen, hier ruhig mit ordentlich Kraft versuchen die Räder zu drehen.
Anschließend die Handbremse lösen und das frei Laufen der Räder testen.
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Re: Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

#4 

Beitrag von Tester »

 Themenstarter

Seile neu , beläge neu, teil gereinigt...aufgebockt eingestellt....alles so gemacht....wie gesagt 3 Tage hat es funktioniert ....
Mein anderer Sprinter 2005 er blockiert die HR mit der HB....(da ist die 2. Version verbaut....)
Ab der 4 raste.
Hmmmm :oops:
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Re: Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

#5 

Beitrag von speeedi »

Moin,
Genau das selbe Problem habe ich auch :(
Scheiben ,Belege u.s.w. neu gemacht alles so eingestellt wie es gehört .
Ab zu Tüv alles Bestens Handbremse funktioniert Super . Nach einigen Tagen muss ich den Handbremshebel wesentlich höher reissen damit die Räder Blockieren . Sehr merkwürdig :?
Nicht Aufregen nur Wundern :wink: . Unterwegs mit Frankia T7000 auf Sprinterbasis 416 Cdi Bj.2003
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Steffen G.
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Re: Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

#6 

Beitrag von Steffen G. »

Mal abgesehen von einer Längung der Seile, was aber bei neuen Seilen nicht vorkommen soll, fallen mir nur folgende Punkte ein:

- die Seile (Die Hüllen) waren noch nicht richtig in ihren Sitzen, gerade die beiden Seile vom Ausgleich zu den "Trommeln" müssen am Ausgleich richtig eingesetzt werden, an den Trommeln sind sie ja verschraubt, wenn sie richtig sitzen rasen sie ein
- die Schrauben am Ausgleich wurden nach der Einstellung nicht richtig fest gezogen, das betrifft einerseits die vier Schrauben, mit dem der gesammte Ausgleich eingestellt und befestigt wird, als auch die zentrale Schraube am Exzenter (alle Schrauben sind M10 Schlüsselweite)
- neue Bremsbeläge und Bremstrommeln(-Scheiben) haben sich angeglichen (eingeschliffen) und müssen noch mal nachgestellt werden (das Zahnrad innerhalb der Trommel, welches mit einem Schraubendreher durch ein Radbolzenloch verstellt)

Ich gebe aber zu die Einstellung der Handbremse ist eine Gratwanderung zwischen ordnungsgemäßer Funktion der Handbremse (brems ab der x-ten Raste) und einer nicht schleifenden Handbremse. In Ermangelung einer Hebevorrichtung habe ich die Einstellung nach dem Austausch der hinteren Seile und der Trommeln, Steine und Backen) mittels Wagenheber gemacht, und dann immer das angehobene Rad eingestellt. Das geht ehrlich gesagt beschis... Letzt endlich hatte ich die Einstellung so gemacht, das die Räder frei laufen, da ich eh immer mit eingelegter P-Sperre des Automatikgetriebes parke, und die Handbremse meist nicht verwende. Beim TÜV fhelte dann natürlich die notwendige Bremsleistung. Da der TÜV'er aber Zeit und gute Laune hatte, habe ich auf dem Prüfstand den Seilzug nochmals nachgespannt. Damit waren dann die erforderlichen Werte erreicht, allerdings schliffen die Bremsen ordentlich (Erwärmung der Trommeln), so dass ich den Exzenter wieder ein wenig gelockert habe.
Jetzt beleiben die Trommeln lauwarm, und ich kann mittels Handbremse auf einem Auffahrkeil/Stein stehen bleiben, was nur mit der P-Sperre nicht funktioniert.

Ich behaupte auch mal diese zwei Rasten Theorie, nach dem die Handbremse blockieren sollte ist Unfug. gerade das Seil vom Handbremshebel zum Ausgleich hat meiner Meinung nach eine ordentliche Elastizität, auf der Länge. Allein diese Elastizität frisst schon die zwei Rasten auf.
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Re: Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

#7 

Beitrag von Vanagaudi »

Steffen G. hat geschrieben: 02 Okt 2020 15:32Letzt endlich hatte ich die Einstellung so gemacht, das die Räder frei laufen [...]. Beim TÜV fhelte dann natürlich die notwendige Bremsleistung. Da der TÜV'er aber Zeit und gute Laune hatte, habe ich auf dem Prüfstand den Seilzug nochmals nachgespannt. Damit waren dann die erforderlichen Werte erreicht, allerdings schliffen die Bremsen ordentlich (Erwärmung der Trommeln), so dass ich den Exzenter wieder ein wenig gelockert habe.
Ich weiß nicht, irgendwas läuft bei den Trommelbremsen schief. Genau dieses Problem habe ich bei der Auflaufbremse eines Anhängers. Entweder laufen die Räder frei, aber der Auflaufweg reicht nicht und die Schubstange läuft gegen den Anschlag, oder die Bremse schleift ständig, aber die Bremsleistung reicht und die Schubstange schlägt nicht an. Beides ist unbefriedigend. Habe schon überlegt, in den Umlenkhebel ein weiteres Loch in größerer Entfernung von der Hebelachse zu bohren, um so den Weg des Bremsseils zu verlängern. Das ändert jedoch die Bremsdynamik und die Auflaufkraft wird größer, um eine bestimmte Bremswirkung zu erzielen.
Für (Folge-) Schäden aller Art übernehme ich keine Haftung. Alle einschlägigen (Sicherheits-) Vorschriften sind zu beachten. Im Zweifelsfalle grundsätzlich einen Fachmann fragen bzw. die Arbeiten von einer Fachfirma ausführen lassen.
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Re: Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

#8 

Beitrag von vs11 »

Ich hatte auch Probleme beim Einstellen der Handbremse.
Nun habe ich gemerkt das die Seile etwas zu kurz sind .
Das heißt ,wenn der Sprinter auf der Hebebühne hängt werden die Seile leicht gespannt und die Einstelllänge des Seils verändert sich.
Also im angehobenen Zustand die Hinterachse mit einem Wagenheber leicht hoch drücken.
Gruß Volker
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Steffen G.
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Re: Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

#9 

Beitrag von Steffen G. »

vs11 hat geschrieben: 02 Okt 2020 20:22 Ich hatte auch Probleme beim Einstellen der Handbremse.
Nun habe ich gemerkt das die Seile etwas zu kurz sind .
Das heißt ,wenn der Sprinter auf der Hebebühne hängt werden die Seile leicht gespannt und die Einstelllänge des Seils verändert sich.
Also im angehobenen Zustand die Hinterachse mit einem Wagenheber leicht hoch drücken.
Gruß Volker
Das kann schon sein, gib ja etliche Längen der hinteren Handbremsseile, obwohl sie ja auf beiden Seiten (am Rad geschraubt, am Längenausgleich eingerastet) fest sind, und sich so nichts ändern sollte.
Aber dein Tip ist gut, als ich beim TÜV die Einstellungen nachgestellt hatte, hatte der TÜV-Prüfer den Wagen hinten an der Achse (Differential) angehoben, was ja zu selbigen Effekt führt, das die Achse in "Fahrposition" bleibt.
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Re: Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

#10 

Beitrag von pappa »

Meine erste Einstellung der Handbremse nach Achstausch und Erneuerung aller Teile die mit der Bremsanlage zu tun haben war auch so dass die ersten paar Male die Bremse in der 4. Raste griff und danach wurde der Hebelweg immer länger.
Ich hab das dann erst mal alles so gelassen weil ich mit der Automatik die Handbremse ohnehin wenig nutze, musste aber zum nächsten TÜV-Termin da wieder dran. Die Einstellung hält jetzt schon seit Monaten. Scheinbar setzt sich da noch irgendetwas.

Übrigens würde ich niemals auf die Idee kommen meinen RTW-Koffer am Differential anzuheben. Bei dem was diese Fahrzeuge an Gewicht auf der Hinterachse haben ist mir das Risiko zu groß dass sich der aus Rohren zusammengeschweißte Achskörper verbiegt.
Dass der TÜV-Prüfer das macht wundert mich etwas.
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Biete:
Bremsklötze hinten von Bosch für die kleine Ate-Bremsanlage.
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Re: Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

#11 

Beitrag von Opa_R »

Hy :wink:
Beim 901 - 905 verträgt das Diif es wenn man da anhebt ! Nur NCV3 sind da anfällig ! :wink:
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Thomas T. (07 Okt 2020 07:50), Steffen G. (07 Okt 2020 12:49)
Liebe grüße Renate und Schorsch ;)
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Re: Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

#12 

Beitrag von pseudopolis »

Hi

Vielleicht machst du auch bei der einstellung einen fehler. Du hast ja 3 einstellmöglichkeiten, vielleicht interpretiert du die falsch.
Der ausgleich ist, was der name schon sagt, ein ausgleich der kräfte. Sonst nichts. Drehmoment des imbus im ausgleich ist, wenn ich mich recht erinnere, 15NM. Also auf 15NM halten und die mutter festziehen. Die mutter wird sich ja kaum von selbst wieder öffnen.
Die längeneinstellung am ausgleich betrifft das zugseil, um es zu spannen.
Die handbremse selbst wird in den bremstrommeln eingestellt. Je einen radbolzen raus, handbremse bei aufgebockter hinterachse 2 rasten anziehen, einstellrad in der trommel suchen, so einstellen, dass das rad blockiert, sich aber mit etwas gewalt noch drehen lässt, handbremse lösen und räder auf freigängigkeit testen, handbremse 4 rasten anziehen müsste nun komplett blockieren.
Und vorsicht, es gibt verschiedene längen hanbremsseile. Nicht nur das lange zugseil gibt es in unterschiedlichen längen. Am besten am alten seil die länge messen.

Michi
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Re: Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

#13 

Beitrag von limmi »

Opa_R hat geschrieben: 06 Okt 2020 22:53 Hy :wink:
Beim 901 - 905 verträgt das Diif es wenn man da anhebt ! Nur NCV3 sind da anfällig ! :wink:
Hallo Opa R
Könntest du mir als Sprinter Neuling einen Tipp geben?
Kann ich wie schon immer bei meinem Landy den Sprinter am diff hinten anheben?
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Wenn nicht welchen Heber muss ich mir besorgen?
Grüße aus Bayern limmi
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Re: Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

#14 

Beitrag von Opa_R »

Hy👋 Der 904 verträgt es , wenn man ihn Mitte Diff anbockt. Z.b. mit einem tragfähigen Rangierwagenheber.
Nicht mit einem "Baumarkt"Heber 🙄😉
Liebe grüße Renate und Schorsch ;)
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Re: Handbremse wechsel des Seillängenausgleichs

#15 

Beitrag von limmi »

Vielen Dank für die Hilfe!
Am Heber scheitert es sicher nicht :evil:
Eher am Mut zum Risiko...
Ich mache meine Autos schon Jahrzehnte selbst und habe auch eine Bühne usw. Der Sprinter mit dem Gewicht und diversen Empfindlichkeiten ist aber eine Herausforderung.
Naja wenigstens kann ich in Zukunft an der Achse anheben und dann Stützen unterstellen.
Danke für die Info
Grüße limmi
VG limmi, Oberfranken :D
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