Batteriesaeure neutralisieren

Mercedes Sprinter 1 (Typ T1N, Baumuster W901-W905) & VW LT 2 - ab 1995 bis 2006
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wolle
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Batteriesaeure neutralisieren

#1 

Beitrag von wolle »

 Themenstarter

Hallo,

weiss jemand wie man nachhaltig die Schwefelsaure aus einer siffenden Batterie neutralisiert bekommt.

Ich krieg naemlich langsam die Krise :evil:

Letztes Jahr ist der Entlueftungsschlauch weggeflogen und ich hab's erst bemerkt, als bei Temperaturen von 35 und mehr die Batterie lustig vor sich hin strullte.

Hab danach alles probiert... Seifenwassser... Kaercher... vor zwei Wochen Motorwaesche und jetzt sieht das schon wieder so aus.... :shock:

http://img12.imageshack.us/img12/6671/image1qoo.png

salut wolle
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rossi
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#2 

Beitrag von rossi »

Hi Wolle,
ich habe das Gefühl zu wissen, wo den Sprinter bald fleissig rosten wird.
Auf dem Bild ist zwar wenig zu sehen, ich würde aber an viel Wasser zum verdünnen der Säure oder an eine Lauge zm neutralisieren denken.
Gruß
Rossi
wolle
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#3 

Beitrag von wolle »

 Themenstarter

...was heisst wird rosten? Der rostet schon, wobei der Batteriehalter noch das kleinste Uebel iss.

Guck mal das weisse innen am Kotfluegel (hab das Bild bisschen groesser gemacht)

Ich hab alles sauber gemacht... dann so'n schwarzen Rostschutz aufgesprueht, aber es blueht lustig weiter :evil:

Ich brauch irgend ne chemische Bombe...

salut wolle
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WilleWutz
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#4 

Beitrag von WilleWutz »

Hallo Wolle,

hab`da was gefunden bei:

"MesserForum.net > Gadgets and Gear > Taschenlampen - Stromversorgung
Batterie ausgelaufen "

>>>>AW: Batterie ausgelaufen

--------------------------------------------------------------------------------

Hallo,

da ich mal bei VARTA gelernt habe...:

Es bringt nichts das Ausgelaufene nur abzuschleifen. Das muss "neutralisiert" werden. Bei VARTA haben wir dazu eine bläuliche Flüssigkeit benutzt die sich "Neutralon" nennt. Die ist stark alkalisch. Früher wurde dafür Sodawasser verwendet. (Nein, nicht Mineralwasser.) Man nimmt einer größere Menge Soda (evtl. Apotheke oder Drogerie) und löst das in Wasser auf. Dann taucht man die geschädigte Stelle darin ein, oder bestreicht sie damit. Mann kann dann sehen, wie die beiden Stoffe (Batteriesäure und Soda) miteinander reagieren und sich gegenseitig neutralisieren. (Es sieht so aus, als ob es kocht.) Von der Batteriesäure bleibt danach nichts mehr übrig. Bei starker Korrosion eventuell mehrmals bestreichen, bzw. über Nacht einwirken/eingtaucht lassen. Danach das ganze mit reichlich Wasser abspülen/reinigen. Für zusätzlichen Schutz sollte man die Stelle danach mit Vaseline bestreichen. So wurde es jedenfalls damals gemacht. Nur mit Abwischen oder Abschleifen erzielt man keinen langfristugen Erfolg. Die Säure zieht in das Metall ein und frisst langsam weiter, wenn man sie nicht neutralisiert.

Matthias <<<<<<<<<

Vielleicht hilft dir das ja weiter
Gruß

Peter

212D`99 >in gute Hände abgegeben<
3 :mrgreen: D`08 Mitlhoda
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rossi
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#5 

Beitrag von rossi »

ich fürchte, der kleine -abgerutschte- Schlauch ist dabei, einen großen Schaden zu verursachen.
Die Säure wird dir alles in der Region zerfressen und die Reste werden genauso fleissig rosten!!
Hast du schon unter Batterie geschaut?
Fragen könnte man Apotheke (wegen Lauge), Batteriehersteller, Lackierer, Chemiker....
Oder alles sandstrahlen?

Am besten Kreuzung mit rechts vor links;-)))))
Zuletzt geändert von rossi am 06 Apr 2009 17:39, insgesamt 1-mal geändert.
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#6 

Beitrag von Kalle-1 »

Die Säure muß neutralisiert werden und das erreicht man mit
Seife, Seifenlauge

Am Besten mit Natron in Wasser.

es grüsst euch alle kalle
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#7 

Beitrag von wolle »

 Themenstarter

vielen Dank fuer die Tipps :D

interessant der threat von dem Varta Menschen... hab heute mal nachgefragt nach Soda oder soude wie das hier heisst, oder auch alcali, basique... aber man hat mir abgeraten weil das Zeug sehr aggressif (Handschuhe, Schutzbrille) und korrosiv ist, wenn die Mischung nicht stimmt :(

Ich werd's nochmal mit Lauge, mit starker Lauge probieren und danach dick Fett draufschmieren... vielleicht braucht die Batteriesaeure zum reagieren mit Metall ja Sauerstoff und das koennte die Fettschicht verhindern :idea:

@rossi
ne, der kleine Schlauch verhindert ja grade das Saeure in den Motorraum gelangt denn als ich den verloren habe ging der Mist ja erst los :evil:

Ja und mit dem rechts vor links... ausgeschlossen :!:
Das waer ja, als wenn ich mir mutwillig den linken Arm brechen wuerde :D

salut wolle
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rossi
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#8 

Beitrag von rossi »

wolle hat geschrieben:@rossi
ne, der kleine Schlauch verhindert ja grade das Saeure in den Motorraum gelangt denn als ich den verloren habe ging der Mist ja erst los :evil:
So meinte ich es eigentlich auch;-)
Schon schwierig, sich exakt auszudrücken.
Dick Fett könnte sogar funktionieren, den zur Oxidation brauchts ja O2.
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#9 

Beitrag von Hans »

@ Wolle

Das mit der Lauge muß mehr als oft gemacht werden, da diese nur dann richtig und nicht nur oberflächlich neutralisiert, wenn sie vollständig in die "verseuchten" Poren eingezogen ist, also an mehreren Tagen erneut fluten !

Unbedingt jetzt gut trocknen lassen, dann im Baumarkt ne Flasche "Kriechöl" ordern und die ganze Flasche anschließend Zug um Zug im verseuchten Bereich versprühen und lange einziehen lassen, auch an mehreren Tagen und dann am Schluß noch mit Fett versiegeln, fettich ! :lol: :lol: :lol:
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