316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

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Simondhartha
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Re: 316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

Beitrag von Simondhartha » 30 Jan 2018 07:30

Toolman hat geschrieben:
29 Jan 2018 21:32
Armacell ist geschlossenporig und nimmt kein Wasser auf, darum nimmt mans ja zum KaWa-isolieren.
Das stimmt theoretisch schon. Als ich Wasser im Auto hatte, hat sich das Armaflex leider schon vollgesaugt und müffeln angefangen.

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Re: 316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

Beitrag von Toolman » 30 Jan 2018 09:32

oha :shock:
cheers Martin!

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Re: 316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

Beitrag von nomadpix » 30 Jan 2018 09:47

Also die ganze Story habe ich hier dokumentiert: https://sprinter-forum.de/viewtopic.php?f=11&t=20192
Ich mache gerade eine Bestellung für Dichtmasse und hoffe, dass ich das dann alles fixen kann.

Ich bin mir etwas unsicher wie ich weiter verfahren soll. Zum einen habe ich Schiss, dass von unten doch mehr Holz usw in Mitleidenschaft gezogen wurde. Zum anderen weiß ich auch nicht, wie andere Fugen und Nähte unter dem Boden aktuell aussehen. Evtl nehme ich alles wieder raus und kontrolliere es nach, jetzt ist das alles noch möglich.

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Re: 316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

Beitrag von Barney » 04 Feb 2018 10:20

Hallo Cécile,


Respekt, was Du bisher geschaffen hast!

Zum Thema Leinölfirnis... ich habe damit Möbel eingeölt. Es ist ein sehr guter Schutz. Wenn ich es verarbeite vermische ich es mit Spiritus. Dann wird das Öl flüssiger, zieht besser ein und der Spiritus verfliegt. Den Vorgang evtl. wiederholen. Das Holz, wenn es Natur bleibt, dunkelt in jedem Fall bei Licht nach.

Hoffe Du bist mit dem Wassereintritt Herr der Lage geworden!!
Grüße, Barney

----------------------
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Re: 316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

Beitrag von schmijoa » 10 Feb 2018 17:19

Servus,

immer dran denken, durch die Klipse der Außenbeplankung kommt Wasser - gerade bei Starkregen. Daneben sind unter der Beplankung weitere Löcher die durch "Aufkleber" verschlossen sein sollten - bei mir waren die quasi weg. Dann hast du 3-5cm große Löcher unter der Beplankung. Schau da erst mal nach und dichte alles ab.

Schau bei allen Dichtmitteln und Klebern immer aufs Technische Datenblatt und versuch erst gar nicht bei zu geringen Temperaturen zu verarbeiten.

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Re: 316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

Beitrag von nomadpix » 12 Feb 2018 00:27

Hallo miteinander,

es liegen wieder arbeitsreiche Abende und Tage hinter mir. Zunächst die gute Nachricht: die Naht im Radlauf habe ich gut genug behandeln können, so dass hier kein Wasser mehr eintreten wird. Lokaris sind auch bestellt und werden dann irgendwann montiert.

Rost im Radlauf
Das Problem hatte ich hier schon beschrieben und bebildert https://sprinter-forum.de/viewtopic.php?f=11&t=20192 , jetzt also nur der Schnelldurchlauf: Ich habe innen das Gummiband entfernt, so gut es ging den Rost entfernt und anschließend mit Owatrol getränkt, mit Brantho Korrux nitrofest lackiert und schließlich den Spalt wieder mit Karrosseriedichtmasse gefüllt. Den Radkasten habe ich komplett mit Brantho lackiert und anschließend mit einem normalen Lack. Der Radkasten hatte viele viele Macken und Kratzer. Den linken Kasten habe ich später auch lackiert, hier ist die Naht zum Glück in Ordnung.
Im Radlauf selber habe ich den Unterbodenschutz nur mit einer Drahtbürste in der Hand oder als Aufsatz für den Akkubohrer abbekommen und den Rost entfernt. Anschließend wieder mit Owatrol, Brantho Korrux und Dichtmasse bestrichen. Außerdem habe ich noch ein Wachs angewendet. Bis jetzt ist alles dicht, ich hatte aber noch keinen Starkregen.

Werkzeug und Produkte die ich genutzt habe
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Geölt (von innen 2x)
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Lackiert 2x
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Abgedichtet (und später Wachs) 2x
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Stöpsel an der Seite
Ich habe alle Wände und Schiebetür nochmals unten geöffnet und die Abläufe kontrolliert. Es war eigentlich überall recht feucht, außer in der Schiebetür. Ich habe mich dazu entschieden die Dämmung überall auszutauschen und habe den unteren Teil der Wände mit Armaflex beklebt, den Stöpselbereich aber freigelassen. Die Dämmung war früher eigentlich nie bis unten reingestopft, aber so habe ich die Möglichkeit die Stellen besser zu kontrollieren, in dem ich nur die unteren 2 Bretter abnehmen muss. Stöpsel sind neue bestellt und somit werde ich bald die Beplankung abnehmen und neu abdichten, so dass hoffentlich bald alles durchtrocknen kann. Durch meinen Wandaufbau findet an der Stelle genügend Luftzirkulation statt, so dass es problemlos trocknen sollte. Ich habe die Blechfalz bzw den Übergang direkt unter den Stöpseln teilweise mit Owatrol behandelt weil es eine unschöne Stelle gab, den Rest nochmals mit Fluid Film durchgespült. Hoffentlich bleiben die Stellen also weiterhin geschmeidig.


Boden raus, neuer Schocker
Ich habe lange überlegt was ich it meinem Boden machen sollte. Mein Aufbau bisher war von unten nach oben: Ausgleichslatten + Dämmung, original Siebdruckplatte fixiert an den Verzurrpunkten, Dämmung, Holzboden. Also ein ziemlicher Sandwich. Bei dem Wassereinbruch konnte ich 2 Holzbretter relativ zerstörungsfrei herausnehmen, habe dann aber die Siebdruckplatte aufgesägt um an den Radkasten zu kommen. Ich hatte mich entschieden nach dem restlichen Zustand des Bodens zu schauen und es war eine absolut richtige Entscheidung. Von den ca. 10 Verzurren hat es bei 3 Punkten reingesifft. Ich hatte damals alle Nietmuttern mit Fluidfilm behandelt und überall wieder Schrauben eingesetzt. Ich hatte jetzt zum Glück kein Rost, aber die Holzlatten die in den selben Sicken lagen wie die jeweilige Nietmutter waren komplett getränkt.
Ganz Großes Kino! Ich habe also alles rausgeworfen und mich entschieden auch die Siebdruckplatte nicht mehr zu nutzen, sondern einen neuen Boden zu verbauen, ebenfalls wieder mit einzelnen Brettern, die ich dann einzeln abschrauben kann und somit jederzeit den Boden kontrollieren kann. das funktioniert an den Wänden schon sehr gut. Somit soll der neue Boden nur noch 2 Schichten haben: Ausgleichslatten mit Dämmung, Holz. Die zusätzliche Schicht ist eigentlich redundant, wenn die Dämmung und der Boden selber ausreichend gut sind.
Die Nietmuttern habe ich jetzt mit Karosseriedichtmasse verschlossen und werde bei Gelegenheit von unten auch alles zukleben. Im Heck habe ich 4 offen gelassen die ich mit Verzurrösen in meiner Heckgarage nutzen möchte und an einer Seite eine, woran ich die Hunde anleinen kann. Diese waren alle trocken und mit der Sonde habe ich ein Boden ertastet, die gehen also nicht ganz durch den Unterboden und sind deswegen vermutlich dicht? Zumindest kenne ich die Positionen und werde diese im Auge behalten.

Mein schöner Boden ist raus :(
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Siebdruckplatte und alles raus
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Das war die Latte die in der selben Sicke lag wie die undichte Verzurröse
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Noch so eine tolle Stelle...
Wenn wir schon beim Thema ekliger Arbeiten sind, habe ich noch meine Abdeckung an der Hecktür abgenommen, das wollte ich sowieso immer schon machen. Darunter war..... jede Menge Humus und Torf, irgendwelche Kartonschnipsel und sogar Schimmel!
(P.S.: Die Trittstufe an der Schiebetür habe ich bisher noch nicht ausgebaut. Mir schwant Übles :D )

Supereklig
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geputzt, aber mit lustigem Rostmuster
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Entrostet und später 2x lackiert
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Tja, und mein toller Holzboden?
So ganz zerstörungsfrei konnte ich nicht alles rausnehmen, aber das ist nicht schlimm. Ich habe die Bretter an den Seiten abgesägt und somit neue Bretter die ich dann für den Ausbau weiter verwenden kann. Entweder für die Möbel oder für die Decke, das weiß ich noch nicht so genau. Das Gute ist ja, dass die nur gebeizt und geölt/gewachst sind, man kann also nur durch abschleifen und neu anstreichen hässliche Stellen korrigieren oder natürlich ganz easy weitere Bretter hinzufügen. Upcycling ist also angesagt!

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Was machen eigentlich meine Hunde während ich arbeite?
Die lassen es sich gut gehen. Sie breiten sich illegaler weise auf meinen Sitzen aus. Naja, aber in der Baustelle hinten können sie halt auch nicht bleiben, man kann also durchaus eine Ausnahme machen ;)

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Ich habe mir übrigens viele Gedanken zu dem Hanf gemacht. Es waren alle Stellen die nicht direkt unter Wasser waren trocken und intakt. Es funktioniert also sehr gut, auch oder gerade an den Wänden. Natürlich hatte ich am Boden 4 nasse Stellen (Radkasten, 3 Verzurrösen), aber da ist auch mein Holz angegammelt und teilweise sogar die Siebdruckplatte von unten. Hätte ich also damals den ganzen Boden verklebt, dann hätte ich diese Stellen nicht gefunden. Das Wasser wäre trotzdem reingekommen und das Holz wäre angegammelt. Durch die relativ offene Bauweise am Radkasten konnte ich meinen Boden ertasten und somit die Pfütze entdecken. Ich war jetzt ziemlich froh, dass ich den Boden nicht komplett beklebt hatte, so ließ sich alles zügig rausnehmen. Die Siedruckplatte (2 Teile) war eine wahre Pain und deswegen werde ich sie nicht mehr einbauen. Nur mein Gefühl hat mir gesagt, dass da mehr sein könnte, gesehen oder gerochen etc hat man nichts. Ich werde jetzt trotzdem Armaflex für den Boden verwenden, weil ich das Zeug jetzt auch hier habe und ich mir auch keinen weiteren Hanf o.ä. bestellen werde. Außerdem geht es recht schnell und ich möchte nicht mehr so viel Zeit verlieren. Die Vorteile sind insgesamt ja bekannt. Das einzige was mich vor dem ganzen bewahrt haben könnte, wäre eine gründlichere Inspektion meinerseits damals nach dem Kauf gewesen. Aber da es ein schöner trockener Spätsommer war und ich erst durch en Ausbau in den vergangenen Monaten schlauer geworden bin, habe ich die undichten Punkte damals nicht entdeckt und sie kamen erst jetzt im nassen Winter zum Vorschein, noch dazu fahre ich den Sprinter seit November täglich und nicht mehr nur als Zweitwagen.

So, das war wieder ein echt langer Beitrag! Ich sollte wieder häufiger hier schreiben, nach weniger Arbeitsschritten. Aber war auch echt viel los mit den ganzen Wasserquatsch.
Liebe Grüße! Cécile

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Re: 316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

Beitrag von Hans » 12 Feb 2018 05:03

Hut ab, Wahnsinns Arbeit, 👍 ich wollte mir das nie und nimmer antun und die Hunde lassen dich auch noch schuften und rühren keine Pfote ! :D
E s . g r ü s s t . E u c h . H @ N S ‹(•¿•)› D E R . M O B I L E . S C H W A B E . MOBIL-ECKE .

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Re: 316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

Beitrag von nomadpix » 13 Feb 2018 00:04

Hi Hans! Danke dir! ja die armen Hunde, leisten seelischen Support und sind Abends groggy und haben den größten Hunger. Ich mache irgendwas falsch im Leben :D

Neue Dämmung
Unglaublich aber wahr! Heute habe ich den Feierabend durchgerockt und den Boden neu gedämmt, die Radkästen mit Alubutyl beklebt und die Ladung für den neuen Boden gesetzt.

Der Lack ist gut getrocknet, alles bereit für die nächsten Schritte
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Mit etwas Musik und einer Heizung arbeitet es sich einfach besser ;)
(PS: alle 4 Fenster waren geöffnet 8) )
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Vier Fenster offen? draußen gefriert's, aber ich habe luxuriöse Temperaturen!
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so sieht es übrigens aus wenn man keine Werkstatt und keine Garage hat :D Sanfte Gemüter und Perfektionisten überspringen das Bild besser :D
(es ist gar nicht so schlimm wie es aussieht ^^)
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Ein klarer Fall für den Tierschutz! Kann mal jemand diese armen Hunde befreien?
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Und wenn sie nicht an Langeweile gestorben sind, dann langweilen sie sich noch immer.
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endlich mal wieder etwas Glitzer und Bling Bling im Bus! Zum Glück sieht man jetzt nicht mehr wie lausig ich die Radkästen lackiert habe :D
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Harte Plackerei, aber auch das Schwarze Zeug ist verklebt! Juhu!
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Ich habe jetzt 19mm Armaflex verklebt und mein Boden trägt dann weitere 19mm auf. Ich überlege derzeit ob ich nochmal mit 6mm überkleben soll? oder fällt das nicht mehr so sehr ins Gewicht? Ich habe noch ein paar mm Spiel bis zur Oberkante meiner Latten. Was meint ihr?
Morgen kann ich leider nicht am Bus arbeiten und bis Mittwoch/Donnerstag hätte ich das neue Material. Denn danach kommt der neue Boden rein.

Buonanotte! Cécile

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Re: 316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

Beitrag von Toolman » 13 Feb 2018 07:09

Wenn die Latten rausschauen dann noch ne Schicht drüber, sonst hängt dir der Boden ja durch. Jeder cm Dämmung bringt Wärme und Stille. ;-)

Schaut doch schon ganz gemütlich aus mit all dem Holz. ;-)
cheers Martin!

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Re: 316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

Beitrag von Simondhartha » 13 Feb 2018 21:34

6mm Sperrholz trägt nicht so weit. Da müssten noch mehr Auflagerpunkte dazwischen. Ich denke so alle 25cm sollte da mindestens ein Auflager sein, damit man beim drübergehen nicht das Gefühl hat, einzusinken...

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Re: 316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

Beitrag von Simondhartha » 13 Feb 2018 21:35

oh ich hab falsch gelesen. 19mm Sperrholz trägt sehr weit... Bist du sicher, dass das nicht zu schwer ist? Die Platten kannst alleine ja gar nicht mehr bewegen.

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Re: 316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

Beitrag von 997 Frank » 14 Feb 2018 21:01

Ich habe bei mir eine 9mm Siebdruckplatte als Fußboden verwendet, die auf Längsleisten verschraubt ist, die 40 cm Abstand voneinander haben.

Da biegt sich nichts durch.

Gruß, Frank

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Re: 316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

Beitrag von Jeroen_R90S » 21 Feb 2018 10:13

Schöne Arbeit! Schade um die Wassereinbruch, aber gut gelöst! :)
Das bild mit die Dosen usw mit alle Kram darin erkenne ich gut, obwohl ich dann noch ein "luxuöse" Carport benutzen kann (zumindest zum Regenschutz!) seht es bei mir genau so aus!

Wie Frank habe ich auch 9mm mit (quer)Streifen benutzt, alles geklebt ausser das separate Teil beim Schiebetür weil dort Schlauchen usw unter gehen.
Im Ausbau: VW LT46 // ehem. Werkstattwagen // 2,8 TDI (AUH) // MR-HD // abgelastet 3,5T // Ez. 2003
Bitte entschuldige mein Deutsch -ist nicht mein 1e Sprache! :)

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Re: 316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

Beitrag von nomadpix » 25 Feb 2018 00:00

Hallöchen! Danke für euren Input!
Ich hatte mir nochmal viele viele Blogs, Videos und Erfahrungsberichte durchgelesen und es gibt ungefährt tausend Möglichkeiten einen Boden aufzubauen :D
Ich habe jetzt mit insgesamt 25 mm gedämmt und darauf angefangen meinen neuen Boden zu verlegen. Lag ich einige Zeit flach und war total ausser Gefecht :cry: und somit konnte ich erst jetzt weitermachen. Noch dazu ist es einfach saukalt :shock:

Der neue Boden

Als Dämmung habe ich 19 mm und 6 mm Armaflex verlegt. Außerdem habe ich die Ausgleichslatten auf den Boden mit Sika angeklebt. Diese sind jeweils am Rand und auch mittiger verlegt, denn sie tragen den Boden. Als Boden habe ich wieder Holzbretter gewählt, das hatte mir vorher schon gut gefallen und ich finde es immer noch gut. Die einzelnen Bretter sind jetzt etwas dicker als vorher, aber dafür habe ich keine weiteren Schichten mehr (vorher hatte ich Dämmung - Siebdruckplatte - Dämmung - Holzboden). Ich denke/hoffe, dass es Gewichtemäßig nicht mehr sein wird als vorher. Aber ich habe mir vorgenommen dann bald mit dem neuen Boden, der Dämmung und der Wandverkleidung auf die Waage zu fahren, damit es später im Laufe des Ausbaus keine bösen Überraschungen gibt :)

Der Boden ist übrigens Kiefer, ich verlege diesmal quer. Der Vorteil: dadurch sind die Bretter kürzer und es gibt weniger Verwindung. Ich will die Möglichkeit haben jederzeit ein einzelnes Brett entnehmen zu können um an den Boden zu kommen wenn nötig, ohne den gesamten Boden aufsägen zu müssen.

Die Zeit drängt, ich habe für Ende März einen Termin zur WoMo-Eintragung und zum Gaseinbau. Bis dahin muss das notwendigste gemacht sein. Auf den Möbelbau freue ich mich jedenfalls schon sehr :)

Meine Werkstatt heute
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Hier wird der neue Boden verlegt
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Mir gefällt es sehr gut :)
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Sockenalarm! Mit Schuhen wird es auf Armaflex und rohem Holz zu schnell dreckig und das Zeug ist echt empfindlich
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Und noch eine kleine Impression aus dem Schnee
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Re: 316 CDI L3H2 wird Tiny Home und Abenteuermobil

Beitrag von nauticat » 26 Feb 2018 22:47

Der Boden ist echt schön.
LG jens

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