Ich hoffe, Du willst nicht wirklich ein Alublech einschweißen (wie der Begriff "eloxiert" nahe legt), sondern ein verzinktes Stahlblech...
Wenn Du das Fahrzeug schon so weit zerlegt hast, kannst Du überlegen, ob Du alle Hohlräume mit Sanders- oder TimeMax-Warmfett behandeln willst. Das könnte die Lebensdauer stark erhöhen, weil es Durchrosten von innen extrem verzögert. Gerade wenn man einen WoMo-Ausbau macht, will man ja auch eine Weile was davon haben...
Grüße von Horst
Hymer ML-T540 auf Sprinter 316 CDI, 7G-Tronic, Euro VI, Bj. 2015
Hi, hatte gleiche Prozedur auch, bei mir war aber leider ein bisschen mehr Rost, aber zum Glück keine Durchrostungen. Also alles mit Drahtbürste und Negerkeks runter und dann erstmal Rostumwandler drauf. Danach auch Hammerit drauf, das Zeugs ist glaube ich ganz gut. In die seitlichen Hohlräume habe ich dann noch ordentlich Mike Sanders gekippt.
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Nach verlegen aller Kabel, isolieren mit Armaflex, Einbau diverser Fenster kammen dann wieder die aufbereiteten Seitenwände (spachteln, schleifen, lackieren) wieder dran.
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msonni hat geschrieben: 30 Dez 2019 10:54
Nachdem ich ausserdem dieses Kommentar von ernstl berücksichtigt habe, hab ich mir die Stellen an den Seitenwänden angesehen.:
Seitenklappen_1_gelb.jpg
Wie man am Bild denk ich gut erkennen kann; ist ein gelblicher Stich am Blech zu erkennen.
Grundsätzlich sollten die Stellen zwar ~ ausreichend Dicht sein; da ich aber nicht vor habe den Bus noch 1-2 mal derart tief zu zerlegen, werde ich als einen folgenden Schritt die Seitenabdeckungen vollständig entfernen; die Blechinnenseite so gut als möglich reinigen und mit Dichtmasse alles wieder zusammen zu setzen.
Der gelbliche Stich ist die Hohlraumversiegelung ab Werk.
Der dunkle Strich vom Clips nach unten ist die Spur des Wassers, welches schon rein kam.
Sprinter 316 CDI (906/NCV3), EZ 08/2013, Lieferdatum 04.02.2013
Schlüsselnummern zu 2.1: 1313, zu 2.2: BYM740914
FIN: WDB 906635 1S 771...
Motor-Nr.: 651955 31 516...
ich habe in den letzten Jahren meinen Account hier ziemlich vergessen – aber inzwischen gibt es so einiges Spannendes rund um meinen Sprinter zu berichten!
Seit meiner letzten Aktivität bin ich mit meinem Sprinter von Graz (Österreich) über Boom in Holland bis an den südlichsten Punkt des griechischen Festlands gereist, und auch quer durch Österreich unterwegs gewesen. Insgesamt sind so fast 50.000 km zusammengekommen – eine unglaubliche Erfahrung!
Da ich hier bisher wenig über den Umbau erzählt habe, werde ich in den nächsten Tagen ein paar Updates posten. Inzwischen hat sich einiges getan, ein paar wenige Punkte:
Ein Kühlschrank
Ein 30 A Schuko-Ladegerät
280KG 2m Auszugsladen beidseitig im Kofferraum
Eine ordentliche Musikanlage
Eine „RUCKZUCKBar“
Viele kleine Gimmicks, die das Reisen noch angenehmer machen
Eine 3,5 m große Thule-Markise – für die ich vor kurzem neue Halterungen konstruieren musste, nachdem ein Windvorfall die Mechanik beschädigt hatte
Ganz grundsätzlich kann ich sagen: Ich bin überglücklich mit meiner Entscheidung vor ein paar Jahren, in den Sprinter zu investieren!
Ein Thema bereitet mir allerdings schon seit einigen Jahren Kopfzerbrechen – vielleicht hat jemand von euch etwas Ähnliches erlebt:
Mein Dieselpartikelfilter ist ständig voll. Ich vermute, dass meine Einspritzung eine kleine Undichtigkeit hat. Sensorik und DPF selbst habe ich bereits mehrfach getauscht bzw. reinigen lassen. Bisher habe ich das Problem meist vor der TÜV-/Pickerl-Überprüfung einfach gelöscht und die letzten Jahre mit etwas weniger PS weitergefahren.
Jetzt möchte ich das Problem nachhaltig lösen, ohne einfach den Fehler aus dem System zu programmieren. Deshalb meine Frage an euch:
Hat jemand von euch ein ähnliches Problem gehabt? Kennt vielleicht jemand eine schnelle und praxisnahe Lösung, um dem Fehler wirklich auf den Grund zu gehen?
Zu meinem Hintergrund: Ich habe einiges an Erfahrung mit Mercedes Sprintern, als Wirtschaftsingenieur ist mir die Motorentechnik nicht völlig fremd. Ich suche daher vielleicht jemanden, der Einspritzsysteme prüfen, Undichtigkeiten reparieren und wieder einbauen kann – oder jemanden kennt, der das kann.
Vielen herzlichen Dank schon einmal für eure Unterstützung! Ich freue mich sehr darauf, in den nächsten 2–3 Tagen auch die finalen Umbau-Updates mit euch zu teilen.
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