Vorstellung und erste Fragen: DifSperre, Geruch Standhzg

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Robert81
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Vorstellung und erste Fragen: DifSperre, Geruch Standhzg

Beitrag von Robert81 » 20 Mai 2018 22:04

Hallo zusammen,

seit ein paar Tagen habe ich einen LT35 Womo und freue mich sehr darüber.
H2L2 oder L3, 5,5 Meter jedenfalls.
Der Wagen wurde vor 12 Jahren vom Vorbesitzer zum WoMo umgebaut, hatte wohl werkseitig Difsperre, Klima, Eberspächer Luftheizung.
Der Ausbau ist OK, diesen Sommer wollen wir ( Meine Frau, ich und unsere 3Jährige) den Wagen erstmal nutzen wie er ist, Umbau dann evtl im Winter.
Spirituskocher, Waeco CompressorBox, Zweite Batterie, Landstromanlage, Spannungswandler sind im Wagen vorhanden.
Bj 2000
260 tkm
2,5 Tdi 109ps
aus 3ter Hand

Nun sind die ersten Fragen bei mir aufgekommen, von denen ich denke dass Hier im Forum dazu gute Meinungen geäußert werden.

1. Der Wagen hat wohl werksseitig eine Diferenzialsperre. Nun habe ich heute mal versucht, diese einzulegen. Nach Kippen des Knopfes erscheint nicht das entsprechende Piktogramm in Armaturenbrett, auch beim Instrumenten Test beim Starten bleibt diese Lampe aus.
Kann das evtl einfach an einer Sicherung liegen? Wie wird die Sperre am AchsGetriebe bewegt? Was sind die üblichen Ursachen für das Problem?

2. Wenn ich die Standheizung anmache (Eberspächer Diesel/Luft) meine ich zum Beginn des Herzens kurz einen Geruch wie die Abgase der Heizung zu riechen. Fenster sind zu. Dieser Hauch von dem Geruch verschwindet nach 5 Sekunden wieder. War nun 2 oder 3 mal beim Anheizen so. Kann es sein, dass der Wärmetausche der Heizung Abgase in die Heizluft gibt, ohne das die Heizung das als Störung erkennt?


Wer kann was zu den Themen sagen?

Lieber Gruß

Robert

phantompilot
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Re: Vorstellung und erste Fragen: DifSperre, Geruch Standhzg

Beitrag von phantompilot » 20 Mai 2018 22:19

Es kann auch sein, das das Birnchen für die Kontrollleuchte defekt ist.

Es gibt bei eBay preiswerte CO 2 Melder, möglicherweise währe es eine gute Idee, dies in den Wohnmobil einzubauen.
Dann wirst du rechtzeitig gewarnt, sollten Abgase in das Wagen innere gelangen.
Karmann Missouri 600H , LT 2 35, Bj 1997, Motor AHD - TDi 75kW
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Robert81
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Re: Vorstellung und erste Fragen: DifSperre, Geruch Standhzg

Beitrag von Robert81 » 20 Mai 2018 22:26

Hallo,

ja, CO2 Warner ist ne gute Idee, so oder so.

Macht die Diferentialsperre beim betätigen wahrnehmbare Geräusche?

LG

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Re: Vorstellung und erste Fragen: DifSperre, Geruch Standhzg

Beitrag von Jeroen_R90S » 21 Mai 2018 09:38

Normalerweise braucht die Diff-sperre ein bißchen "bewegung" von die Rädern.
Unsere LT46 hat auch ein Sperre, und das Lampchen hat auch nicht gebrennt beim einpressen von die Schalter. Weil man dann nicht wußte ober er eingeschaltet ist, habe ich erstmals ein Rad aufgeheben mit der Wagenheber, die Schalter betätigt (mit laufenden Motor, das System braucht Vakuum) und dann mit dem Hand ein Rad ein bißchen hin und zu bewegen. Dann soll man "klonk" hören aus die Achse und soll das Rad sich nicht mehr bewegen lassen. Ausschalten ist ähnlich. Besser um es so zu machen, als auf die Straße aus zu finden dass die Sperre nicht mehr zurück geht.

Bei mir hat das alles Mechanisch, Hydraulisch und Vakuum-technisch funktioniert, aber war die Draht oberhalb die Achse Durchgescheuert. Die Schalter für die Lampe sitzt neben die Hydraulikzylinder hinten-mittig auf die Achse.
Ich habe die Ausgezogen und gemessen, war kein Spannung darauf... Aber ich würde erstmals versuchen ob das alles Mechanische funktioniert :)

Gruß, Jeroen
Im Ausbau: VW LT46 // ehem. Werkstattwagen // 2,8 TDI (AUH) // MR-HD // abgelastet 3,5T // Ez. 2003
Bitte entschuldige mein Deutsch -ist nicht mein 1e Sprache! :)

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Re: Vorstellung und erste Fragen: DifSperre, Geruch Standhzg

Beitrag von Schnafdolin » 21 Mai 2018 10:29

Hallo und herzlich willkommen!

Zur Dieselheizung fällt mir ein: Es ist normal, dass sie nach längerer Standzeit "etwas müffelt"- allerdings sollte es nicht nach Abgas riechen. In die Heizung gerät auch auf verschlungenen Wegen Staub mit rein und der wird da drin verschwelt, sobald sie an ist.
Wenn sie allerdings nach Abgas stinkt, muss sie raus und repariert werden.
Dass die Brennkammer selbst einen Schaden hat, ist so gut wie unwahrscheinlich, dass aber nach so vielen Jahren die zwischen Brennkammer und Brenner befindliche Dichtung hinüber ist, fast sicher. Die Dichtung kostet etwas um die 7 Euro und beim Wechsel kann gleich noch nach dem Edelstahlsieb an der Glühkerze geschaut werden und nach der Kerze selbst. Meist ist das Sieb schon etwas mit Verbrennungsrückständen zugesetzt und auch die Belüftungsbohrung schon etwas zu. Beim Einbau muss die Kerbe im Sieb mit der Bohrung im Brennergehäuse fluchten. Die Dichtung zwischen Brenner und Brennergehäuse wird mit der Zeit spröde und bekommt Risse, durch die in geringer Konzentration Abgase mit in die Heizungsluft entweichen können.

Zur Sperre: Die braucht Bewegung. Im Stillstand tut sich da nichts. Mal kurz hin- und herfahren, dann sollte sie einrasten. Das gleiche gilt beim rausnehmen. Ansonsten hat mein Vorschreiber ja schon den Lösungsweg aufgezeigt.

Gruß aus der Lausitz
Martin
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Re: Vorstellung und erste Fragen: DifSperre, Geruch Standhzg

Beitrag von Erik » 21 Mai 2018 11:45

Robert81 hat geschrieben:
20 Mai 2018 22:04
Wenn ich die Standheizung anmache (Eberspächer Diesel/Luft) meine ich zum Beginn des Herzens kurz einen Geruch wie die Abgase der Heizung zu riechen. Fenster sind zu. Dieser Hauch von dem Geruch verschwindet nach 5 Sekunden wieder. War nun 2 oder 3 mal beim Anheizen so.
Da du schreibst, dass es nur für einige Sekunden nach Abgas riecht, denke ich, dass es evtl. wie bei mir ist. Die Heizung verbrennt die erste Zeit nicht sauber, weil sie noch kalt ist. Bei mir gibt es - warum auch immer - eine Bohrung direkt am Abgasrohrwinkel bei der Standheizung. Und genau daraus kam kurz nach dem Starten dann immer viel Abgas, welches aufgrund der räumlichen Nähe zum Frischlufteinlass (vielleicht 1 bis 1,5 Meter entfernt, ebenso unter dem Fahrzeug) in den Innenraum gepustet wurde. Während dem laufenden Betrieb läuft das Gebläse auf höherer Drehzahl und das Abgas ging größtenteils ordentlich am Hinterrad zum Ende des Abgasrohrs hinaus (da saugt der Bernoulli-Effekt eher Luft mit in die Bohrung, vielleicht war das auch ihr Zweck, um durch den zusätzlichen Sauerstoffeintrag das Abgas irgendwie sauberer zu machen). Jedenfalls hab ich mir erlaubt diese kleine Bohrung am Abgasrohrwinkel mit einer Rohrschelle und einem Kupferplättchen abzudichten. Seitdem ist die Geruchsbelästigung beim Starten weitaus geringer.
Abgasrohr_Rohrschelle.jpg

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Re: Vorstellung und erste Fragen: DifSperre, Geruch Standhzg

Beitrag von Schnafdolin » 21 Mai 2018 12:52

Erik hat geschrieben:
21 Mai 2018 11:45

Jedenfalls hab ich mir erlaubt diese kleine Bohrung am Abgasrohrwinkel mit einer Rohrschelle und einem Kupferplättchen abzudichten.
Abgasrohr_Rohrschelle.jpg
...welche dafür da ist, das Kondenswasser, welches sich in der Heizung bildet, schnellstmöglich abzuführen, ohne, dass es erst in Verbindung mit den verbrannten Schwefelbestandteilen des Diesels seine korrosive Wirkung entfalten kann.

Umsonst haben die Denker von EBERSPÄCHER da kein Loch reingefrickelt :D

Ich würde das ganz schnell wieder aufmachen und lieber mal nach dem Rest der Heizung schauen, als solche Experimente zu erfinden.

Gruß aus der Lausitz
Martin
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Re: Vorstellung und erste Fragen: DifSperre, Geruch Standhzg

Beitrag von Erik » 24 Jun 2018 19:12

Schnafdolin hat geschrieben:
21 Mai 2018 12:52
...welche dafür da ist, das Kondenswasser, welches sich in der Heizung bildet, schnellstmöglich abzuführen, ohne, dass es erst in Verbindung mit den verbrannten Schwefelbestandteilen des Diesels seine korrosive Wirkung entfalten kann.

Umsonst haben die Denker von EBERSPÄCHER da kein Loch reingefrickelt :D
Ah ja, wieder was gelernt. :D

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Re: Vorstellung und erste Fragen: DifSperre, Geruch Standhzg

Beitrag von Robert81 » 05 Jul 2018 22:34

Hallo zusammen.

Ich hatte in letzter Zeit viel um die Ohren und der LT stand hinten an.
Auch hier im Forum war ich lange nicht mehr, sorry dafür.

Fürn TÜV mussten Schweller und Radhäuser hinten geschweisst werden, so wie andere "Kleinigkeiten" gemacht werden.

Die Werkstatt hat gesagt, der Tür nimmt keine WoMos mit Standheitzung älter als 10 Jahre mehr ab, drum haben sie meine ausgebaut und hinten rein gelegt.

Ich finde die Heizung sieht unter dem VA-Kasten und von innen sehr gut aus, und kenne diese 10 Jahres Regel nicht. Im Florida LT28 vom Kumpel ist ne 25 Jahre alte Eberspächer und die darf auch eingebaut bleiben für den Tüv.

Habe den Verdacht, dass die Werkstatt die Heizung nach dem Schweißen der Shweller nicht wieder einbauen wollte.
Habe das eben in Angriff genommen und nun zwei Probleme, die ich gleich in einem anderen Thema schreiben will.

Zu der Sache in diesem Thema mit der Diff.Sperre schreibe ich was, wenn ich mir das bei meinem LT mal genauer angesehen habe.

Lieber Gruß

Robert

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Re: Vorstellung und erste Fragen: DifSperre, Geruch Standhzg

Beitrag von Kalanahanitzna » 05 Jul 2018 22:40

Das mit der 10 Jahres Frist ist tatsächlich so ... allerdings gilt das nicht für alle Standheizungen:

https://www.wohnmobilforum.de/w-t6015.html

Es muss übrigens nicht die komplette Standheizung getauscht werden, sondern "nur" die Brennkammer.

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Re: Vorstellung und erste Fragen: DifSperre, Geruch Standhzg

Beitrag von Erik » 12 Jul 2018 07:12

Oh je, diese Tauschpflicht wäre ja der Wegwerfwahnsinn. Meine Eberspächer D5L darf ich wohl nur deswegen drin lassen, weil meiner als LKW angemeldet ist?

Welcher Parastraph sagt das? Die Angabe im Wohnmobilforum war falsch. Bei buzer.de findet man in der StVZO bei der Suche nach Wärme o.ä. nichts relevantes. Also das möchte ich schon genau wissen! Das glaube ich irgendwie jetzt nicht.

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